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Filmkanon
Der so genannte Filmkanon besteht aus insgesamt 33 Spielfilmen und zwei Dokumentarfilmen, die von einer Expertenkommission aus einer Liste von rund 500 Filmtiteln ausgewählt wurden. Er wurde 2003 im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) von 19 Experten erarbeitet. Primäres Ziel war eine verbesserte schulischen Vermittlung von Filmkompetenz, weniger jedoch, die filmästhetisch oder -historisch bedeutensten Filmwerke zu ermitteln. Trotz der "Adelung" durch die bpb sind auch weiterhin viele der zum Filmkanon gehörenden Werke in Deutschland nicht auf DVD oder VHS-Kassette lieferbar und daher schwer zu beschaffen.
Die 35 Filme entstammen einem Zeitraum von rund achtzig Jahren: Aus jedem Jahrzehnt seit den 1920er Jahren wurden mindestens drei Filme ausgewählt. Mit 13 Titeln bilden US-amerikanische Filme mehr als ein Drittel des Kanons. Deutschland (7), Frankreich (5) und Italien (3) sind die Hauptvertreter Europas. Thematisch bewegt sich der Kanon von Kinderfilm über die Komödie bis hin zur Science Fiction, wenige Vertreter von Dokumentarfilm und Avantgardefilm ergänzen die überwiegend aus Spielfilmen bestehende Liste. Die Mehrzahl der Filme ist dem Autorenfilm zuzurechnen. Siehe auch
Literatur
Netmarks
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