Das CineDat-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Oklahoma
Aus CineDat.
| Oklahoma | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| |||||
| Liste der Bundesstaaten | |||||
| Hauptstadt: | Oklahoma City | ||||
| Fläche: | 181.196 km² | ||||
| Einwohner: | 3.450.654 (19 E./km²) | ||||
| Mitglied seit: | 16. November 1907 | ||||
| Zeitzone: | Central: UTC-6/-5 | ||||
| Höchster Punkt: | 1.516 m () | ||||
| Durchsch. Höhe: | 395 m | ||||
| Tiefster Punkt: | 88 m | ||||
| Gouverneur: | Brad Henry | ||||
| Post / ISO | OK / US-OK | ||||
| Karte von Oklahoma | |||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Oklahoma, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Oklahoma [ˌoʊkləˈhoʊmə] ist ein US-Bundesstaat im zentralen Süden der Vereinigten Staaten, nördlich von Texas.
Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: "okla", der Mensch und "humma", rot und bedeutet in seiner Ursprungssprache so viel wie "Das Land des roten Mannes". Der Spitzname Oklahomas ist "The Sooner State". Hintergrund dieses Beinamens waren die Pioniere, die das von den Indianern durch die US-Regierung gekaufte Land vor(sooner)der legalen Anfangssiedlungszeit besiedelt hatten.
Die Hauptstadt Oklahomas ist Oklahoma City.
Oklahoma umfasst ein Gebiet von 181.186 km², in dem etwa 3,35 Mio. Menschen leben.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Oklahoma liegt weitgehend im Bereich der Inneren Ebenen. Das Zentrale Tiefland wird von den Osage Plains eingenommen, einer sanft gewellten Ebene, die nur an wenigen Stellen von Hügelland unterbrochen wird. Die Tieflandregion geht nach Osten in Hochland über. Im Nordosten handelt es sich dabei um die Ausläufer des Ozarkplateaus. In dieses Kalksteinmassiv haben Flüsse tiefe Schluchten gegraben. Südlich dieses Plateaus befinden sich die aus Sandstein aufgebauten Ouachita-Berge. Im äußersten Südosten hat der Bundesstaat Anteil an der Golfküstenebene. Nach Westen geht das Zentrale Tiefland in die Great Plains über. Der Nordosten des Bundesstaates wird vom Arkansas Valley, welches das Flusstal des Arkansas River und die umliegenden Ebenen umfasst, durchzogen. Dieses Gebiet ist sehr fruchtbar, und es ist eine der wichtigsten Agrarregionen des Staates.
Klima
Das Klima Oklahomas ist im Südosten subtropisch-feucht, im Westen kontinental-trocken. Große Temperaturschwankungen im Tagesverlauf sind typisch. Die Sommer sind heiß, die Winter häufig recht mild. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 14 °C im Westen und 19 °C im Südosten. Die bisher ermittelten Extremwerte lagen bei -32 °C (1930) und 49 °C (1943). Weite Teile des Bundesstaates werden regelmäßig von Tornados heimgesucht. Besonders schwere Verwüstungen richtete eine Serie von Tornados im Mai 1999 an. Die Höchstgeschwindigkeit des heftigsten Tornados bei Oklahoma City betrug 517 Kilometer in der Stunde.
Bevölkerung
Oklahoma hat eine Einwohnerzahl von etwa 3,45 Millionen; Die Bevölkerungsdichte liegt bei 19 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich im östlichen Teil des Staates.
Religion
- 60,8% Christen, davon:
- 91,8% Protestantisch
- 41,5% Evangelical Protestant an der Gesamtbevölkerung
- 13,1% Mainline Protestant an der Gesamtbevölkerung
- 1,2% andere evangelische und evangelikale Kirchen
- 8,0% Römisch-Katholisch
- 4,9% römisch-katholisch an der Gesamtbevölkerung
- 0,2% Orthodox
- 91,8% Protestantisch
- 39,2% andere Religionen und konfessionslos
Ethnische Zugehörigkeit
Der Anteil der Weißen beträgt 76.2 Prozent, Schwarze stellen 7.6 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Oklahoma sind indianische Volksgruppen mit etwa 270 000 Angehörigen (etwa 8 Prozent der Bevölkerung) weitaus stärker vertreten als in den meisten anderen Bundesstaaten. Die größten indianischen Gruppen sind Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Muskogee und Seminolen. Außerdem leben in Oklahoma asiatische Volksgruppen (unter anderem Vietnamesen, Chinesen und Koreaner).
Bildung
Zu den wichtigsten Universitäten in Oklahoma gehören die Oklahoma State University, Stillwater und die University of Oklahoma.
Größte Städte
<timeline> TimeAxis = orientation:horizontal format:yyyy ImageSize = width:640 height:auto barincrement:25 PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:40 AlignBars = justify
Colors =
id:canvas value:rgb(0.97,0.97,0.97)
BackgroundColors = canvas:canvas
Period = from:0 till:600 ScaleMajor = unit:year increment:50 start:0 gridcolor:drabgreen
BarData=
barset:Einwohnerzahl
PlotData=
width:20 fontsize:M textcolor:black color:skyblue shift:(20,-6) anchor:from barset:Einwohnerzahl
from:start till:528 text:Oklahoma City_528.042 from:start till:387 text:Tulsa_387.807 from:start till:100.9 text:Norman_100.923 from:start till:100.4 text:Broken Arrow_100.399 from:start till:88 text:Lawton_88.214 from:start till:73 text:Edmond_73.080 from:start till:54 text:Midwest City_54.822 from:start till:46 text:Enid_46.626 from:start till:46 text:Moore_46.208 from:start till:40 text:Stillwater_40.731
TextData=
fontsize:S pos:(450,20)
</timeline>
Geschichte
Innerhalb der USA nimmt Oklahoma eine Sonderstellung ein. Das Gebiet fiel im Rahmen des Louisiana Purchase 1803 an die USA. Diese erkannten allerdings keinen Wert in diesem Gebiet und wiesen es zwischen 1817 und 1830 den Indianerstämmen der Muskogee, der Seminolen, der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw zu, die aus den östlichen Staaten vertrieben wurden. Etwa 50.000 Menschen wurden nach Oklahoma getrieben, wo sie auf bereits ansässige andere Indianerstämme trafen. Diese Umsiedlung ging als "Trail of Tears" in die Geschichte ein. 1834 wurde das Gebiet zum Indianerterritorium deklariert. Noch heute haben viele Indianerstämme ihren politischen Hauptsitz in Oklahoma.
Obwohl die Regierung 1880 offiziell eine Besiedelung des Landes durch die Weißen untersagte, kam es seitens der Bevölkerung immer wieder zu Übertretungen der Grenzen. Im Jahr 1885 wurden schließlich Verhandlungen mit den Muskogee und den Seminolen aufgenommen, die dazu führten, dass am 22. April 1889 zwei Millionen Morgen Land für Siedler freigegeben wurden. Die Folge war der "Oklahoma Land Run", bei dem innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Siedler in das Land strömten und quasi über Nacht Oklahoma City entstand. Bereits im Vorfeld hatten viele der neuen Siedler, die sogenannten "Sooners" (engl. "soon", von "früh"), ihre Claims abgesteckt, was dem Staat den Beinamen "Sooner State" einbrachte.
1890 wurde Oklahoma als Territorium organisiert und bis 1906 kam es zu einer beständigen Ausweitung des Siedlungsgebiets, bevor Oklahoma am 16. November 1907 als 46. Bundesstaat der Union der Vereinigten Staaten beitrat. Nach wechselnden wirtschaftlichen Wachstums- und Krisenzeiten bescherte die Entdeckung reicher Erdöl- und Erdgasfunde im Jahre 1928 dem Land Aufschwung und Wohlstand. Gleichwohl wurde Oklahoma wiederholt von Dürreperioden und Sandstürmen heimgesucht, was einen Exodus der Landbevölkerung über die legendäre Route 66 in die westlichen Bundesstaaten zur Folge hatte. Nachzulesen unter anderem auch in John Steinbecks “Früchte des Zorns”, der den Auszug aus der “Dust Bowl”, der “Staubschüssel”, literarisch verewigt hat.
Politik
Oklahoma gilt als traditionell konservativer Staat.
Gouverneure
Senat
Wirtschaft und Infrastruktur
Oklahoma hat verschiedene wichtige Wirtschaftszweige.
- Einer der Wirtschaftszweige ist die Landwirtschaft. Sie umfasst hauptsächlich Weizenanbau vor allem im Westen, und Anbau von Mais, Hirse, Hafer, Gerste und Baumwolle im Südwesten.
- Ein weiterer Wirtschaftszweig ist der Bergbau. Gefördert werden vor allem Erdöl und Erdgas, daneben sind Gips und Iod bedeutende Rohstoffe. Außerdem werden Kohle, Granit und Kalkstein abgebaut.
- In der Viehzucht dominiert die Rinderhaltung.
Persönlichkeiten
- Will Rogers, Komiker
Flora und Fauna
Wälder bedecken etwa 16 Prozent der Gesamtfläche. Die vorherrschenden Baumarten sind Kiefern, Walnussbäume, Pekannussbäume, Hickorybäume, Ulmen, Eschen, Eichen, Wacholder, Amerikanische Judasbäume und Pappeln.
Rotwild, Otter, Waschbär, Nerz und Eichhörnchen sind in den Waldgebieten heimisch. Kaninchen, Ziesel, Präriehund und Kojote leben in den Graslandregionen. Die Vogelwelt ist überaus artenreich. Die häufigsten Vogelarten sind Wiesenstärling, Spottdrossel, Wanderdrossel, Blauhäher, Krähe und Sperling. In den Großen Salzebenen im Norden des Staates sind wild lebende Enten verbreitet.
Siehe auch
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Oklahoma – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Offizielle Webseite des Staates Oklahoma (englisch)
Quellen
Bundesstaaten: Alabama | Alaska | Arizona | Arkansas | Colorado | Connecticut | Delaware | Florida | Georgia | Hawaii | Idaho | Illinois | Indiana | Iowa | Kalifornien | Kansas | Kentucky | Louisiana | Maine | Maryland | Massachusetts | Michigan | Minnesota | Mississippi | Missouri | Montana | Nebraska | Nevada | New Hampshire | New Jersey | New Mexico | New York | North Carolina | North Dakota | Ohio | Oklahoma | Oregon | Pennsylvania | Rhode Island | South Carolina | South Dakota | Tennessee | Texas | Utah | Vermont | Virginia | Washington | West Virginia | Wisconsin | Wyoming
Regierungsbezirk: Washington (D.C.)
Außengebiete: Amerikanisch-Samoa | Jungferninseln | Bakerinsel | Guam | Howlandinsel | Jarvisinsel | Johnstoninsel | Kingmanriff | Midwayinseln | Navassa | Nördliche Marianen | Palmyra | Puerto Rico | Wake
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Oklahoma, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Adair | Alfalfa | Atoka | Beaver | Beckham | Blaine | Bryan | Caddo | Canadian | Carter | Cherokee | Choctaw | Cimarron | Cleveland | Coal | Comanche | Cotton | Craig | Creek | Custer | Delaware | Dewey | Ellis | Garfield | Garvin | Grady | Grant | Greer | Harmon | Harper | Haskell | Hughes | Jackson | Jefferson | Johnston | Kay | Kingfisher | Kiowa | Latimer | Le Flore | Lincoln | Logan | Love | Major | Marshall | Mayes | McClain | McCurtain | McIntosh | Murray | Muskogee | Noble | Nowata | Okfuskee | Oklahoma | Okmulgee | Osage | Ottawa | Pawnee | Payne | Pittsburg | Pontotoc | Pottawatomie | Pushmataha | Roger Mills | Rogers | Seminole | Sequoyah | Stephens | Texas | Tillman | Tulsa | Wagoner | Washington | Washita | Woods | Woodward
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Oklahoma, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Oklahoma, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
