Literaturverfilmung

Die Welle, Cover

Die Welle ist ein deutsches Filmdrama von Dennis Gansel aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul und Elyas M'Barek. Es handelt sich um eine Filmadaptation des Romans "Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging" ("The Wave", 1981) von Todd Strasser alias Morton Rhue. Der Roman basiert wiederum auf dem Sozialexperiment The Third Wave, das 1967 an der Cubberley High School in Palo Alto durchgeführt wurde.

"Ihr seid also der Meinung, dass eine Diktatur bei uns nicht mehr möglich wäre?" Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: "Die Welle". Bereits am dritten Tag beginnen Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. "Die Welle" ist längst außer Kontrolle geraten...

Ein unkonventioneller Lehrer provoziert eine faschistoide Jugendbewegung, wird zu deren Leitfigur und bemerkt zu spät, dass er den entwichenen Flaschengeist nicht mehr einfangen kann. Schauspielerisch überzeugend gespielt, dramaturgisch gelungen aufgebaut, filmisch einwandfrei umgesetzt: Brilliante Verfilmung einer kontroversen literarischen Vorlage - sehenswert!  weiter »

Der Schakal, Cover

Der Schakal (Originaltitel: The Jackal) ist ein Thriller von Michael Caton-Jones aus dem Jahr 1997. In den Hauptrollen spielen Bruce Willis, Richard Gere und Sidney Poitier. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des Frederick Forsyth-Bestsellers (Fred Zinnemann, The Day of the Jackal, 1973).

Der Schakal, ein Profikiller mit hundert Masken, kennt nur zwei Leidenschaften: Geld und eiskalte Präzision bei der Durchführung seiner Pläne. Sein Ziel: eine der prominentesten Polit-Persönlichkeiten der Welt. Sein Gegenspieler: der stellvertretende FBI-Chef Preston. Doch wie stoppt man einen Mann ohne Identität? Preston sucht Hilfe bei dem ehemaligen IRA-Kämpfer Deckan Mulqueen, der noch eine persönliche Rechnung mit dem Schakal offen hat. Das Rennen gegen die Zeit kann beginnen...

Golden-Globe-Preisträger Richard Gere ("Chicago", "Pretty Woman") verkörpert in "Der Schakal" einmal nicht den smarten Womanizer, sondern einen verbissenen Freiheitskämpfer, der als einziger das wahre Gesicht des Profikillers kennt.
Hollywood-Ikone und Oscarpreisträger Sidney Poitier ("In der Hitze der Nacht") glänzt in der Rolle des FBI-Agenten Preston. Grandios spielt auch Diane Venora die russische Agentin Valentina Koslova. Die Schauspielerin hat bereits Kinohighlights wie "Der 13. Krieger" oder Baz Luhrmanns "Romeo und Julia" durch ihre brillante Darstellung bereichert.

Ein spannungsgeladener Action-Thriller, der hält, was seine hochkarätige Besetzung verspricht. Sehenswert!  weiter »

cover of Die Brücke (BRD 2008)Die Brücke

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Die Brücke ist ein Kriegsfilm von Wolfgang Panzer aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Lars Steinhöfel, Paula Schramm, François Goeske, Robert Höller, Florian Heppert, Daniel Axt, Toni Deutsch und Alexander Becht.

April 1945 - Hitlerdeutschland steht vor der Kapitulation. Die Wehrmacht mobilisiert die letzten Kräfte. Mit sechs Kameraden wird der erst 16-jährige Albert (François Goeske) von der Schulbank eingezogen: Die Hilfssoldaten sollen die Brücke vor der Stadt verteidigen. Ohne Unterstützung - sogar ihr Vorgesetzter lässt sie im Stich. Nur ihre Lehrerin Elfie Bauer (Franka Potente) versucht verzweifelt, die jungen Rekruten von der Front zurückzuholen. Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich als Kampf um Leben und Tod: Die Jungs müssen den mörderischen Kampf gegen die Übermacht
aufnehmen und die Brücke verteidigen...  weiter »

cover of Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des LichtsWintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts (+ Krabat Sonder-Disc)

author: Susan Cooper
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binding: DVD
list price: EUR 19,99 EUR
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Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts ist ein Fantasyfilm von David L. Cunningham aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Alexander Ludwig, Ian McShane und Frances Conroy.

An seinem 14. Geburtstag erfährt Will Stanton, dass er einer der "Uralten" ist, der letzte in einer Ahnenreihe furchtloser Krieger, die sich dem unerbittlichen Kampf gegen finstere Mächte verschrieben haben. Er hat keine Zeit zu verlieren: Die Kräfte der Finsternis setzen alles daran, die Mächte des Lichts für immer auszulöschen. Auf einer wilden Jagd durch die Zeit kann Will die nötigen sechs Zeichen sammeln, um sich dem Bösen in einer letzten Konfrontation zu stellen Das Schicksal der Erde liegt in den Händen dieses Jungen...  weiter »

cover of Starfire (Japan/USA 1990)Starfire (+ Demo-DVD)

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Starfire (Originaltitel: Solar Crisis) ist ein Science-fiction-Film von Richard C. Sarafian und einem gewissen Alan Smithee aus dem Jahr 1990; "Alan Smithee" ist ein kollektives Hollywood-Pseudonym für Regisseure, die mit einem von ihnen inszenierten Film nicht zu tun haben wollen. In den Hauptrollen spielen Tim Matheson, Annabel Schofield, Charlton Heston, Jack Palance und Peter Boyle. Der Film basiert auf einem Roman von Takeshi Kawata.

Eine gigantische Sonneneruption droht alles Leben auf der Erde auszulöschen; eine Expedition versucht mittels einer ebenso gigantischen Neutronenbombe, die bevorstehende Eruption unter Kontrolle zu bringen. Neben den üblichen technischen Pannen hat man dabei auch gegen einen Saboteur zu kämpfen.

Uninspiriert heruntergedrehtes Endzeitfilmchen mit schlaffer Dramaturgie, miserablen Darstellern und grottenschlechten Dialogen. Ansehbar nur für Hardcore-Fans von Weltuntergangsspektakeln.  weiter »

Die Entdeckung der Currywurst, Filmplakat

Die Entdeckung der Currywurst ist ein Spielfilm von Ulla Wagner. In den Hauptrollen spielen Darsteller: Barbara Sukowa (Lena), Alexander Khuon (Bremer),
Wolfgang Böck (Holzinger), Branko Smarovski (Lammers)
Kamera: Theo Bierkens; Szenenbild: Benedikt Herforth; Kostüm: Ute Paffendorf; Musik: Christine Aufderhaar; Montage: Corina Dietz; Produzent: Gerd Haag. Die Verfilmung des Bestsellers von Uwe Timm kommt am 11. September 2008 bundesweit in die deutschen Kinos.

Für ihre Darstellung der „Lena“ in der Romanadaptation wurde Barbara Sukowa im Rahmen des World Film Festival Montreal als „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet.

Frühjahr 1945: die Alliierten stehen vor Hamburg. Vor einem Kino lernt Lena Brücker den zum 'Endkampf an der Heimatfront' abkommandierten Marinesoldaten Hermann Bremer kennen. Nach einer Liebesnacht bietet Lena dem jungen Mann an, ihn in den letzten Kriegstagen in ihrer Wohnung zu verstecken. Damit beginnt für beide ein lebensgefährliches Liebesabenteuer, das sie vor dem
Rest der Welt geheim halten müssen.

Während Lena in den nächsten Wochen aufblüht, leidet Hermann unter seinem Eingesperrtsein und der ständigen Angst, entdeckt zu werden. Trotzdem wird Lena ihrem Liebhaber nicht verraten, dass der Krieg aus ist, um noch so viele Tage wie möglich mit ihm auf ihrer gemeinsamen 'Matratzeninsel' zu verbringen, während sich draußen alles verändert.  weiter »

cover of There Will Be BloodThere Will Be Blood

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There Will Be Blood ist ein Filmdrama von Paul Thomas Anderson aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Daniel Day Lewis, Kevin J. O'Connor. Der Film basiert auf Upton Sinclairs Roman "Öl!" aus dem Jahre 1927.

Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis als gieriger und obsessiver Unternehmer auf der einen und Shooting-Star Paul Dano als machtbesessener Bibel-Fanatiker auf der anderen Seite liefern sich ein gnadenloses Duell, das Schritt für Schritt beide Familien und eine ganze Kleinstadt immer tiefer in einen Strudel aus Neid und Missgunst, Hass und Rache, Tod und Verderben zieht. Vor der atemberaubenden Kulisse der Landschaft Kaliforniens zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird gezeigt, wie aus den ureigensten Trieben des Menschen Zerstörung und Chaos erwachsen und eine ganze Stadt dadurch in den Untergang gestürzt wird.

Ein überwältigendes und farbenprächtiges Meisterwerk, ausgezeichnet mit zwei Oscars, über den Aufstieg und Fall eines Öl-Tycoons der Gründerzeit.  weiter »

cover of Death Train (Kroatien/Großbritannien/USA 1993)Death Train

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Death Train (Originaltitel: Alistair MacLean's Death Train) ist ein Action-Thriller von David S. Jackson aus dem Jahr 1993. In den Hauptrollen spielen Pierce Brosnan, Patrick Stewart und Alexandra Paul.

Schwerbewaffnete Terroristen kapern in Norddeutschland einen Güterzug, nehmen Geiseln und gehen auf eine mehrtägige Geisterfahrt quer durch Nord-, Mittel- und Osteuropa. Um die Zündung einer an Bord befindlichen Atombombe zu verhindern entsendet die UNO einen Spezialagenten zusammen mit einem internationalen Team, das die Katastrophe verhindern soll.

Ein klassischer und in mancher Hinsicht altertümlicher Film, sicherlich jedoch kein Filmklassiker. Der wirre Plot wäre eines B-Pictures würdig, von sorgfältig aufgebauter Romandramaturgie keine Spur. Auch die geballte Starpower verpufft eher wirkungslos. Insgesamt jedoch leidlich unterhaltsam und ansehbar.  weiter »

Journey to the Center of the Earth (2008, Cover).jpg

Journey to the Center of the Earth ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von T.J. Scott aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Rick Schroder (als Jonathan Brock), Victoria Pratt (als Martha Dennison), Peter Fonda (als Edward Dennison), Steven Grayhm (als Abel Brock), Mike Dopud (als Sergei Petkov) und Jonathan Brewer (als Wakinta). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jules Verne.

Der Abenteurer Edward Dennison verschwindet spurlos während einer Expedition nach Alaska; seine "Witwe" engagiert den Anthropologen Jonathan Brock in San Francisco für eine Rettungsexpedition. Die kleine Gruppe entdeckt eine Passage ins Erdinnere und gelangt in eine unterirdische Welt, die von einem Indianerstamm bevölkert ist.

Obgleich in den Credits dieses Fernsehfilms auf die literarische Vorlage von Jules Verne verwieden wird, handelt es sich bei der 2008er-Fassung eher um ein Remake der dreistündigen Mini-Fernsehserie aus dem Jahr 1999: die Storyline orientiert sich enger an dem Fernsehvorgänger als an Vernes Roman. Im Vergleich zur deutlich längeren 1999er-Fassung erscheint die Neuverfilmung noch mehr als zusammengeflicktes Patchwork zusammenhangloser Sequenzen; kurioserweise wirkt die neue "Kurzfassung" langweiliger als der doppelt so lange Vorgänger.

Ebenfalls unerfreulich: Man merkt der 2008er-Fassung an allen Ecken das offensichtlich zu niedrig angesetzte Produktionsbudget an: Die Unterwelt sieht praktisch identisch aus wie die gewohnte "oberirdische" Welt; außer zwei prähistorischen Saurier-Arten gibt es kein Eye Candy, und selbst die unterirdische Urwald-Fauna fiepst und zwitschert wie die aus einem x-beliebigen anderen Urwaldfilm. Hier mangelte es anscheinend nicht nur am Budget, sondern auch an Kreativität und Stilwillen. Ansehbar, aber nicht sehenswert!  weiter »

The Ruins (2008), Cover

Ruinen (Originaltitel: The Ruins) ist ein Horror-Thriller von Carter Smith aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore und Joe Anderson. Der Film basiert auf dem Roman "The Ruins" von Scott Smith (Alfred A. Knopf, 2006), der auch das Drehbuch verfasste.

Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt in Mexiko einen Kurztrip zu einer unbekannten Maya-Pyramide im Urwald; dort angekommen, werden sie von Ureinwohnern gestellt und auf der Pyramide festgehalten. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur von den feindseligen Indios eine Bedrohung ausgeht.

Aus einer begrenzt originellen Idee kreiert Regisseur Carter Smith mit ebenso begrenzten Mitteln ein wirkungsvolles Urwald-Drama. Über Logik und Wahrscheinlichkeit darf man bei dieser Produktion sicherlich nicht nachdenken, vielmehr sollte man das surreale Szenario einfach auf sich wirken lassen. Der Durchschnittszuschauer sei jedoch gewarnt: The Ruins enthält einige der brutalsten Sequenzen, die seit langem in einer Mainstream-Produktion zu sehen waren. Im Gegensatz zu Horror-Pornos im Stile der Saw-Filmserie ist den Gewaltausbrüchen auf dem Pyramidengipfel eine gewisse Notwendigkeit im Rahmen des zugegebenermaßen arg konstruierten Plots nicht abzusprechen. Sehenswert für Genrefreunde!  weiter »

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