Studie: Ungezügelter Filmhunger in den USA

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Auf der VSDA Convention 2006 (Video Software Dealers Association) stellte Harris Interactive eine Studie vor, die Aufschluß geben soll über das Freizeitverhalten der US-Amerikaner. Demnach verbringen die Amis – wenig überraschend – einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Fernseher.

Die Studie gibt ein wöchentliches Freizeitbudget von 20,7 Stunden an; ein Viertel davon werde mit Fernsehen verbracht. Durchschnittlich sehe ein US-Bürger 50 DVDs pro Jahr, die Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren sogar 88 Stück.

Nur noch acht Prozent der Befragten gehe ins Kino, noch einmal die Hälfte gibt an, DVDs auszuleihen. Noch geringer sei die Akzeptanz für Pay TV.

Ein paar vergleichbare Daten für die BRD findet man in der ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation 2002 aus dem ZAW Jahrbuch 2002; hier wird für die BRD eine Mediennutzung von 502 Minuten, also rund 8,4 Stunden angegeben (2000). Genutzt werden vor allem Hörfunk (41,0%) und Fernsehen (36,8%). Wirklich vergleichbar sind die Statistiken aber nicht, zu unterschiedlich sind offensichtlich die empirischen Ansätze. Wer hat brauchbares Datenmaterial?

Quelle: Videotipp 08/2006, S. 14

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