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Film des TagesThis image was uploaded with the post Orgie des Todes (Italien/BRD 1978). This image was uploaded with the post Orgie des Todes (Italien/BRD 1978). This image was uploaded with the post Orgie des Todes (Italien/BRD 1978). Orgie des Todes (Synonymtitel: Das Phantom im Mädchenpensionat [TV]; Originaltitel: Enigma rosso; Synonymtitel: Red Rings of Fear, Rings of Fear, Trauma, Virgin Killer und Virgin Terror) ist ein italienisch-deutscher Thriller von Alberto Negrin aus dem Jahr 1978. In den Hauptrollen spielen Fabio Testi, Christine Kaufmann, Fausta Avelli, Ivan Desny und Jack Taylor. Kommissar Gianni di Salvo untersucht den Mord an der Internats-Schülerin Christina; bald stellt er bei seinen Ermittlungen fest, dass die Internatsleitung ein düsteres Geheimnis hütet: Die Schülerinnen werden in die vornehme Gesellschaft als willige Gespielinnen vermittelt und deren Familien anschließend erpresst. Di Salvo gerät in einen Studel von Intrigen und Morden, die er mit der ihm aufgetragenen "Diskretion" nicht lösen kann; er greift zu unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die weiteren Toden führen. In der deutschen Fassung trägt der eigentlich recht unspektakuläre Film den reißerischen Untertitel "Blutjung - frühreif und zu tode gequält"; im Film zu sehen ist davon freilich wenig. Regisseur Alberto Negrin tischt dagegen einen etwas holprig inszenierten Thriller auf, der mit einigen Nackszenen in den Duschkabinen des Mädcheninternats "garniert" ist, jedoch weder durch seine Darsteller oder seine Story zu fesseln vermag. Auch filmisch hinterlässt Orgie des Todes keinen bleibenden Eindruck - ein blasser Euro-Krimi, der ebenso gut auch fürs Fernsehen produziert worden sein könnte. Ansehbar für Genrefreunde, einschläfernd für den Durchschnittszuschauer. weiter » Der goldene Kompass (Originaltitel: The Golden Compass) ist ein Fantasy-Film von Chris Weitz aus dem Jahr 2007. Gleichzeitig handelt es sich um eine Adaptation des ersten Romans Northern Lights (1995) aus der Trilogie His Dark Materials von Philip Pullman. In einer Parallelwelt werden alle Menschen von tierischen "Dämonen" begleitet, die eine Kreuzung aus Schutzgeistern und Seelen der Menschen darstellen; kontrolliert wird die Welt durch das Magisterium, eine Mixtur aus Kirche und Gedankenpolizei. Der nonkonfirmistische Lord Asriel entdeckt, dass mittels des "Staubs" Verbidungen zu anderen Parallelwelten möglich sind. Er bricht zu einer Expedition auf, um das Phänomen zu erforschen. Wenig später reist ihm die zwölfjährige Lyra Belacqua hinterher, die ihren verschollenen Freund Roger Parslow finden möchte; für die Reise erhält sie ein Alethiometer, dass die Wahrheit identifizieren und jede Frage beantworten kann. Auf ihrer Reise wird sie von den Gyptern unterstützt und von den Gobblern verfolgt; zu ihren Begleitern wird der Panzerbär Iorek Byrnison. An der gerafften Filmhandlung wird die komplexere literarische Vorlage von Philip Pullman deutlich; die Filmadaptation von Philip Pullman erreicht dabei leider nicht die Kongenialität eines Peter Jackson, der in seiner Lord of the Rings-Trilogie die wesentlichen Handlungsstänge plausibel zusammenzuführen vermochte. Amüsant und unterhaltsam ist Der goldene Kompass dennoch, wenngleich nur wenige dauerhafte und positive Eindrücke verbleiben. Ansehbar für Freunde von Parallelwelten und stromlinienförmigen Fantasy-Epen, die sich an ein breites Publikum richten. weiter »
Shadow - Dead Riot (Originaltitel: Shadow: Dead Riot) ist ein Horrorfilm von Derek Wan aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Tony Todd, Carla Greene, Nina Hodoruk, Michael Quinlan und Cat Miller. Ein grausamer Serienmörder wird im Gefängnis durch die Todesstrafe hingerichtet; während der Exekution explodiert sein Körper und es kommt zu einem blutigen Gefangenenaufstand mit zahlreichen Toden. Noch zwanzig Jahre später spukt der Geist des Mörders durch die Gefängnisgemäuder und belästigt dessen Insassen - nunmehr allesamt Frauen in einem neumodischen Resozialisierungsprogramm. Nun eine der Gefangenen widersetzt sich - die Tochter eines der Vergewaltigugnsopfer des untoten Mörders. Als Crossover zwischen Gefängnisfilm und Blaxpoitation erzählt Regisseur Derek Wan seine naive Geschichte mit Zombies und vielen nackten Frauen. Obwohl der Plot reichlich parodistisches Potenzial aufweist, geschieht dies mit einem ernüchternden Bierernst, bei dem der Spaß vollständig auf der Strecke bleibt. Zudem bewegen sich auch darstellerische Leistungen und Spezialeffekte am untersten Ende einer C-Picture-Produkton. Nicht zuletzt wurden ähnliche Stoffe bereits mit erheblich mehr Witz und Esprit erzählt, so beispielsweise im noch immer gradiosen Beyond Re-Animator (USA/Spanien 2003). Shadow - Dead Riot fällt dagegen reichlich ab und vermag in keiner Hinsicht zu überzeugen: Nicht sehenswert! weiter »
Zombie Strippers ist eine US-amerikanische Horror-Komödie von Jay Lee aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Robert Englund, Jenna Jameson, Joey Medina, Shamron Moore, Penny Drake, Jennifer Holland und Roxy Saint. Bei einem militärischen Experiment in der nahemn Zukunft werden menschenfressende Zombies freigesetzt, die über eine illegale Stripper-Bar herfallen. Das Publikum zeigt sich zunächst begeistert von den leicht unterkühlten Tänzerinnen, doch bald geraten die untoten Stripperinnen außer Kontrolle. Offensichtlich als B-Picture konzipiert vermag diese Parodie durch liebevolle Details und einige hochkomische Einfälle zu gefallen. Plausible Handlung oder überzeugende Darsteller darf man freilich nicht erwarten, solche ›Kleinigkeiten‹ werden im üblichen Splatter-Reigen mit Kunstblut und Eingeweiden ersäuft. Für den Durchschnittszuschauer zu unappetitlich, in der deutschen FSK-18-Fassung zu stark geschnitten, in der Uncut-Version dafür ein großes Vergnügen für Genrefreunde: Sehenswert! weiter » Brügge sehen... und sterben? (Originaltitel: In Bruges) ist eine Kriminalkomödie von Martin McDonagh aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes, Mark Donovan und Ann Elsley. Zwei irische Auftragskiller sollen im belgischen Brügge untertauchen; die Stadt mit ihrem historischen Zentrum, Kanälen und jahrhundertealter Geschichte entfaltet eine dramatische Wirkung auf die beiden unterschiedlichen Charaktere. In langsamen und stimmungsvollen Bildern erzählt Martin McDonagh eine schlichte, aber dennoch fesselnde Geschichte um Schuld und Sühne. Europäisch-dröge wird Brügge sehen... und sterben? dabei zu keinem Moment - die Dialoge sind intelligent, die schauspielerischen Leistungen Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes sind schlichtweg brilliant. Ungewöhnlich, amüsant und geistvoll - Ohne Einschränkungen Sehenswert! weiter » Ruinen (Originaltitel: The Ruins) ist ein Horror-Thriller von Carter Smith aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore und Joe Anderson. Der Film basiert auf dem Roman "The Ruins" von Scott Smith (Alfred A. Knopf, 2006), der auch das Drehbuch verfasste. Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt in Mexiko einen Kurztrip zu einer unbekannten Maya-Pyramide im Urwald; dort angekommen, werden sie von Ureinwohnern gestellt und auf der Pyramide festgehalten. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur von den feindseligen Indios eine Bedrohung ausgeht. Aus einer begrenzt originellen Idee kreiert Regisseur Carter Smith mit ebenso begrenzten Mitteln ein wirkungsvolles Urwald-Drama. Über Logik und Wahrscheinlichkeit darf man bei dieser Produktion sicherlich nicht nachdenken, vielmehr sollte man das surreale Szenario einfach auf sich wirken lassen. Der Durchschnittszuschauer sei jedoch gewarnt: The Ruins enthält einige der brutalsten Sequenzen, die seit langem in einer Mainstream-Produktion zu sehen waren. Im Gegensatz zu Horror-Pornos im Stile der Saw-Filmserie ist den Gewaltausbrüchen auf dem Pyramidengipfel eine gewisse Notwendigkeit im Rahmen des zugegebenermaßen arg konstruierten Plots nicht abzusprechen. Sehenswert für Genrefreunde! weiter » Shutter - Sie sehen dich (Originaltitel: Shutter) ist ein US-amerikanischer Mystery-Thriller von Masayuki Ochiai aus dem Jahr 2008. Es handelt sich um ein Remake des gleichnamigen thailändischen Horrofilms Shutter - Sie sind unter uns aus dem Jahr 2004. Etwas abgegriffene Effekte, die aber wirkungsvoll eingesetzt werden. Ingesamt durchaus ansehbar. weiter » |
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