Videothek

Videothek.

Lovefilm, Logo

Die Lovefilm International Ltd. gibt bekannt, dass die Aufsichtsbehörden dem Unternehmen gestern die Genehmigung zur Übernahme des DVD-Verleihgeschäfts von Amazon Europe in Großbritannien und Deutschland erteilt haben. Lovefilm und Amazon Europe wollen die Übernahme in Kürze abschließen.

Mit der Übernahme werden die DVD-Verleihkunden von Amazon in UK und in Deutschland Mitglieder bei Lovefilm und erhalten auf diese Weise ohne zusätzliche Kosten Zugang zur größten Film-Community in Europa. Die Kunden von Lovefilm können unter mehr Filmtiteln wählen und profitieren von interaktiven Filmkritiken, dem DVD-Kauf und vielem mehr. Das bedeutet: Wesentlich mehr Flexibilität, größere Auswahl und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als bei jedem digitalen TV-Filmpaket oder der Videothek vor Ort.

Amazon Europe wird eine Barinvestition in Lovefilm einbringen und damit der größte Anteilseigner des Unternehmens werden. Außerdem wird Amazon Europe das DVD-Verleihgeschäft noch rund drei Monate lang für Lovefilm weiterbetreiben, um einen reibungslosen Übergang und ein durchgehend hervorragendes Kundenerlebnis zu gewährleisten. Personalkürzungen infolge der Übernahme sind weder in den Amazon-Niederlassungen in Deutschland noch in UK geplant.  weiter »

Die Online-DVD-Verleiher Glowria, Dividi, Invdeo und Dvd-Leihen.de stellen zum 1. Februar 2008 ihren Service ein. Der Konkurrent Amango will deren Kunden jedoch nahtlos und besonders preisgünstig bedienen: Der 12-fache Testsieger [1] begrüßt Wechsler dieser Anbieter vom 11. Januar bis 11. Februar 2008 mit einem Rabatt von 10 Euro auf alle Programme.

Ehemalige Kunden der vier Unternehmen, die sich innerhalb des Aktionszeitraums für eines der Amango-Modelle entscheiden, senden dazu einfach eine E-Mail unter Angabe des vormaligen Anbieters und Verleih-Modells an service@amango.de. Der Betrag wird daraufhin den Neukunden in ihrem Amango-Account gutgeschrieben.

Die Amango pure Entertainment GmbH aus Hamburg bietet über 90.000 aktiven Kunden Zugang zu mehr als 15.500 verschiedenen Kino-Filmen mit insgesamt rund 200.000 Kopien. Film ab: Das Prinzip des Online-DVD-Verleihs ist ganz einfach. Der Kunde stellt auf Amango.de sein Wunschprogramm zusammen. Dann bekommt er - je nach gewähltem Flatrate-Modell - eine, zwei oder drei DVDs (ab 9,99 Euro im Monat) per Post zugeschickt. Hat er einen Film gesehen, steckt er die DVD in den vorfrankierten und voradressierten Rückumschlag und wirft ihn in den Briefkasten. Postwendend ist der nächste Filmtitel auf dem Weg.  weiter »

Ab dem 5. Dezember 2007 kooperieren der Online-DVD-Verleih Lovefilm und die Kinobetreibergruppe UCI Kinowelt im Rahmen einer gemeinsamen Promotion-Aktion: Auf der gemeinsamen Website www.lovefilm.de/uci können Interessierte 30 Tage lang den Service von Lovefilm kostenlos testen und bequem ihre Lieblingsfilme nach Hause bestellen. Außerdem erhält jeder, der sich als aktiver Kunde registriert, zwei Kinokarten für eine UCI Kinowelt geschenkt.

Ziel der Zusammenarbeit ist, Kinofans jederzeit und überall Filmgenuss pur zu ermöglichen - auch in den eigenen vier Wänden. Die Nutzer erhalten die gewünschten Filme als DVD in Top-Qualität nach Hause geschickt und können ohne Limit und Extrakosten Kinospaß genießen. Die gemeinsame Aktion wird auf den Websites der beteiligten Unternehmen und in sämtlichen UCI-Kinos in Deutschland durchgeführt.

"Durch diese Kooperation können wir echten Filmfans unseren Service vorstellen", so Dr. Gerry Haag, Vorstand der Lovefilm Deutschland AG. "Wir möchten zeigen, wie einfach und bequem verpasste Kinofilme jederzeit nach Hause geliefert werden können und sind uns sicher, die Cineasten von unserem Konzept überzeugen zu können". Auch Thomas Schülke, Marketing Director UCI Kinowelt, lobt die Zusammenarbeit: "Ein Mehrwert für unsere Kunden, denn Kino und DVD ergänzen sich so perfekt".  weiter »

Wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens und Verstoßes gegen das Irreführungsverbot ist der Bezahl-TV Sender Premiere vom Landgericht München zur Einstellung seines aktuellen Werbespots verpflichtet worden. Entgegen der im Spot enthaltenen Darstellung kann der Unterföhringer Sender keine exklusiven Film-Highlights zuerst anbieten. Diese sind zuerst im Kino oder auf DVD zu sehen.

Das Landgericht folgt damit der Argumentation des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. (IVD), der darauf hingewiesen hatte, dass die im entsprechenden Spot beworbenen Kinofilme Fluch der Karibik II und Der Teufel trägt Prada bereits mehrere Monate vor Aufnahme in das Premiere-Programm auf Video und DVD erhältlich gewesen waren. Der Pay-TV-Anbieter verstoße vor diesem Hintergrund sowohl gegen das Irreführungsverbot des § 5 UWG, als auch gegen das allgemeine Verbot wettbewerbswidrigen Verhaltens gemäß § 3 UWG, so die Münchener Richter.

Mit Ausstrahlung des aktuell abgemahnten Werbespots verstieß Premiere nach Angaben des IVD bereits zum wiederholten Male gegen geltendes Wettbewerbsrecht. So wurde der in Deutschland marktführende Pay-TV Anbieter zuletzt im Dezember 2006 nach Abmahnung durch den IVD per Gericht zur Einstellung entsprechender Werbemaßnahmen verpflichtet.  weiter »

Nach dem Tod von Ingmar Bergman und Michelangelo Antonioni, zwei der bedeutendsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts, am 30. Juli 2007 erhielten wir eine Reihe von Anfragen nach bestimmten Werken der beiden Filmpersönlichkeiten. Ein Leser konnte beispielsweise einfach nicht glauben, dass ausgerechnet sein Lieblingsfilm L'eclisse (Italien/Frankreich 1962) nicht auf DVD zu beschaffen sein sollte; ein anderer sucht seit Jahren verzweifelt nach Bergmanns Filmadaptation der Mozartoper Die Zauberflöte (Trollflöjten, 1974) - auch hier musste die Antwort lauten: leider ebenfalls Fehlanzeige. Die letzte Ausgabe erschien 1999 auf VHS-Kassette und ist längst nicht mehr lieferbar.

Nicht nur viele Filmklassiker aus den 1960er und 1970er Jahren sind auf dem deutschen DVD-Markt einfach nicht verfügbar, sondern beispielsweise auch signifikante Teile des Filmkanons der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2003 - oder nahezu beliebiger anderer cineastischer "Bestenlisten". Obwohl die Werke längst digitalisiert wurden, gibt der Markt es nicht her, sie verfügbar zu halten. Jedenfalls nicht über die legalen Distributionskanäle, denn in den so genannten Tauschbörsen sollen all diese Filmkunstwerke problemlos zu beschaffen sein. Technisch möglich mag das sein, legal ist es jedoch nach aktueller Rechtslage nicht, beispielsweise kompensiert die von Verwertungsgesellschaften erhobene Leermedienabgabe die Filmurheber nicht hinreichend.  weiter »

Gerade in der Post gewesen: Eine DVD von der Online-Videothek Netleih, auf der dick und fett zu lesen steht:

NOT FOR RENTAL USE!

Haben die etwa eine Sondergenehmigung? Oder vielleicht sollte ich auch mal anfangen, meine DVD-Sammlung zu vermieten? Vielleicht darf man das ja jetzt?

http://www.cinedat.org/files/bilder/Netleih_Not_for_rental_use_PICT6856.JPG

Leih-DVD von Netleih mit dem Aufdruck "Not For Rental Use!"

Leih-DVD von Netleih mit dem Aufdruck "Not For Rental Use!".

Blogeintrag: DVDs frisch aus der Videothek: "Not For Rental Use!"

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