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Kinemathek

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Als Kinemathek (auch: Cinemathek) bezeichnet man

  • eine Sammlung von Filmen (Filmarchiv; auch: Filmothek);
  • ein Filmmuseum;
  • den organisatorischen Träger dieser Sammlungen oder Museen.

Kinematheken sammeln, restaurieren und verleihen historisch bedeutende Filme, richten Retrospektiven aus, sammeln filmhistorisch relevante Objekte, übernehmen Nachlässe und veranstalten Ausstellungen.

In Deutschland unterstehen Kinematheken auf Grund der Kulturhoheit der Länder i. d. R. der Landespolitik und hängen mit ihren Budgets von der jeweiligen Finanzpolitik ab; eine Ausnahme bildet seit einiger Zeit der Kinematheksverbund, der überwiegend durch den Bund finanziert wird.

Die bedeutendsten Kinematheken in Deutschland sind:

Siehe auch: Netzwerk-Mediatheken

Geschichte

1935 gründete Henri Langlois in Paris die Cinémathèque française. Die Idee, daß alte Filme archiviert werden sollten, war damals keineswegs selbstverständlich. Langlois konnte viele Filme und Materialien retten, die die Firmen einfach wegwerfen wollten. Bereits 1933 war in London das British Film Institute gegründet worden. 1938 gründeten Henri Storck, André Thirifays und Pierre Vermeylen die Cinémathèque Royale de Belgique. Im selben Jahr wurde die internationale Vereinigung der Filmarchive, die FIAF, gegründet,

Am 1. Oktober 1955 wurde das staatliche Filmarchiv (SFA) der DDR gegründet, die Deutsche Kinemathek in Berlin (West) erst 1963, das österreichische Filmmuseum 1964. Das Welterbe des Films zu bewahren, bleibt eine Herausforderung. 1981 wurde das New Zealand Film Archive und 1989 die African Film Library in Ouagadougou (Burkina Faso) gegründet.

Siehe auch

Weblinks

Kinematheken in Deutschland:

Kinematheken in Österreich:

Kinematheken in der Schweiz:

Kinematheken in anderen Ländern:


Wikipedia
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