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SpezialeffekteWissenschaftler des Instituts für Computergraphik der Technischen Universität Braunschweig entwickeln eine neue Methode, den Rundum-Kamerafahrt-Effekt (›Freeze Shot‹) mit Hilfe von 3-D-Modellierung und modernen Algorithmen zu vereinfachen. Bekannt wurde diese Aufnahmetechnik durch die Szenen in dem Film Matrix, in dem die Kamera während der Bewegung des Schauspielers um ihn herum fährt. Die Software erzeugt ein einwandfreies, dreidimensionales Modell der Schauspieler am Computer, das abschließend mit Computerkameras aus allen Positionen gefilmt werden kann und ist zeit- und Kosten sparend. Bislang muss die Kameraführung unter erheblichen Aufwand im Vorhinein genau geplant sein: Bis zu 160 Kameras müssen exakt positioniert und ausgerichtet werden. Mit der Methode der TU-Wissenschaftler Martin Eisemann, Marcus Magnor und Anita Sellent werden nur eine Handvoll Kameras benötigt. Der größte Vorteil ist, dass die Kamerafahrt und Geschwindigkeit frei zu wählen sind. Die Szenen müssen nur ein Mal aufgenommen werden - auch wenn die Einstellung von der anderen Seite benötigt wird. Der Trick ist, dass die Personen in Echtzeit als 3-D-Modell rekonstruiert werden. Danach kann von jeder Richtung aus die Szene im Computer "nachgefilmt" bzw. der Blickwinkel verändert werden. Der größte Vorteil ist, dass die Kamerafahrt und die Geschwindigkeit frei zu wählen sind. weiter » |
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