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CommunityHollywood produziert massentaugliche Filme für scheinbar anspruchslose Kinogänger. Je mehr Budget in die Produktion fließt, desto vorhersehbarer muss der Umsatz sein. Ideenreichtum und Kreativität von Drehbuchautoren und Regisseuren sind damit deutliche Grenzen gesetzt. Andreas Auinger (Filmschaffender) und Oliver Hochkofler (Kabarettist) wollen mit Sharewood genau das Gegenteil: unabhängige Filmemacher und Nachwuchsfilmer ("Outlaws") können auf der neuen Internetplattform Sharewood.net ihre Kurzfilme vermarkten, ohne sich dabei zu verkaufen. Zusätzlich bietet Sharewood den Outlaws durch das faire Drittel-System auch wirtschaftliche Unabhängigkeit. Sharewood steht für Vertrieb und Verwertung kreativer und massentauglicher Kurzunterhaltungsfilmen im deutschsprachigen Raum. Ziel ist die Neubesetzung des Marktsegments "kommerzielle Europäische Unterhaltung". Auf der Plattform www.sharewood.net präsentieren die Filmemacher ihre Filme ("Outmoves") in Form kurzer Clips. Jede Woche werden neue Clips nach dem Serienprinzip zum Download online gestellt. So kommen die Outlaws zu ihrem Publikum. Den Zusehern werden, für einen kleinen Beitrag, nicht nur kreative Filme (Outmoves) abseits der üblichen Massenware, sondern auch Community-Aktivitäten geboten. weiter » → Zur Website Immer mehr Interessengemeinschaften organisieren sich im Internet: YouTube, das berufliche Netzwerk Xing und das StudiVZ zählen zu den bekannteren dieser Communities. Schon heute geht ein Großteil des Datenverkehrs auf solche Interessengemeinschaften zurück. Insbesondere dem Video-on-Demand auf Community-Plattformen werden enorme Wachstumsraten vorhergesagt. Peer-to-Peer-Technologien, bei denen die Verteilung der Videos wie im Schneeballsystem funktioniert, erlauben eine Verteilung der Kosten für den Datentransfer auf alle Teilnehmer des Netzwerks. Das als Think Tank in der P2P-Forschung etablierte Fachgebiet Multimedia Kommunikation (KOM) der TU Darmstadt entwickelt neue Mechanismen, um die hohen Kosten der Plattformbetreiber für den Download der Filme auf ein Minimum zu reduzieren. Besonders revolutionär ist, dass die Nutzer durch Rabatte auf Bezahlinhalte für die Verteilung belohnt werden können. Das Düsseldorfer Unternehmen Motionet AG will diese Ideen in die Praxis umsetzen und kooperiert mit KOM bei der Entwicklung eines Prototypen. Erste kommerzielle P2P-Systeme für Video-on-Demand sind bereits in der Testphase. Bei diesen Systemen beteiligt sich jeder Netzwerk-Teilnehmer (Peer) an der Verbreitung der Filme, so dass die Kosten für das Herunterladen der Dateien auf sämtliche Peers verteilt werden. weiter » Das CineDat Portal ist als Community-Projekt konzipiert, Mitarbeit ist daher nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht. Möglich ist das in unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise: weiter »
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