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Sehnsucht (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel: Sehnsucht
Originaltitel: Senso
Produktionsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1954
Länge (PAL-DVD): 117 Minuten
Originalsprache: Italienisch
Altersfreigabe: FSK 18
Stab
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Luchino Visconti, Suso Cecchi d'Amico
Kamera: Aldo Graziati, Robert Krasker
Schnitt: Mario Serandrei
Besetzung

Sehnsucht ist ein Film von Luchino Visconti nach dem gleichnamigen Roman von Camillo Boito. Der Film spielt im Jahre 1866 zur Zeit des Risorgimentos (ital. Bürgerkrieg). Format: 33mm, Farbe (Viscontis erster Farbfilm), Technicolor Originallänge: 126 min

Handlung

Ort der Handlung ist das von den Österreichern besetzte Venedig. Die verheiratete Contessa Livia Serpieri verliebt sich in den österreichischen Offizier Franz Mahler. Als Franz Livia nach Hause begleitet, gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe und treffen sich von nun an heimlich in einer Pension. Livia verfällt ihrem wesentlich jüngeren Geliebten, der es jedoch nur auf ihr Geld abgesehen hat. Als Franz eines Tages nicht zu ihrem Treffen erscheint, wird Livia schmerzlich bewusst, dass sie betrogen wird.

Als der Krieg ausbricht ziehen sich die Serpieris auf ihr Landgut in Aldeno (Nähe Verona) zurück.

Der Marchese Roberto Ussoni, Cousin der Contessa und Kämpfer der italienischen Nationalisten, bittet Livia derweil das von den Untergrundkämpfern gesammelte Geld, welches für die baldige Schlacht in Custozza von enormer Bedeutung ist, aus Venedig zu schmuggeln.

Franz flüchtet zu Livia, welche ihm das Geld der Rebellen überläßt, um die Militärärzte zu bestechen und so dem Kriegsdienst zu entgehen. Mit diesem Akt verrät sie nicht nur ihre politischen Ideale, sondern auch ihren geliebten Cousin.

Als Livia aus Sorge um Franz, der sich kaum noch meldet, nach Verona reist, findet sie ihn verwahrlost bei einer jungen Prostituierten. Betrunken wie er ist erniedrigt er die am Boden zerstörte Livia, erklärt sie ekele ihn an und gibt schließlich zu, Roberto denunziert zu haben. Um sich für diese Schmach zu rächen denunziert Livia Franz bei den Österreichern, die ihn noch in der selben Nacht erschießen.

Am Ende des Films irrt Livia wahnsinnig durch die leeren Straßen Veronas und ruft verzweifelt Franz' Namen.

Auszeichnungen

Der Film war 1954 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig vertreten, wo er Renato Castellanis Romeo und Julia unterlag. Kameramann Aldo Graziati (1902-1953) wurde ein Jahr später posthum der Preis der Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani verliehen, während der Film und Hauptdarstellerin Alida Valli 1956 mit dem französischen Étoile de Cristal ausgezeichnet wurden.

Weblinks

Wikipedia
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