Speed Racer (USA 2008)
Speed Racer (USA 2008)
Speed Racer ist ein Actionfilm von Andy und Larry Wachowski aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Emile Hirsch, John Goodman, Susan Sarandon, Nicholas Elia, Christina Ricci, Ariel Winter und Scott Porter. Es handelt sich um eine Realfilmadaption der japanischen Anime-Serie Mach Go Go Go (マッハGoGoGo) aus den 1960er Jahren; diese basiert wiederum auf einer Manga-Serie des Zeichners Tatsuo Yoshida.
Der junge Rennfahrer Speed kämpft hinter dem Lenkrad seines donnernden Mach 5 um Ruhm und Rekorde, immer tatkräftig unterstützt von Pops und Mom Racer, seiner Freundin Trixie, seinem jüngeren Bruder Spritle und dem geheimnisvollen Racer X. Denn nur so kann Speed es mit den gnadenlosen Konkurrenten aufnehmen, um das Familienunternehmen zu retten und die Integrität des geliebten Motorsports zu bewahren.
Die Wachowski-Brüder verzichten in ihrer Filmadaptation auf klassische Filmdramaturgie, Charakterzeichnung und das Erzählen einer linearen Handlung; stattdessen präsentieren sie eine Überfülle an visuellen Schauwerten, die eine Brücke zwischen Anime und Realfilm schlagen. Pures Popcornkino in radikaler Videospielästhetik, ein tricktechnischer Meilenstein, erzählerisch jedoch eine herbe Enttäuschung. Sehenswert für Konselenspiel-Fans, aber sicherlich kein Film für die ganze Familie.
Der Film wurde von Juni bis November 2007 im Potsdamer Filmstudio Babelsberg sowie an einigen Außensets in Berlin gedreht. Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 120 Millionen US-Dollar, der Deutsche Filmförderfond (DFFF) beteiligte sich daran mit neun Millionen Euro.
Warner Bros. arbeitete für die Filmvermarktung mit Unternehmen wie General Mills, McDonald’s und Puma AG zusammen.
Kritik
Kirk Honeycutt schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 1. Mai 2008, die rudimentäre Emotionalität wirke aggressiv – der Film mit zahlreichen Spezialeffekten wirke wie ein 3D-Videospiel. Er sei für die Enthusiasten der Animes und der Videospiele bestimmt. Christina Ricci spiele ihre am wenigsten interessante Rolle überhaupt 1.
Todd McCarthy schrieb in der Zeitschrift Variety vom 5. Mai 2008, der Film wirke besonders cartoonhaft und ignoriere sämtliche Gesetze der Physik. Er sei wie Zuckerwatte – zu süß, als dass junge Menschen widerstehen könnten. Der Film könne finanziell erfolgreich sein, die Erzählstruktur sei aber nur dünn entwickelt, die Motivationen blieben unerklärt. Die Besetzung sei „sehr gut“ für einen Film dieser Art 2.
Filmografische Daten
- Komponist: Michael Giacchino
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Warner Home Video - DVD
- DVD-Erscheinungstermin: 7. November 2008
- Spieldauer: 130 Minuten
DVD-Ausstattung
- Format: Dolby, PAL
- Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Spanisch, Portugiesisch
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 16:9


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