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Konkordanz

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Begriff Konkordanz in der Literaturwissenschaft. Für weitere Bedeutungen siehe Konkordanz (Begriffsklärung).

Eine Konkordanz (von lat. concordare „übereinstimmen“), meist auch Index oder Register genannt, ist eine alphabetische Liste der wichtigsten Wörter, die in einem Buch verwendet werden. Mit ihren Fundstellen im Werk ist meist ihr nächster Kontext zitiert.

Vor der Zeit der modernen Datenverarbeitung war das Erstellen von Konkordanzen sehr zeitaufwändig, schwierig und teuer und so wurden nur für Werke, für die besonderes Interesse bestand, Konkordanzen erstellt. Sie existieren zum Beispiel für die Bibel (siehe Bibelkonkordanz), den Koran, für die Werke von William Shakespeare, sowie - unter Verwendung neuester (Juli 2006) Technologie - für Arno Schmidt.

Man unterscheidet zwischen Verbal- und Realkonkordanzen. Jene geben eine alphabetische Ordnung aller auftretenden Wörter und Redensarten mit Angabe der Textstelle, diese wiederum geben eine geordnete Zusammenstellung aller sich auf einen Gedanken oder Gegenstand beziehenden Stellen.

Da die wichtigsten älteren literarischen Werke heute in digitalisierter Form vorliegen, werden Konkordanzen immer mehr durch Computerprogramme ersetzt, die ein komfortables Suchen nach Worten in Texten ähnlich einer modernen Suchmaschine im Internet ermöglichen (Volltextsuche). Für die Bibel zum Beispiel gibt es heute eine Vielzahl an Bibelprogrammen und elektronischen Suchmaschinen im Internet.

Siehe auch

Weblinks

wikt:
Wiktionary
Wiktionary: Konkordanz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Konkordanz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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