Das CineDat-Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Final Cut (Technik)

Aus CineDat.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der so genannte Final Cut (dt. endgültiger Schnitt) ist die Bezeichnung für die letzten und somit endgültigen Szenemontagen eines Filmes. Nach dem Final Cut ist die primäre und künstlerische Produktion eines Filmes für das produzierende Studio abgeschlossen. In der Filmindustrie ist der Final Cut (zumindest für die Kinoversion) oftmals nur den Produzenten vorbehalten. Er wird fast ausschließlich nach einer Vorabvorführung für ein ausgewähltes, repräsentatives Testpublikum auf Grund dessen unmittelbarer Resonanz erstellt.

Es gab/gibt nur sehr wenige Regisseure, die auch über das Privileg eines Final Cuts verfügten/verfügen, so z. B. Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick, David Lynch oder die Coen-Brüder.

Genau genommen ist der Begriff Final Cut eigentlich nicht ganz richtig, weil es auch nach Fertigstellung des Filmes noch zu weiteren Schnitten kommen kann, damit z. B. in bestimmten Ländern eine gewünschte Altersfreigabe (sie wird in Deutschland durch die FSK zugeteilt) erreicht wird. Dabei wird er jedoch fast immer nur noch um besonders brutale, politisch oder menschenrechtlich äußerst fragwürdige oder auch sexuell sehr freizügige Szenen mehr oder weniger gekürzt, der Ablauf oder die Aussage des Films selbst aber so gut wie nie verändert.

Siehe auch

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Final_Cut_%28Technik%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen