Mr. Bean macht Ferien (Großbritannien 2007)

KategorienFilm des Tages
Filmfolge
  Sequel
GattungSpielfilm
GenreKomödie
  Slapstick
MediumSpeichermedium
  DVD
cover of Mr. Bean macht Ferien (Großbritannien 2007)Mr. Bean macht Ferien

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Mr. Bean macht Ferien (Originaltitel: Mr. Bean's Holiday) ist eine britische Komödie von Steve Bendelack aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Rowan Atkinson (als Mr. Bean), Emma de Caunes (als Sabine), Max Baldry (als Stepan) und Willem Dafoe (als Carson Clay).

Es handelt sich um eine Fortsetzung zu Bean - Der ultimative Katastrophenfilm (1997); beide Filme basieren auf Motiven und Charakteren aus der britischen Fernsehserie Mr. Bean (1989–1995).

Mr. Bean macht Ferien bietet kurzweilige, aber oberflächliche Unterhaltung. Der Film ist für ein breites Publikum ansehbar und dürfte sich vor allem für den gemeinsamen familiären Kinobesuch oder für zartbesaitete Zuschauer empfehlen - Mr. Bean ist praktisch gewaltfrei und dürfte in seiner konsequenten Naivität vor allem Kinder oder Junggebliebene ansprechen.

Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine leicht überdurchschnittliche Bewertung von 6,2 von 10 bei 7.529 abgegebenen Stimmen (Stand: August 2007).

Handlung

Urlaubsreif und völlig genervt vom verregneten England macht sich Mr. Bean (Rowan Atkinson) auf nach Südfrankreich. Dort angekommen zieht er quer durchs Land.

Aufgrund eines Missverständnisses wird er für einen Kidnapper gehalten. Doch der harmlose Mr. Bean hat eigentlich nichts Böses im Sinn und die einzige Waffe, die er bei sich hat ist seine Videokamera, die ihn letztlich zu den Filmfestspielen nach Cannes führt.

Kurzkritik

Slapstick-Komödien erheben sicherlich nicht den Anspruch, die Gehirntätigkeit ihrer Zuschauer zu aktivieren; sie müssen nicht einmal Merkwürdigkeiten im menschlichen Zusammenleben oder im modernen Alltag aufdecken, sie können auch einfach ausgelassenen Klamauk als Selbstzweck bieten. Zu dieser Sorte von Filmen zählt Mr. Bean macht Ferien, dem es gelingt anderthalb Stunden Laufzeit ohne jeglichen Anspruch recht unterhaltsam zu füllen.

Wie üblich wird Mr. Bean in eine Verkettung immer skurrilerer Vorfälle verwickelt, die für einige Schmunzler taugen. Schenkelklopfer darf man jedoch ebenso wenig erwarten wie eine atemberaubende Kette exakt zündender Gags. Das berüchtigte Gag-Feuerwerk bleibt - ebenso wie in Bean - Der ultimative Katastrophenfilm (1997) aus, dafür sind ebeide Filme zu harmlos und nett.

Was man erwarten kann, ist ein Wiedersehen mit dem kauzigen Mr. Bean und eine arg konstruiert wirkende Story mit einer ebenso aufgesetzt wirkenden Romanze. Die Kulmination der Ereignisse ist zu weiten Teilen vorhersehbar, einige Pointen zünden nicht so recht und andere sind überspielt - so die nicht enden wollende Sequenz als virtueller Straßenmuikant. Im Finale gleitet der sonst eher mittelprächtig bis flaue Film endgültig in die Peinlichkeit ab.

Unterhaltungswert bietet Mr. Bean macht Ferien durchaus, es gibt auch einige hübsche Szenen aus Südfrankreich, die in Momentan ein wenig an die Stimmung alter Herbie-Filme erinnern. Genügend Naivität und Geduld sollte der erwachsene Zuschauer jedoch mitbringen, während sich jüngere Kinder sicherlich gut - und wirklich jugendfrei - amüsieren werden.

Auszeichnungen und Preise

  • 2007: Bogey in Silber für zwei Millionen Kinobesucher innerhalb von 20 Tagen

Filmografische Daten

  • Laufzeit: ca. 86 Minuten
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Premiere: 22. März 2007
  • Kinostart (BRD): 29. März 2007
  • DVD-Start (BRD): 6. September 2007 [Universal]
  • Bildfrmat: PAL, 16:9, Color
  • Tonformat und Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch

Siehe auch

Weitere Fersehserien und Spielfilme mit Mr. Bean:

Netmarks

Rezensionen:

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