Anmeldung |
Severance - Ein blutiger Betriebsausflug (BRD/Großbritannien 2006)
Severance - Ein blutiger Betriebsausflug (Originaltitel: Severance) ist eine britisch-deutsche Horrorkomödie von Christopher Smith aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Danny Dyer, Laura Harris und Tim McInnerny. Neben zahlreichen Filmzitaten bietet Severance (engl. für "Trennung" oder "Abbruch") einige recht drastische Splatterszenen und viele Momente zum Schmunzeln - Momente, die Severance mit besserem Timing und höherer Frequenz durchaus in die Nähe des Peter-Jackon-Geniestreichs Braindead (1992) gerückt hätten. Eher angenehm: Platte Schenkelklopfer fehlen ebenso wie infantile Humor-Surrogate à la Scary Movie. Severance hat zwar enormes Potenzial, das aber nicht voll genutzt wird, daher nur ein "überdurchschnittlich" - vielleicht klappt's ja nächstes mal besser, Herr Smith? Die in Ungarn und der britischen Isle of Man gedrehte Splatterkomödie erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 6,9 von 10 bei 5.291 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2007). HandlungSieben Schreibtischtäter, die normalerweise bloss gegen die Langeweile ihres Jobs kämpfen, fighten plötzlich um ihr Leben... Bei einem Ausflug in ein osteuropäisches Waldgebiet, bei dem die Angestellten des Rüstungskonzerns "Palisade Defence" eigentlich Workshops zu Teamarbeit und Verkaufsförderung abhalten sollen, kommen sie vom Weg ab und landen in einem einsamen, heruntergekommenen Haus im Wald. Vor Ort hat Abteilungsleiter Richard gleich alle Hände voll zu tun, seine sechsköpfige Truppe vor der Meuterei zu bewahren, denn abgesehen von Buchhalter Gordon - von Natur aus leicht zufriedenzustellen - und Computer-As Steve - dank verschlucktem Giftpilz mit imaginären Bären beschäftigt - verhagelt die muffige Bruchbude allen ziemlich die Laune. Der ohnehin schon unangenehme Aufenthalt wird nicht gerade schöner, als sie feststellen müssen, dass im Wald um sie herum eine tödliche Gefahr lauert. Schatten huschen durch die Büsche, merkwürdige Geräusche ertönen. Dann treffen sie plötzlich auf eine brutal zugerichtete Leiche! Und auch ihre eigenen Reihen werden nun empfindlich ausgedünnt... Die Helden des Büroalltags müssen einen panischen Kampf ums nackte Überleben führen. Eine atemlose und bizarre Hetzjagd durch einen Wald voller Geheimnisse nimmt ihren Lauf. KurzkritikDas Skript bietet alles, was man für einen Spitzenfilm gebraucht hätte - schwarzen Humor für Erwachsene, eine Rundum-Genreparodie und einen Hauch von Gesellschaftskritik. So richtig zum Tragen kommt das alles nicht, weil weder Timing noch Gag-Frequenz so richtig zünden: Leider ist Christopher Smith weder ein Billy Wilder noch ein Peter Jackson. Die Entscheidung, ob er nun eher Komödie oder Horror machen will, fiel Smith offensichtlich schwer, und beides gleichermaßen geht nun einmal nicht. Dennoch macht Severance über weite Strecken durchaus Spaß. Vergleiche mit Shaun of the Dead (2004) ziehen zwar nicht, durchaus aber solche mit mit dem ähnlicher gelagerten Evil Aliens (2005). Etwa hier sollte man sich auch wohl fühlen, wenn man Severance mögen soll: Bei harten, schmutzigen und stellenweise komischen Produktionen aus Großbritannien. Filmografische Daten
DVD FeaturesLiteratur
Siehe auchÄhnliche Filme:
Netmarks
Ähnliche Beiträge
|
MonitoringBenachrichtigen bei Änderungen:
Lesezeichen setzenEmpfehlungen...und der RestWerbungExterne VerweiseRessourcenFreunde: • Kefk Network Film |