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Falstaff
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Die literarische Figur des Sir John Falstaff wurde erstmals in den Stücken Heinrich IV. und Die lustigen Weiber von Windsor von William Shakespeare erwähnt. Es handelt sich um einen trink- und raufsüchtigen Soldaten, der in Die lustigen Weiber von Windsor als eher zur Selbstüberschätzung neigend und in Heinrich IV. als eher melancholisch dargestellt wird. Der Name Falstaff wird oft für einen dicken Angeber und Genießer verwendet.
Die Figur sollte ursprünglich Sir John Oldscastle heißen und wurde wegen der Namensgleichheit mit einem bekannten Ritter in Falstaff umbenannt. Der Falstaff war sehr beliebt und wurde von Shakespeare und auch anderen Autoren und Komponisten aufgegriffen und in eigenen Werken als komische Figur verarbeitet.
In "Heinrich V." spielen Sir John Falstaff sowie seine Gefolgschaft und sein Haushalt ebenfalls eine gewichtige Rolle in der Rahmenhandlung. Wir erleben hier den in königliche Ungnade gefallenen, sterbenden Falstaff, der den Frankreichfeldzug seines Königs von 1415 nicht mehr erlebt.
Werke
- Falstaff, Oper von Giuseppe Verdi (1893)
- Die lustigen Weiber von Windsor, Oper von Otto Nicolai (1849)
weitere Vertonungen siehe hier
Weitere Bedeutungen
- Falstaff ist die Bezeichnung einer britischen Höhenforschungsrakete.
- Falstaff ist der Titel einer Gourmet- und Weinzeitschrift in Österreich.
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