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Ein toller Käfer (Originaltitel: The Love Bug) ist eine Komödie von Robert Stevenson aus dem Jahr 1969. In den Hauptrollen spielen Dean Jones, Michele Lee, Buddy Hackett und David Tomlinson. Es handelt sich um den ersten Teil der Herbie-Filmserie. Der erfolglose Rennfahrer Jim (Dean Jones) wird zum Besitzer eines VW-Käfers, der ein erstaunliches Eigenleben entwickelt; gemeinsam mit dem Mechaniker Tennessee (Buddy Hackett) und der Autoverkäuferin Carole (Michele Lee) gewinnt das Team ein Rennen nach dem anderen. Ein beseeltes Auto mag der Traum manches erwachsenen Mannes sein, der tolle Käfer Herbie war jedoch mit Sicherheit der Liebling einer ganzen Generation von Kindern. Die Disney-Animateure hauchen dem Autombil in genialer Weise Lebendigkeit und Charakter ein - über einige holprige Gags und den kindischen Plot sieht man da gerne hinweg: Sehenswert! weiter »
Die Schwester der Königin (Originaltitel: The Other Boleyn Girl) ist ein Historiendrama von Justin Chadwick aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Natalie Portman, Scarlett Johansson und Eric Bana. Die Schwester der Königin erzählt die Geschichte der schönen Geschwister Anne und Mary Boleyn, zu einer Zeit, in der in Europa Geschichte geschrieben wurde. Getrieben vom blinden Streben ihrer Familie, kämpfen die Schwestern um die Liebe zum attraktiven wie leidenschaftlichen König Henry VIII. Während sich letztlich beide das Bett des Königs teilen, kann nur eine den Thron erklimmen. Für eine stürmische Regentschaft, die schon nach kurzer Zeit ihr tragisches Ende nimmt … durch das Schwert des Henkers. weiter » 8 Blickwinkel (Originaltitel: Vantage Point) ist ein US-amerikanischer Action-Thriller von Pete Travis aus dem Jahr 2008. In den Hauptollen spielen Dennis Quaid, Matthew Fox und Forest Whitaker. US-Präsident Ashton wird während einer Rede in Salamanca von Schüssen niedergestreckt; Augenblicke später folgt eine Bombenexplosion. Der Secret-Service-Agent Barnes nimmt sofort die Verfolgung der Terroristen auf und deckt eine undurchsichtige Verschwörung auf. Offensichtlich inspiriert von [24] versucht Regisseur Pete Travis ein Crossover mit [Memento]; in Rückblenden und aus unterschiedlichen Perspektiven werden die Geschehnisse wie ein Puzzlespiel aufgedeckt. Ein solide inszenierter Action-Thriller, der über die gesamte Spieldauer fesselt, dessen Ende sich jedoch als Rohrkrepierer entpuppt. Ansonsten: sehenswert. weiter »
Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg ist ein Filmdrama von Gary Ross aus dem Jahr 2004. In den Hauptrollen spielen Tobey Maguire, Jeff Bridges und Chris Cooper. Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg verspricht "die wahre Geschichte einer amerikanischen Legende"; und tatsächlich gab es das Vollblut Seabiscuit (1933-1947). Vor dem Hintergrund der großen Wirtschaftskrise macht das Rennpferd mit seinem halbblinden Jockey Johnny Pollard (Toby Maguire), Trainer Tom Smith (Chris Cooper) und Investor Charles Howard (Jeff Bridges) Karriere. Der Film zeichnet den Mythos um dieses eigenwillige Rennteam im breiten Bogen nach und findet metaphoprische Bilder für ein prägendes Kapitel der US-amerikanischen Geschichte. Darstellerisch und visuell vermag das zu überzeugen. Regisseur Gary Ross übernimmt sich allerdings an dem Vorhaben, eine Geschichtslektion erteilen und gleichzeitig den überlebensgroßen Mythos als Symbol für den unzerstörbaren Unternehmergeist des amerikanischen Volkes präsentieren zu wollen - weniger wäre mehr gewesen. Dennoch insgesamt sehenswert! weiter » 10.000 B.C. (Originaltitel: 10,000 BC) ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Roland Emmerich aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Steven Strait, Camilla Belle und Cliff Curtis. Ein weißer Mann vereint Heerscharen von Negern, befreit diese von der Unterjochung arabischer Terroristen, pardon: langfingernägliger Orientherrscher und darf seine tote Braut wieder zum Leben erwecken. Was wie Ice Age mit Realdarstellern beginnt, mutiert zu einem kruden Verschnitt aus Conan, Eine Million Jahre von unserer Zeit und Apocalypto; von eiszeitlicher Schneewüste geht es in wilder Hatz durch den Dschungel und endet schließlich in einer Sandwüste mit ägyptisch- babylonisch- atztekischen Pyramiden. Da klingt nicht nur nach grobem Unfung, sondern das ist es auch. Regisseur Roland Emmerich liefert wieder ein Herzschmerz-Spektakel mit monumentalen Dimensionen ab, dessen schlanke anderthalb Stunden Laufzeit wie zweimal Cleopatra anmuten. Und das ist nicht als Kompliment gemeint. Ansehbar für Patienten mit akuten Einschlafproblemen. weiter » Journey to the Center of the Earth ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von T.J. Scott aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Rick Schroder (als Jonathan Brock), Victoria Pratt (als Martha Dennison), Peter Fonda (als Edward Dennison), Steven Grayhm (als Abel Brock), Mike Dopud (als Sergei Petkov) und Jonathan Brewer (als Wakinta). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jules Verne. Der Abenteurer Edward Dennison verschwindet spurlos während einer Expedition nach Alaska; seine "Witwe" engagiert den Anthropologen Jonathan Brock in San Francisco für eine Rettungsexpedition. Die kleine Gruppe entdeckt eine Passage ins Erdinnere und gelangt in eine unterirdische Welt, die von einem Indianerstamm bevölkert ist. Obgleich in den Credits dieses Fernsehfilms auf die literarische Vorlage von Jules Verne verwieden wird, handelt es sich bei der 2008er-Fassung eher um ein Remake der dreistündigen Mini-Fernsehserie aus dem Jahr 1999: die Storyline orientiert sich enger an dem Fernsehvorgänger als an Vernes Roman. Im Vergleich zur deutlich längeren 1999er-Fassung erscheint die Neuverfilmung noch mehr als zusammengeflicktes Patchwork zusammenhangloser Sequenzen; kurioserweise wirkt die neue "Kurzfassung" langweiliger als der doppelt so lange Vorgänger. Ebenfalls unerfreulich: Man merkt der 2008er-Fassung an allen Ecken das offensichtlich zu niedrig angesetzte Produktionsbudget an: Die Unterwelt sieht praktisch identisch aus wie die gewohnte "oberirdische" Welt; außer zwei prähistorischen Saurier-Arten gibt es kein Eye Candy, und selbst die unterirdische Urwald-Fauna fiepst und zwitschert wie die aus einem x-beliebigen anderen Urwaldfilm. Hier mangelte es anscheinend nicht nur am Budget, sondern auch an Kreativität und Stilwillen. Ansehbar, aber nicht sehenswert! weiter » The Sitter (Synonymtitel: While the Children Sleep ist ein US-amerikanischer Psychothriller von Russell Mulcahy aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Mariana Klaveno, Jill Jaress, Joanne Baron, Stacy Haiduk, William R. Moses und Gail O'Grady. Ein wohlhabendes Ehepaar engagiert die junge Kinderbetreuerin Abby Reed (Mariana Klaveno), die sich um den Haushalt kümmern und die beiden Kinder versorgen soll. Doch bald nach dem Einzug der Nanny beginnen Freunde und Nachbarn der Familie zu sterben - Abby hat in ihrer Vita ein paar Details ausgelassen... Regisseur Russell Mulcahy liefert mit The Sitter einen Thriller von der Stange; das Schauspiel der Mariana Klaveno beeindruckt zwar stellenweise, ihr Agieren wird jedoch nicht plausibel. Echte Überraschungen oder gar intelligente Plot twists bietet die Fernsehproduktion ebenfalls nicht, der Handlungsverlauf wirkt allzu durchsichtig. Sicherlich kein Film, den man gesehen haben muß, insgesamt aber ansehbar. weiter » Killer Killer ist ein Horrorfilm von Pat Higgins aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Richard Collins, Scott Denyer und Dutch Dore-Boize. Irgendwo befindet sich ein Gefängnis, in dem ausschliesslich Serienkiller untergebracht sind. Eines Morgens stehen auf einmal alle Türen offen, die Wächter sind weg und ein geheimnisvoller Nebel kriecht heran. Die Freude der Killer währt jedoch nicht allzu lange, denn schon bald taucht eine junge Frau auf, die die Männer nach und nach umbringt. Das typische Opfer wird zum Täter, die blonden Haare verbergen einen Dämon, der in Gestalt z.B. einer Cheerleaderin, einer Babysitterin oder einer Camperin die Killer zu den Schauplätzen ihrer letzten Verbrechen führt. Endlich einmal schlagen die Frauen zurück... und die einstigen Peiniger müssen ihre blutrünstigen Taten am eigenen Leib erfahren! weiter » Der goldene Kompass (Originaltitel: The Golden Compass) ist ein Fantasy-Film von Chris Weitz aus dem Jahr 2007. Gleichzeitig handelt es sich um eine Adaptation des ersten Romans Northern Lights (1995) aus der Trilogie His Dark Materials von Philip Pullman. In einer Parallelwelt werden alle Menschen von tierischen "Dämonen" begleitet, die eine Kreuzung aus Schutzgeistern und Seelen der Menschen darstellen; kontrolliert wird die Welt durch das Magisterium, eine Mixtur aus Kirche und Gedankenpolizei. Der nonkonfirmistische Lord Asriel entdeckt, dass mittels des "Staubs" Verbidungen zu anderen Parallelwelten möglich sind. Er bricht zu einer Expedition auf, um das Phänomen zu erforschen. Wenig später reist ihm die zwölfjährige Lyra Belacqua hinterher, die ihren verschollenen Freund Roger Parslow finden möchte; für die Reise erhält sie ein Alethiometer, dass die Wahrheit identifizieren und jede Frage beantworten kann. Auf ihrer Reise wird sie von den Gyptern unterstützt und von den Gobblern verfolgt; zu ihren Begleitern wird der Panzerbär Iorek Byrnison. An der gerafften Filmhandlung wird die komplexere literarische Vorlage von Philip Pullman deutlich; die Filmadaptation von Philip Pullman erreicht dabei leider nicht die Kongenialität eines Peter Jackson, der in seiner Lord of the Rings-Trilogie die wesentlichen Handlungsstänge plausibel zusammenzuführen vermochte. Amüsant und unterhaltsam ist Der goldene Kompass dennoch, wenngleich nur wenige dauerhafte und positive Eindrücke verbleiben. Ansehbar für Freunde von Parallelwelten und stromlinienförmigen Fantasy-Epen, die sich an ein breites Publikum richten. weiter »
Geburt einer Nation (Originaltitel: The Birth of a Nation) ist ein Stummfilmklassiker von D. W. Griffith aus dem Jahr 1915. Birth of a Nation gilt als das erste große Meisterwerk der noch jungen Filmkunst und als finanziell erfolgreichster Film in der Geschichte des Stummfilms. Zugleich handelt es sich um ein rassistisches Pamphlet und ersten Film, der im Weißen Haus in Washington vorgeführt wurde. In zwei Teilen wird eine Liebesgeschichte aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs erzählt. Uraufgeführt als The Clansman und nach Publikumsprotesten drei Monate später in The Birth of a Nation umbenannt, wird der Film für die Wiederbegründung des Ku-Klux-Klans mitverantwortlich gemacht. Alle relevanten Rollen von Schwarzen und Mulatten werden von geschminkten weißen Schauspielern dargestellt, denn eine Berührung von schwarzem Mann und weißer Frau war in jenen Jahren undenkbar. Für die damals astronomisch hohe Summe von über 100.000 Dollar in neun Wochen gedreht, führte der Film zahlreiche Novitäten der Filmtechnik und Dramaturgie ein: Parallelmontage, Verwendung von realen Landschaften als Hintergrund, Nachtaufnahmen, Einsatz von Kamerafahrten, Nahaufnahmen, dramaturgische Inszenierung von Filmhöhepunkten und erstmals Schlachtszenen mit Hunderten von Statisten. Griffith kümmerte sich weniger um die inhaltliche Ausrichtung des neuen Mediums als um seine Ausdrucksmöglichkeiten und setzte Maßstäbe für das moderne Hollywood. weiter »
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