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Transformers (USA 2007)
Transformers ist ein US-amerikanischer Science-fiction-Film von Michael Bay aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Shia LaBeouf, Megan Fox und Josh Duhamel. Das Actionspektakel fährt an akustischen und visuellen Effekten alles auf, was die moderne Digitaltechnik ermöglicht; entsprechend brachial kommt der Plastikfilm auch daher und bietet geistlose, aber kurzweilige Unterhaltung mit Überlänge. Ansehbar. Die Transformers sind eigentlich Action-Figuren der Spielzeughersteller Takara Tomy und Hasbro, zu deren Verkaufsförderung 1984 eine Fernseh-Zeichentrickserie entwickelt wurde; daneben existieren mittlerweie Comic- und Videospielumsetzungen. Die Realverfilmung wurde von Paramount Pictures und DreamWorks SKG produziert, die visuellen Effekte steuerte Industrial Light and Magic (ILM) bei. Auch in Transformers fällt - wie auch in diversen anderen Hollywood-Produktionen der letzten Monate - penetrantes Product Placement für Marken wie Panasonic, General Motors, Apple, Nokia, Ebay und andere auf, das daran erinnert, dass es sich bei diesem Film nicht zuletzt um eine aufwändige Merchandising-Aktion handelt. Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 7,8 von 10 bei 83.866 abgegebenen Stimmen (Stand: September 2007). HandlungIm Weltall existieren zwei sich bekämpfende, aber verwandte Roboterrassen, die Autobots und die Decepticons. Um sich für das letzte Gefecht mit Energie aufzutanken, kommen beide Rassen auf die Erde. Durch diesen letzten Kampf der Roboter auf der Erde droht der Menschheit das Ende... KurzkritikNachdem Videospiele und Theme-Park-Attraktionen verfilmt wurden, kommt mit Transformers die wohl erste groß angelegte Verfilmung eines Spielzeugs für kleine Kinder in die Kinos - mit einem Film, der so laut und brutal daherkommt, dass er kaum für eben diese kleinen Kinder geeignet sein dürfte; die Altersfreigabe der FSK beschränkt den Zutritt dann auch folgerichtig auf ein Publikum ab 12 Jahren, das eher nicht mehr mit Plastikpuppen spielen wird. Als dem verfilmten Gegenstand entsprechend infantil erweist sich dann auch das Actionspektakel, das allenfalls mit seinen computergenerierten Schauwerten, sicherlich jedoch nicht durch Dramaturgie oder Schauspielkunst überzeugen kann. Dem Filmkritiker Andreas Resch von der tageszeitung fielen dabei besonders Dialoge von herzzerreißender Dämlichkeit auf, und die Zeit-Kritikerin Katja Nicodemus betitelte ihre Rezension von Transformers sehr zutreffend als Triumph der Hirnlosigkeit. Was im Gedächtnis bleibt, sind die Spezialeffekte - und leider auch die durch product placement beworbenen Produkte und Marken. Und das hinterlässt einen noch übleren Nachgeschmack als der dämliche Plot dieses Plastikfilms. Filmografische Daten
Siehe auchWeitere Filme von Michael Bay:
Literatur
Netmarks
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