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Lindsay Anderson

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Lindsay Gordon Anderson (* 17. April 1923 in Bangalore, jetzt Bengaluru, Indien; † 30. August 1994 in Angoulême, Charente, Frankreich) war ein englischer Film- und Dokumentarfilmregisseur.

Der Sohn eines britischen Offiziers wurde im indischen Bangalore, dem heutigen Bengaluru, geboren und erzogen im Cheltenham College und der Universität Oxford.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Andersons erste Filme waren Dokumentar-Kurzfilme; sein Film Thursday's Child wurde 1954 mit einem Oscar für den besten Dokumentarkurzfilm ausgezeichnet. Er beteiligte sich in den 1950ern an der britischen Free cinema movement mit Karel Reisz und Tony Richardson. Anderson hat sich durch die "Mick Travis" Trilogie mit Malcolm McDowell als Travis: If...., O Lucky Man! and Britannia Hospital internationales Ansehen erworben. Mit If gewann er das Filmfestival Cannes 1969. Aus der Free Cinema-Bewegung ging das Kino des British New Wave hervor.

Als bedeutender britischer Theaterregisseur gehörte er lange Zeit dem Royal Court Theatre und produzierte Stücke u.a. von David Storey.

Anderson war ein angsehener Filmkritiker, in der Zeitschrift Sequence (1947-52), später Sight & Sound. Anderson stand in enger Verbindung mit John Ford.

Filmographie

  • 1963: Lockender Lorbeer (This Sporting Life)
  • 1967: The Singing Lesson
  • 1968: If....
  • 1972: Der Erfolgreiche (O Lucky Man!)
  • 1974: In Celebration
  • 1979: Red White and Zero
  • 1982: Britannia Hospital
  • 1987: Wale im August (The Whales of August)

Dokumentar- und Fernsehfilme

Bibliographie


Weblinks

Wikipedia
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