HDTV

c't-Ausgabe 7/2008, Titelbild

Anwender, die sich für die Fernsehzukunft mit hochaufgelösten Bildern rüsten möchten, finden im Handel mittlerweile HDTV-Receiver mit Festplatte und Doppeltuner für den gleichzeitigen Empfang von zwei Programmen''. Doch noch hakt es an vielen Stellen; vor allem die Übertragung von Filmen auf einen PC ist eine echte Herausforderung', so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 7/2008.

Wer vor dem Kauf eines neuen Satellitenreceivers steht, kann schon einmal einen Blick auf aktuelle HDTV-Geräte werfen - normales Satelliten-Fernsehen empfangen sie anstandsfrei, gleichzeitig tätigt man eine Investition in das Fernsehen der Zukunft. Spätestens zu den Olympischen Spielen 2010 wollen ARD und ZDF hochaufgelöste Fernsehbilder ausstrahlen, davor soll es eine Reihe von Testausstrahlungen geben. Der Bezahlsender Premiere bietet bereits heute zwei HDTV-Vollprogramme an. Dazu passende HDTV-Receiver mit Doppeltuner, Festplatte und PC-Anschluss sollten selbst Fernsehenthusiasten zufriedenstellen.

Die c't'' untersuchte auch, inwieweit sich Aufnahmen zur Weiterverarbeitung auf den PC überspielen lassen. Zwar haben die HDTV-Receiver in der Regel Festplatten mit einer Kapazität bis zu 750 GByte. Da eine 90-minütige HDTV-Aufnahme jedoch gewöhnlich bereits 10 GByte belegt, wird es aber für Anwender, die die HDTV-Mitschnitte archivieren möchten, früher oder später eng. Das Ergebnis war ernüchternd: Obwohl alle Testkandidaten über einen Netzwerkanschluss verfügten, war nur ein einziger Receiver tatsächlich in der Lage, darüber auch Aufzeichnungen zu übertragen - allerdings im Schneckentempo.  weiter »

BITKOM e.V., Logo

Knapp fünf Millionen deutsche Haushalte besitzen derzeit Flachbildschirm-Fernseher, die in der Lage sind, hochauflösende Bilder wiederzugeben (HD-TV). Die Bildschärfe der HD-TV-Bilder ist bis zu fünf Mal höher als bei normalen Fernsehgeräten – vorausgesetzt, die Geräte sind richtig ausgestattet und die empfangenen Programme werden in der hohen Bildqualität gesendet.

Jedoch ist nur knapp jedem dritten Verbraucher bewusst, welche Geräte er für den Empfang von hochauflösenden Fernsehbildern benötigt. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom.

Der Bitkom gibt Tipps, wie der Umstieg in die hochauflösende Fernsehwelt schon heute funktioniert:  weiter »

Größer, schärfer, bunter - HDTV (High Definition Television) verspricht Zuschauern ein neues Fernseherlebnis und der Medien- und Unterhaltungselektronikindustrie neue Umsatzimpulse. Doch stehen die Verbraucher der neuen Technik noch zurückhaltend gegenüber, wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
PricewaterhouseCoopers (PwC) anlässlich der Internationalen Funkausstellung 2007 (IFA) in Berlin zeigt. So wissen mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten nicht, was sich hinter der Abkürzung HDTV verbirgt, 42 Prozent haben nicht vor, sich in nächster Zeit einen Fernseher mit hoch auflösender Darstellung zu kaufen.

"Die Fernseh- und Videotechnik hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Den Konsumenten fällt es zunehmend schwer, die technologische Entwicklung zu überblicken und eine Kaufentscheidung zu treffen", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

So gibt es neben Geräten, die HD-Signale wiedergeben können ("HD-Ready"), auch Fernseher mit dem Label "Full-HD", die eine noch bessere Bildqualität versprechen. Bei den Abspielmedien konkurrieren die DVD-Nachfolger Blu-Ray und HD-DVD miteinander, und nicht zuletzt muss sich der Käufer auch noch zwischen Fernsehkabel, terrestrischem Empfang, Satellit und Fernsehen über das Internet entscheiden.  weiter »

Inhalt abgleichen