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Verflucht (USA/BRD 2005)
Verflucht (Originaltitel: Cursed Synonymtitel: Wes Craven's Cursed) ist eine Horror-Komödie von Wes Craven aus dem Jahr 2005. In den Hauptrollen spielen Christina Ricci, Joshua Jackson, Jesse Eisenberg und Portia de Rossi. Effektüberladen und geschwätzig, vorhersehbar und einfältig - so lässt sich Verflucht charakterisieren. Es gibt jedoch auch weitaus schlechtere Werwolf-Filme; wir halten das ziemlich hohle Effektspektakel daher für ansehbar für Genrefreunde und Allesseher im aktuten Bedarfsfall. Der in Los Angeles und Winnipeg (Manitoba, Kanada) gedrehte Film erreichte bei den IMDb-Ratings lediglich eine unterdurchschnittliche Bewertung von 4,7 von 10 bei 8.403 abgegebenen Stimmen (Stand: August 2007). HandlungEin Autounfall auf dem Mullholland Drive, Hollywood. Als die beiden Geschwister Ellie (Christina Ricci) und Jimmy (Jesse Eisenberg) zu helfen versuchen, werden sie von einer wolfsartigen Kreatur angefallen, können aber leicht verletzt entkommen. Doch die kleinen Wunden haben große Folgen, denn Ellie und Jimmy beginnen, sich langsam zu verändern: Ein Werewolf-Fluch liegt auf ihnen und der Legende nach besteht die einzige Möglichkeit, sich zu retten darin, die Bestie zu töten. In einem Nachtclub in L.A. kommt es zur blutigen Begegnung... KurzkritikDie Produktion von Verflucht war durch Umbesetzungen und monatelange Verzögerungen geprägt; das sieht man dem Endergebnis leider an. Die Dramaturgie will nicht so recht fesseln, und die Charaktere bleiben amorph. Unklar bleibt auch, worauf der Film eigentlich hinaus will - auch nach dem Showdown ist man nicht klüger. Die ganzen anderhalb Filmstunden bleiben spannungslos und allzu durchschaubar. Wo man einen Werwolf-Film erwartet, bekommt man lauwarmen Teenie-Grusel vorgesetzt. Entsprechend unentschieden sind dann auch die wenigen Sequenzen, in denen Werwölfe zu sehen sind: Die visuellen Effekte erinnern an eine Tricktechnik, wie man sie aus den B-Pictures der 1980er/90er Jahre kennt. Auffällig ist dagegen ein Übermaß an gewollten "Höhepunkten", die wohl Schocksequenzen sein sollen; man erschrickt nicht, weil sie dramaturgisch nicht vorbereitet werden. Dafür rumpeln die Lautsprecher mächtig - die Effektspur des Soundtracks wird ebenso überstrapaziert wie die Geduld des Zuschauers. Verflucht erweist sich als herbe Enttäuschung; das man mit ähnlichen Motiven auch exzellente Filme machen kann, beweist die Ginger Snaps-Trilogie. Filmografische Daten
Literatur
Siehe auchFilme mit ähnlicher Thematik:
Netmarks
Rezensionen aus rec.arts.movies.reviews:
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