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  <title>CineDat</title>
  <subtitle>Die elektronische kinematografische Datenbank</subtitle>
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  <updated>2008-06-22T03:28:18+02:00</updated>
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    <title>Keinohrhasen (BRD 2007)</title>
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    <published>2008-07-07T22:52:38+02:00</published>
    <updated>2008-07-07T23:41:33+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="2007" />
    <category term="BRD" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Komödie" />
    <category term="Spielfilm" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Keinohrhasen&lt;/strong&gt; ist eine deutsche Komödie von und mit Til Schweiger. In den Hauptrollen spielen Til Schweiger, Nora Tschirner, Matthias Schweighöfer, Alwara Höfels und Jürgen Vogel.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (&lt;em&gt;Til Schweiger&lt;/em&gt;) ist mit Paparazzo Moritz (&lt;em&gt;Matthias Schweighöfer&lt;/em&gt;) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (&lt;em&gt;Nora Tschirner&lt;/em&gt;), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte – Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst – es ist der Knüller seines Lebens…&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Keinohrhasen</strong> ist eine deutsche Komödie von und mit Til Schweiger. In den Hauptrollen spielen Til Schweiger, Nora Tschirner, Matthias Schweighöfer, Alwara Höfels und Jürgen Vogel.</p>
<p>Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (<em>Til Schweiger</em>) ist mit Paparazzo Moritz (<em>Matthias Schweighöfer</em>) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (<em>Nora Tschirner</em>), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte – Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst – es ist der Knüller seines Lebens…</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc0">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Spieldauer: 111 Minuten</li>
<li> FSK: Freigegeben ab 12 Jahren </li>
</ul>
<ul>
<li> DVD-Start (BRD): 22. August 2008 [Warner Home Video]</li>
</ul>
<h2 id="toc1">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Format: Dolby, PAL, Surround Sound</li>
<li> Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)</li>
<li> Region: Region 2</li>
<li> Bildseitenformat: 2.35:1</li>
</ul>
<h2 id="toc2">Netmarks</h2>
<ul>
<li> N/A</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Orgie des Todes (Italien/BRD 1978)</title>
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    <published>2008-07-06T01:42:48+02:00</published>
    <updated>2008-07-06T12:46:11+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Review" />
    <category term="1978" />
    <category term="BRD" />
    <category term="Italien" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Krimi" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Thriller" />
    <category term="Internat" />
    <category term="Mord" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Orgie des Todes&lt;/strong&gt; (Synonymtitel: &lt;strong&gt;Das Phantom im Mädchenpensionat&lt;/strong&gt; [TV]; Originaltitel: &lt;strong&gt;Enigma rosso&lt;/strong&gt;; Synonymtitel: &lt;strong&gt;Red Rings of Fear&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Rings of Fear&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Trauma&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Virgin Killer&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Virgin Terror&lt;/strong&gt;) ist ein italienisch-deutscher Thriller von Alberto Negrin aus dem Jahr 1978. In den Hauptrollen spielen Fabio Testi, Christine Kaufmann, Fausta Avelli, Ivan Desny und Jack Taylor.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Kommissar Gianni di Salvo untersucht den Mord an der Internats-Schülerin Christina; bald stellt er bei seinen Ermittlungen fest, dass die Internatsleitung ein düsteres Geheimnis hütet: Die Schülerinnen werden in die vornehme Gesellschaft als willige Gespielinnen vermittelt und deren Familien anschließend erpresst. Di Salvo gerät in einen Studel von Intrigen und Morden, die er mit der ihm aufgetragenen &amp;quot;Diskretion&amp;quot; nicht lösen kann; er greift zu unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die weiteren Toden führen.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;In der deutschen Fassung trägt der eigentlich recht unspektakuläre Film den reißerischen Untertitel &amp;quot;&lt;em&gt;Blutjung - frühreif und zu tode gequält&lt;/em&gt;&amp;quot;; im Film zu sehen ist davon freilich wenig. Regisseur Alberto Negrin tischt dagegen einen etwas holprig inszenierten Thriller auf, der mit einigen Nackszenen in den Duschkabinen des Mädcheninternats &amp;quot;garniert&amp;quot; ist, jedoch weder durch seine Darsteller oder seine Story zu fesseln vermag. Auch filmisch hinterlässt &lt;em&gt;Orgie des Todes&lt;/em&gt; keinen bleibenden Eindruck - ein blasser Euro-Krimi, der ebenso gut auch fürs Fernsehen produziert worden sein könnte. &lt;strong&gt;Ansehbar&lt;/strong&gt; für Genrefreunde, einschläfernd für den Durchschnittszuschauer.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Orgie des Todes</strong> (Synonymtitel: <strong>Das Phantom im Mädchenpensionat</strong> [TV]; Originaltitel: <strong>Enigma rosso</strong>; Synonymtitel: <strong>Red Rings of Fear</strong>, <strong>Rings of Fear</strong>, <strong>Trauma</strong>, <strong>Virgin Killer</strong> und <strong>Virgin Terror</strong>) ist ein italienisch-deutscher Thriller von Alberto Negrin aus dem Jahr 1978. In den Hauptrollen spielen Fabio Testi, Christine Kaufmann, Fausta Avelli, Ivan Desny und Jack Taylor.</p>
<p>Kommissar Gianni di Salvo untersucht den Mord an der Internats-Schülerin Christina; bald stellt er bei seinen Ermittlungen fest, dass die Internatsleitung ein düsteres Geheimnis hütet: Die Schülerinnen werden in die vornehme Gesellschaft als willige Gespielinnen vermittelt und deren Familien anschließend erpresst. Di Salvo gerät in einen Studel von Intrigen und Morden, die er mit der ihm aufgetragenen &quot;Diskretion&quot; nicht lösen kann; er greift zu unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die weiteren Toden führen.</p>
<p>In der deutschen Fassung trägt der eigentlich recht unspektakuläre Film den reißerischen Untertitel &quot;<em>Blutjung - frühreif und zu tode gequält</em>&quot;; im Film zu sehen ist davon freilich wenig. Regisseur Alberto Negrin tischt dagegen einen etwas holprig inszenierten Thriller auf, der mit einigen Nackszenen in den Duschkabinen des Mädcheninternats &quot;garniert&quot; ist, jedoch weder durch seine Darsteller oder seine Story zu fesseln vermag. Auch filmisch hinterlässt <em>Orgie des Todes</em> keinen bleibenden Eindruck - ein blasser Euro-Krimi, der ebenso gut auch fürs Fernsehen produziert worden sein könnte. <strong>Ansehbar</strong> für Genrefreunde, einschläfernd für den Durchschnittszuschauer.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc3">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 84 Minuten</li>
<li> FSK: ab 16</li>
</ul>
<ul>
<li> Kinostart (Spanien): 7. Januar 1980</li>
<li> Kinostart (BRD): 28. Oktober 1986</li>
<li> Erstausstrahlung (TV/BRD): 18. April 1991 [RTL plus]</li>
<li> DVD-Start (BRD): 31. März 2008 [Eyecatcher Movie]</li>
</ul>
<ul>
<li> Regie: Alberto Negrin</li>
<li> Kamera: Carlo Carlini</li>
<li> Musik: Riz Ortolani</li>
<li> Drehbuch: Peter Berling, Marcello Coscia</li>
<li> Produzent: Artur Brauner, Leo Pescarolo, Antonio Tagliaferri</li>
</ul>
<ul>
<li> Darsteller: Fabio Testi, Christine Kaufmann, Ivan Desny, Jack Taylor, Fausta Avelli, Bruno Alessandro, Caroline Ohrner, Silvia Aguilar, Taida Urruzola, María Asquerino </li>
</ul>
<h2 id="toc4">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Bildformat: PAL; 2,35:1 (anamorph / 16:9), Color</li>
<li> Tonformat und Sprachen: Spanisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> Untertitel: Deutsch</li>
</ul>
<ul>
<li> DVD-Extras: Kein Bonusmaterial</li>
</ul>
<ul>
<li> Medientyp: DVD-9</li>
</ul>
<h2 id="toc5">Literatur</h2>
<ul>
<li> fd 25 545</li>
</ul>
<h2 id="toc6">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0077505/">IMDb</a></li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der goldene Kompass (USA/Großbritannien 2007)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/der_goldene_kompass" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/der_goldene_kompass</id>
    <published>2008-07-05T10:44:54+02:00</published>
    <updated>2008-07-06T13:13:27+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Review" />
    <category term="2007" />
    <category term="Großbritannien" />
    <category term="USA" />
    <category term="Abenteuer" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Familie" />
    <category term="Fantasy" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Hexen" />
    <category term="Parallelwelt" />
    <category term="Sprechende Tiere" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der goldene Kompass&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;The Golden Compass&lt;/strong&gt;) ist ein Fantasy-Film von Chris Weitz aus dem Jahr 2007. Gleichzeitig handelt es sich um eine Adaptation des ersten Romans &lt;em&gt;Northern Lights&lt;/em&gt; (1995) aus der Trilogie &lt;em&gt;His Dark Materials&lt;/em&gt; von Philip Pullman.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;In einer Parallelwelt werden alle Menschen von tierischen &amp;quot;Dämonen&amp;quot; begleitet, die eine Kreuzung aus Schutzgeistern und Seelen der Menschen darstellen; kontrolliert wird die Welt durch das &lt;em&gt;Magisterium&lt;/em&gt;, eine Mixtur aus Kirche und Gedankenpolizei. Der nonkonfirmistische Lord Asriel entdeckt, dass mittels des &amp;quot;Staubs&amp;quot; Verbidungen zu anderen Parallelwelten möglich sind. Er bricht zu einer Expedition auf, um das Phänomen zu erforschen. Wenig später reist ihm die zwölfjährige Lyra Belacqua hinterher, die ihren verschollenen Freund Roger Parslow finden möchte; für die Reise erhält sie ein &lt;em&gt;Alethiometer&lt;/em&gt;, dass die Wahrheit identifizieren und jede Frage beantworten kann. Auf ihrer Reise wird sie von den Gyptern unterstützt und von den Gobblern verfolgt; zu ihren Begleitern wird der Panzerbär Iorek Byrnison.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;An der gerafften Filmhandlung wird die komplexere literarische Vorlage von Philip Pullman deutlich; die Filmadaptation von Philip Pullman erreicht dabei leider nicht die Kongenialität eines Peter Jackson, der in seiner &lt;em&gt;Lord of the Rings&lt;/em&gt;-Trilogie die wesentlichen Handlungsstänge plausibel zusammenzuführen vermochte. Amüsant und unterhaltsam ist &lt;em&gt;Der goldene Kompass&lt;/em&gt; dennoch, wenngleich nur wenige dauerhafte und positive Eindrücke verbleiben. &lt;strong&gt;Ansehbar&lt;/strong&gt; für Freunde von Parallelwelten und stromlinienförmigen Fantasy-Epen, die sich an ein breites Publikum richten.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Der goldene Kompass</strong> (Originaltitel: <strong>The Golden Compass</strong>) ist ein Fantasy-Film von Chris Weitz aus dem Jahr 2007. Gleichzeitig handelt es sich um eine Adaptation des ersten Romans <em>Northern Lights</em> (1995) aus der Trilogie <em>His Dark Materials</em> von Philip Pullman.</p>
<p>In einer Parallelwelt werden alle Menschen von tierischen &quot;Dämonen&quot; begleitet, die eine Kreuzung aus Schutzgeistern und Seelen der Menschen darstellen; kontrolliert wird die Welt durch das <em>Magisterium</em>, eine Mixtur aus Kirche und Gedankenpolizei. Der nonkonfirmistische Lord Asriel entdeckt, dass mittels des &quot;Staubs&quot; Verbidungen zu anderen Parallelwelten möglich sind. Er bricht zu einer Expedition auf, um das Phänomen zu erforschen. Wenig später reist ihm die zwölfjährige Lyra Belacqua hinterher, die ihren verschollenen Freund Roger Parslow finden möchte; für die Reise erhält sie ein <em>Alethiometer</em>, dass die Wahrheit identifizieren und jede Frage beantworten kann. Auf ihrer Reise wird sie von den Gyptern unterstützt und von den Gobblern verfolgt; zu ihren Begleitern wird der Panzerbär Iorek Byrnison.</p>
<p>An der gerafften Filmhandlung wird die komplexere literarische Vorlage von Philip Pullman deutlich; die Filmadaptation von Philip Pullman erreicht dabei leider nicht die Kongenialität eines Peter Jackson, der in seiner <em>Lord of the Rings</em>-Trilogie die wesentlichen Handlungsstänge plausibel zusammenzuführen vermochte. Amüsant und unterhaltsam ist <em>Der goldene Kompass</em> dennoch, wenngleich nur wenige dauerhafte und positive Eindrücke verbleiben. <strong>Ansehbar</strong> für Freunde von Parallelwelten und stromlinienförmigen Fantasy-Epen, die sich an ein breites Publikum richten.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gue Bewertung von 6,5 von 10 bei 27.299 abgegebenen Stimmen (Stand: April 2008).</p>
<p><em>Der goldene Kompass</em> wurde zwischen 2006 und 2007 von <em>New Line Cinema</em> produziert und gilt mit einem Filmbudget von 180 Millionen US-Dollar als deren bislang teuerste Produktion. Da der Film an den US-amerikanischen Kinokassen hinter den Erwartungen zurückblieb, ist derzeit noch unklar, ob es ein Sequel geben wird.</p>
<h2 id="toc7">Handlung</h2>
<p>Lyra lebt in einer anderen Welt als wir. Eigentlich führt sie ein ganz normales Leben, doch ihr steht ständig ein Tier zur Seite, dass sie vor Unheil beschützt. Eines Tages wird Lyra von Ihrem Onkel besucht. Als sie ein Gespräch belauscht erfährt sie von einer geheimnisvollen Phantomstadt im Norden des Landes.</p>
<h2 id="toc8">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Regie:    Chris Weitz</li>
<li> Drehbuch:    Chris Weitz</li>
<li> Romanvorlage: Philip Pullman</li>
<li> Produktion:    Bill Carraro, Deborah Forte</li>
<li> Musik:    Alexandre Desplat</li>
<li> Kamera:    Henry Braham</li>
<li> Schnitt:    Anne V. Coates</li>
</ul>
<p><strong>Darsteller</strong>:</p>
<ul>
<li> Dakota Blue Richards (als <em>Lyra Belacqua</em>)</li>
<li> Daniel Craig (als <em>Lord Asriel</em>)</li>
<li> Nicole Kidman (als <em>Marisa Coulter</em>)</li>
<li> Sam Elliott (als <em>Lee Scoresby</em>)</li>
<li> Ben Walker (als <em>Roger Parslow</em>)</li>
<li> Charlie Rowe (als <em>Billy Costa</em>)</li>
<li> Clare Higgins (als <em>Ma Costa</em>)</li>
<li> Jim Carter (als <em>John Faa, Fürst der Gypter</em>)</li>
<li> Tom Courtenay (als <em>Farder Coram, Ältester der Gypter</em>)</li>
<li> Jack Shepherd (als <em>Rektor des Jordan College</em>)</li>
<li> Christopher Lee (als <em>Hoher Rat des Magisteriums</em>)</li>
<li> Edward de Souza (als <em>2. Hoher Rat des Magisteriums</em>)</li>
<li> Derek Jacobi (als <em>Botschafter des Magisteriums</em>)</li>
<li> Simon McBurney (als <em>Fra Pavel, Abgesandter des Magisteriums</em>)</li>
<li> Eva Green (als <em>Serafina Pekkala</em>)</li>
</ul>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 109 Minuten</li>
<li> FSK: Freigegeben ab 12 Jahren</li>
</ul>
<ul>
<li> Premiere: 5. Dezember 2007</li>
<li> Kinostart (BRD): 6. Dezember 2007</li>
<li> DVD-Start (BRD): 25. April 2008 [Warner Home Video]</li>
</ul>
<h2 id="toc9">Auszeichnungen und Preise</h2>
<ul>
<li> 2007: Satellite Awards 2007 - fünfmal nominiert, unter anderem als bester Animationsfilm oder Real-/Animationsfilm</li>
<li> 2008: Bogey für 1 Mio. Kinobesucher in 10 Tagen</li>
<li> 2008: Oscar in der Kategorie Beste &quot;Visual Effects&quot; (außerdem nominiert, aber nicht ausgezeichnet, in der Kategorie Bestes Szenenbild)</li>
</ul>
<h2 id="toc10">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Bildformat: PAL, Color, 16:9</li>
<li> Tonformat und Sprachen: Deutsch, Englisch</li>
<li> Untertitel: Deutsch, Englisch</li>
</ul>
<h2 id="toc11">Siehe auch</h2>
<p><strong>Filme mit ähnlicher Thematik</strong>:</p>
<ul>
<li> Die Chroniken von Narnia</li>
<li> Stardust</li>
</ul>
<h2 id="toc12">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt0385752/">IMDb</a></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.goldencompassmovie.com/index_german.html">Offizielle Website</a></li>
<li> <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,521290,00.html">„Gib dem Seelenaffen Zucker“</a> - Rezension auf Spiegel Online, 5. Dezember 2007</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Verschollene Szenen aus Fritz Langs ›Metropolis‹ entdeckt</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/geschichte/filmgeschichte/verschollene_szenen_aus_fritz_langs_metropolis_entdeckt" />
    <id>http://www.cinedat.org/geschichte/filmgeschichte/verschollene_szenen_aus_fritz_langs_metropolis_entdeckt</id>
    <published>2008-07-03T07:42:38+02:00</published>
    <updated>2008-07-03T07:43:23+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Filmgeschichte" />
    <category term="Stummfilm" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit 80 Jahren gilt die Originalfassung von Fritz Langs ›Metropolis‹ als verschollen&lt;/strong&gt;. Das &lt;em&gt;ZEITmagazin&lt;/em&gt; zeigt in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe erstmals ausführlich die fehlenden Szenen des Meisterwerks aus dem Jahr 1927 und berichtet exklusiv darüber, wie der Film im Archiv des Museums &lt;em&gt;Museo del Cine&lt;/em&gt; in Buenos Aires aufgespürt wurde. Durch die Neu-Entdeckung werden Schlüsselszenen des Stummfilms verständlich, Nebenfiguren bekommen nun eine tragende Rolle.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Rainer Rother, Leiter der Deutschen Kinemathek in Berlin und der ›Retrospektive‹-Reihe der Berlinale, hat die Szenen für das ZEITmagazin begutachtet und kommt zu dem Schluss: &amp;quot;&lt;em&gt;Metropolis, Fritz Langs berühmtester Film, kann neu gesehen werden&lt;/em&gt;&amp;quot;. Für ihn stellt der Fund eine &amp;quot;&lt;em&gt;sensationelle Entdeckung&lt;/em&gt;&amp;quot; dar.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Prof. Martin Koerber, Restaurator der bislang bekannten Fassung von &amp;quot;Metropolis&amp;quot;, der die Szenen ebenfalls begutachtete, bestätigt wie Rainer Rother die Authentizität des Materials. Er fügt hinzu: &amp;quot;&lt;em&gt;Egal wie schlecht der Zustand des Materials sein mag, wird jetzt auch für den normalen Zuschauer die ursprüngliche Intention des Films mit allen Nebenfiguren und Nebenhandlungen wieder erfahrbar. Der Rhythmus des Films wird wieder hergestellt&lt;/em&gt;&amp;quot;.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Seit 80 Jahren gilt die Originalfassung von Fritz Langs ›Metropolis‹ als verschollen</strong>. Das <em>ZEITmagazin</em> zeigt in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe erstmals ausführlich die fehlenden Szenen des Meisterwerks aus dem Jahr 1927 und berichtet exklusiv darüber, wie der Film im Archiv des Museums <em>Museo del Cine</em> in Buenos Aires aufgespürt wurde. Durch die Neu-Entdeckung werden Schlüsselszenen des Stummfilms verständlich, Nebenfiguren bekommen nun eine tragende Rolle.</p>
<p>Rainer Rother, Leiter der Deutschen Kinemathek in Berlin und der ›Retrospektive‹-Reihe der Berlinale, hat die Szenen für das ZEITmagazin begutachtet und kommt zu dem Schluss: &quot;<em>Metropolis, Fritz Langs berühmtester Film, kann neu gesehen werden</em>&quot;. Für ihn stellt der Fund eine &quot;<em>sensationelle Entdeckung</em>&quot; dar.</p>
<p>Prof. Martin Koerber, Restaurator der bislang bekannten Fassung von &quot;Metropolis&quot;, der die Szenen ebenfalls begutachtete, bestätigt wie Rainer Rother die Authentizität des Materials. Er fügt hinzu: &quot;<em>Egal wie schlecht der Zustand des Materials sein mag, wird jetzt auch für den normalen Zuschauer die ursprüngliche Intention des Films mit allen Nebenfiguren und Nebenhandlungen wieder erfahrbar. Der Rhythmus des Films wird wieder hergestellt</em>&quot;.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Enno Patalas, Filmhistoriker und ehemaliger Leiter des Münchner Filmuseums, der sich seit den 70er Jahren mit der Rekonstruktion des Films beschäftigt und gemeinsam mit Martin Koerber 2001 die bis heute gültige Fassung von &quot;Metropolis&quot; erstellt hat, spricht nach Ansicht der Szenen vom &quot;<em>authentischsten Material, das wir kennen</em>&quot;.</p>
<p>Helmut Possmann, Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, der Rechteinhaberin von &quot;Metropolis&quot;, sagt dem ZEITmagazin: &quot;<em>Das bisher verschollen geglaubte Material führt zu einem neuen Verständnis des Meisterwerks von Fritz Lang</em>&quot;. Die Murnau-Stiftung sieht sich nach der Neuentdeckung &quot;<em>in der Verantwortung, das Material zusammen mit dem Archiv in Buenos Aires und unseren Partnern der Öffentlichkeit zugänglich zu machen</em>&quot;.</p>
<h2 id="toc13">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/bg-metropolis">Einige Bilder der neu entdeckten Szenen</a></li>
</ul>
<h2 id="toc14">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/9377/1221340/die_zeit">Pressemitteilung</a> von <em>Die Zeit</em> vom 02.07.2008.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Oscarpreisträger Milos  Forman: ›Ich bin ein totaler Feigling!‹</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/interviews/regisseure/milos_forman/ich_bin_ein_totaler_feigling" />
    <id>http://www.cinedat.org/interviews/regisseure/milos_forman/ich_bin_ein_totaler_feigling</id>
    <published>2008-07-03T07:36:23+02:00</published>
    <updated>2008-07-04T11:02:57+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Interview" />
    <category term="Filmregisseur" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Der zweifache Oscarpreisträger &lt;strong&gt;Milos Forman&lt;/strong&gt; (76) äußert sich im Interview mit Rüdiger Suchsland für &lt;em&gt;Tele 5&lt;/em&gt; über akzeptable Diktaturen, Sehnsüchte und ein sonderbares Tier namens Hollywood; er konstatiert dabei selbstkritisch: ›&lt;em&gt;Ich bin ein totaler Feigling!&lt;/em&gt;‹&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Der zweifache Oscarpreisträger <strong>Milos Forman</strong> (76) äußert sich im Interview mit Rüdiger Suchsland für <em>Tele 5</em> über akzeptable Diktaturen, Sehnsüchte und ein sonderbares Tier namens Hollywood; er konstatiert dabei selbstkritisch: ›<em>Ich bin ein totaler Feigling!</em>‹</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Ihre Helden sind oft Rebellen. Sie auch?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Überhaupt nicht. Ich bin ein totaler Feigling! Glauben Sie mir. Wenn man einen Film machen will, hat man mit so vielen Institutionen und Bürokratien zu tun. Mir fällt das schwer. Es nervt. Ich bin darin nicht gut, diese Ohnmacht zu überwinden. Aber das Lustige ist: Sobald sie grünes Licht bekommen, das Geld haben, werden Sie der Diktator. Filmemachen, das ist die einzige akzeptable Diktatur auf diesem Planeten!</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Wenn Sie so ein Feigling sind: Was ist dann Ihre Beziehung zu Ihren Figuren? Leben Sie da etwas stellvertretend  aus, was Sie selber nicht leben? Verstecken Sie sich hinter Ihren Figuren?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Ganz genau, das stimmt! Als ich noch in der CSSR wohnte, wollte ich immer so etwas tun, wie der Indianer in 'Einer flog über das Kuckucksnest': Die Mauern durchbrechen, einfach raus aus der Irrenanstalt. Weglaufen. Aber ich hab's nie getan.</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Wie wir alle wissen, wuchsen Sie nicht in angenehmen Verhältnissen auf. Ihre Eltern wurden von den Nazis im KZ getötet. Könnte diese Feigheit, der Drang, im Verborgenen zu bleiben, daher rühren?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Wahrscheinlich, ja, das muss aus früher Zeit stammen, diese innere Stimme: Bleib still, steh im Schatten.</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Seit Ende der Sechziger leben sie in den USA. Öffentliche Figuren, und - wenn man so will - die Medien sind Ihr Thema. Ein Resultat der Veränderungen in den USA, wo sie leben?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Es stimmt: Vieles hat sich verändert. Die Studios haben ihre Unabhängigkeit verloren. Heute sind sie Teil großer Medienkonzerne. Das bedeutet  mehr Bürokratie und all das. Hollywood ist ein sonderbares Tier. Es geht seinen eigenen Weg, erzeugt seine eigenen Regeln. Aber im Prinzip ist Hollywood gleich geblieben, und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Alles dort wird bestimmt von der Diktatur des Publikums...</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Glauben Sie wirklich? Ist nicht umgekehrt das Publikum von den großen Unterhaltungs-Konzernen manipuliert?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Nein, nein. Es gibt natürlich solche Tendenzen, schlechten Geschmack, das Bedürfnis immer mehr Sex und Gewalt zu zeigen. Aber auch das hat keine besonders schlimmen Auswirkungen.</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Sie fühlen sich also nicht wie der 'Mondmann' Ihres vorletzten Films: ein Getriebener, der immer neue Wege sucht, um den Zwängen des Systems zu entfliehen?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Oh - wenn sie mich so fragen, fühle ich mich dem natürlich sehr verwandt. Dieser Ehrgeiz, das System auszutricksen, und die eigene Version umzusetzen, ist genau das, was die Maschine am Laufen hält: etwas Frisches, Neues zu schaffen.</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Worauf kommt es an, um einen großen Film zu drehen, wie entsteht das Besondere?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Man muss etwas Ungewöhnliches finden. Einzigartige Schauspieler sind da besonders wichtig. Darum habe ich mich immer gekümmert: Courtney Love, Jim Carrey - solche Typen brauche ich.</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Haben Sie schon neue Pläne?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Nein, leider überhaupt keine!</p>
<p><strong>Tele 5</strong>: Wie gehen Sie vor, um einen neuen Stoff zu finden?</p>
<p><strong>Milos Forman</strong>: Ich habe genug Geld verdient, muss nicht arbeiten, um zu leben. Da habe ich Glück gehabt. Ich lese Bücher, bekomme viele Vorschläge, und warte, bis etwas dabei ist. Ohne Eile, denn ein Film braucht zwei Jahre meines Lebens. Je älter man wird, umso sorgfältiger sucht man sich die Dinge aus.</p>
<h2 id="toc15">Programmhinweis</h2>
<ul>
<li> Tele 5 zeigt Milos Formans Kult-Musical 'Hair' am Samstag, 5. Juli in der Meisterwerke Matinée um 12.15 Uhr</li>
</ul>
<h2 id="toc16">Quelle</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.presseportal.de/pm/43455/1221628/tele_5">Pressemitteilung</a> von <em>Tele 5</em> vom 02.07.2008. Interview: Rüdiger Suchsland.</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Geburt einer Nation - The Birth of a Nation (USA 1915)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/geburt_einer_nation" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/geburt_einer_nation</id>
    <published>2008-07-01T07:57:36+02:00</published>
    <updated>2008-07-01T07:58:51+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Filmklassiker" />
    <category term="1915" />
    <category term="USA" />
    <category term="Drama" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Historie" />
    <category term="Krieg" />
    <category term="Stummfilm" />
    <category term="Western" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geburt einer Nation&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;The Birth of a Nation&lt;/strong&gt;) ist ein Stummfilmklassiker von D. W. Griffith aus dem Jahr 1915. &lt;em&gt;Birth of a Nation&lt;/em&gt; gilt als das erste große Meisterwerk der noch jungen Filmkunst und als finanziell erfolgreichster Film in der Geschichte des Stummfilms. Zugleich handelt es sich um ein rassistisches Pamphlet und ersten Film, der im Weißen Haus in Washington vorgeführt wurde.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;In zwei Teilen wird eine Liebesgeschichte aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs erzählt. Uraufgeführt als &lt;em&gt;The Clansman&lt;/em&gt; und nach Publikumsprotesten drei Monate später in &lt;em&gt;The Birth of a Nation&lt;/em&gt; umbenannt, wird der Film für die Wiederbegründung des Ku-Klux-Klans mitverantwortlich gemacht. Alle relevanten Rollen von Schwarzen und Mulatten werden von geschminkten weißen Schauspielern dargestellt, denn eine Berührung von schwarzem Mann und weißer Frau war in jenen Jahren undenkbar.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Für die damals astronomisch hohe Summe von über 100.000 Dollar in neun Wochen gedreht, führte der Film zahlreiche Novitäten der Filmtechnik und Dramaturgie ein: Parallelmontage, Verwendung von realen Landschaften als Hintergrund, Nachtaufnahmen, Einsatz von Kamerafahrten, Nahaufnahmen, dramaturgische Inszenierung von Filmhöhepunkten und erstmals Schlachtszenen mit Hunderten von Statisten. Griffith kümmerte sich weniger um die inhaltliche Ausrichtung des neuen Mediums als um seine Ausdrucksmöglichkeiten und setzte Maßstäbe für das moderne Hollywood.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Geburt einer Nation</strong> (Originaltitel: <strong>The Birth of a Nation</strong>) ist ein Stummfilmklassiker von D. W. Griffith aus dem Jahr 1915. <em>Birth of a Nation</em> gilt als das erste große Meisterwerk der noch jungen Filmkunst und als finanziell erfolgreichster Film in der Geschichte des Stummfilms. Zugleich handelt es sich um ein rassistisches Pamphlet und ersten Film, der im Weißen Haus in Washington vorgeführt wurde.</p>
<p>In zwei Teilen wird eine Liebesgeschichte aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs erzählt. Uraufgeführt als <em>The Clansman</em> und nach Publikumsprotesten drei Monate später in <em>The Birth of a Nation</em> umbenannt, wird der Film für die Wiederbegründung des Ku-Klux-Klans mitverantwortlich gemacht. Alle relevanten Rollen von Schwarzen und Mulatten werden von geschminkten weißen Schauspielern dargestellt, denn eine Berührung von schwarzem Mann und weißer Frau war in jenen Jahren undenkbar.</p>
<p>Für die damals astronomisch hohe Summe von über 100.000 Dollar in neun Wochen gedreht, führte der Film zahlreiche Novitäten der Filmtechnik und Dramaturgie ein: Parallelmontage, Verwendung von realen Landschaften als Hintergrund, Nachtaufnahmen, Einsatz von Kamerafahrten, Nahaufnahmen, dramaturgische Inszenierung von Filmhöhepunkten und erstmals Schlachtszenen mit Hunderten von Statisten. Griffith kümmerte sich weniger um die inhaltliche Ausrichtung des neuen Mediums als um seine Ausdrucksmöglichkeiten und setzte Maßstäbe für das moderne Hollywood.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der Film basiert auf den Romanen <em>The Leopard´s Spots</em> und <em>The Clansman</em> sowie dem Theaterstück <em>The Clansman</em> von Thomas F. Dixon Jr.</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 7,1 von 10 bei 6.351 abgegebenen Stimmen (Stand: Juli 2008).</p>
<dl>
<dd> &quot;<em>Ein Filmwerk von hohem ästhetischen und politischen Rang. Der Stummfilm, in dem sich David Wark Griffith andererseits als naiver Moralist ausweist und dem „weißen Süden“ der USA seine uneingeschränkte Sympathie zollt, gilt als der erste große Propagandafilm der Kinematografie</em>&quot; (<a class="" style="" href="/wiki/Lexikon_des_internationalen_Films">Lexikon des internationalen Films</a>)</dd>
</dl>
<p>In Deutschland war der Film erstmals 1966 im Fernsehen zu bewundern.</p>
<p>Mit <em>Intolerance</em> wird im Herbst 2008 das zweite Meisterwerk von D. W. Griffith, dem »<em>Vater des Films</em>« (Lilian Gish) und »<em>unser aller Lehrer</em>« (Charlie Chaplin) von <em>Absolut Medien</em> auf DVD veröffentlicht.</p>
<h2 id="toc17">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Regie: D. W. Griffith [= David Wark Griffith]</li>
<li> Buch: D. W. Griffith, Frank E. Woods, Thomas F. Dixon Jr.</li>
<li> Kamera: G. W. Bitzer</li>
<li> Schnitt: D. W. Griffith, Joseph Henabery, James Smith, Rose Smith, Raoul Walsh</li>
<li> Produktion: Griffith Feature Films, D. W. Griffith, David Shepard, H. E. Aitken</li>
<li> Musik: Joseph Carl Breil, D. W. Griffith</li>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Darsteller</strong>: Lillian Gish, Mae Marsh, Henry B. Walthall, Miriam Cooper, Mary Alden, Ralph Lewis, George Siegmann, Walter Long, Robert Harron, Wallace Reid, Joseph Henabery, Elmer Clifton, Josephine Crowell, Spottiswoode Aitken, George Beranger</li>
</ul>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 187 Min.</li>
</ul>
<h2 id="toc18">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> DVD 9, codefree, 2 DVDs</li>
</ul>
<ul>
<li> Bildformat: PAL, 4:3, s/w viragiert</li>
<li> Tonformat und Sprachen: Englisch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> Untertitel: Deutsch</li>
</ul>
<ul>
<li> ISBN: 978-3-89848-951-5</li>
<li> EAN: 978-3-89848-951-5</li>
</ul>
<p><strong>Booklet</strong>:</p>
<ul>
<li> »<em>Wir waren vom Virus Geschichte infiziert</em>« (Lillian Gish);</li>
<li> Die Etablierung des Films als Massenmedium;</li>
<li> Den Rassenhass zu Geld machen (eine Diskussion von 1915);</li>
<li> Filmografie,</li>
<li> Biografie</li>
</ul>
<h2 id="toc19">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0004972/">IMDb</a></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://absolutmedien.de/film-1263">Produktsite bei Absolut Medien</a></li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Shadow - Dead Riot (USA 2006)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/shadow_dead_riot" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/shadow_dead_riot</id>
    <published>2008-06-29T03:36:01+02:00</published>
    <updated>2008-06-29T04:04:10+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Review" />
    <category term="2006" />
    <category term="USA" />
    <category term="Action" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Horror" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Frauengefängnis" />
    <category term="Homoerotik" />
    <category term="Mutanten" />
    <category term="Zombies" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Shadow - Dead Riot&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;Shadow: Dead Riot&lt;/strong&gt;) ist ein Horrorfilm von Derek Wan aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Tony Todd, Carla Greene, Nina Hodoruk, Michael Quinlan und Cat Miller.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Ein grausamer Serienmörder wird im Gefängnis durch die Todesstrafe hingerichtet; während der Exekution explodiert sein Körper und es kommt zu einem blutigen Gefangenenaufstand mit zahlreichen Toden. Noch zwanzig Jahre später spukt der Geist des Mörders durch die Gefängnisgemäuder und belästigt dessen Insassen - nunmehr allesamt Frauen in einem neumodischen Resozialisierungsprogramm. Nun eine der Gefangenen widersetzt sich - die Tochter eines der Vergewaltigugnsopfer des untoten Mörders.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Als Crossover zwischen Gefängnisfilm und Blaxpoitation erzählt Regisseur Derek Wan seine naive Geschichte mit Zombies und vielen nackten Frauen. Obwohl der &lt;em&gt;Plot&lt;/em&gt; reichlich parodistisches Potenzial aufweist, geschieht dies mit einem ernüchternden Bierernst, bei dem der Spaß vollständig auf der Strecke bleibt. Zudem bewegen sich auch darstellerische Leistungen und Spezialeffekte am untersten Ende einer C-Picture-Produkton. Nicht zuletzt wurden ähnliche Stoffe bereits mit erheblich mehr Witz und Esprit erzählt, so beispielsweise im noch immer gradiosen &lt;a href=&quot;<a href="http://www.cinedat.org/filme/beyond_re-animator">http://www.cinedat.org/filme/beyond_re-animator</a>&quot;&gt;Beyond Re-Animator&lt;/a&gt; (USA/Spanien 2003). &lt;em&gt;Shadow - Dead Riot&lt;/em&gt; fällt dagegen reichlich ab und vermag in keiner Hinsicht zu überzeugen: &lt;strong&gt;Nicht sehenswert&lt;/strong&gt;!&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Shadow - Dead Riot</strong> (Originaltitel: <strong>Shadow: Dead Riot</strong>) ist ein Horrorfilm von Derek Wan aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Tony Todd, Carla Greene, Nina Hodoruk, Michael Quinlan und Cat Miller.</p>
<p>Ein grausamer Serienmörder wird im Gefängnis durch die Todesstrafe hingerichtet; während der Exekution explodiert sein Körper und es kommt zu einem blutigen Gefangenenaufstand mit zahlreichen Toden. Noch zwanzig Jahre später spukt der Geist des Mörders durch die Gefängnisgemäuder und belästigt dessen Insassen - nunmehr allesamt Frauen in einem neumodischen Resozialisierungsprogramm. Nun eine der Gefangenen widersetzt sich - die Tochter eines der Vergewaltigugnsopfer des untoten Mörders.</p>
<p>Als Crossover zwischen Gefängnisfilm und Blaxpoitation erzählt Regisseur Derek Wan seine naive Geschichte mit Zombies und vielen nackten Frauen. Obwohl der <em>Plot</em> reichlich parodistisches Potenzial aufweist, geschieht dies mit einem ernüchternden Bierernst, bei dem der Spaß vollständig auf der Strecke bleibt. Zudem bewegen sich auch darstellerische Leistungen und Spezialeffekte am untersten Ende einer C-Picture-Produkton. Nicht zuletzt wurden ähnliche Stoffe bereits mit erheblich mehr Witz und Esprit erzählt, so beispielsweise im noch immer gradiosen <a href="http://www.cinedat.org/filme/beyond_re-animator">Beyond Re-Animator</a> (USA/Spanien 2003). <em>Shadow - Dead Riot</em> fällt dagegen reichlich ab und vermag in keiner Hinsicht zu überzeugen: <strong>Nicht sehenswert</strong>!</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine unterdurchschnittliche Bewertung von 4,3 von 10 bei 328 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2008).</p>
<h2 id="toc20">Handlung</h2>
<p>Als das Blut des satanischen Serienkillers Shadow kurz nach seiner Hinrichtung durch die Korridore des Hochsicherheitstrakt fließt, kann ein Häftlingsaufstand gerade noch brutal niedergeschlagen werden. Die zahlreichen Leichen des Massakers werden gemeinsam mit Shadows Überresten heimlich auf dem Gelände verscharrt. 20 Jahre später ist aus dem Gefängnis ein Frauenknast geworden. Und Shadow terrorisiert aus dem Jenseits die hilflosen Insassinnen des Gefängnisses. Aber eigentlich hat er es nur auf die taffe Solitaire abgesehen. Als plötzlich Zombies aus ihrem Gefängnisgrab auferstehen, um ihrem Meister Shadow zur Hilfe zu kommen und die weiblichen Gefangenen durch die Korridore jagen, ist Solitaire die einzige, die es wagt, sich Shadow und den Untoten entgegenzustellen. Der finale Showdown hat begonnen.</p>
<h2 id="toc21">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> FSK: Freigegeben ab 18 Jahren </li>
<li> DVD-Erscheinungstermin: 27. Juni 2008 [SUNFILM Entertainment]</li>
<li> Spieldauer: 87 Minuten</li>
</ul>
<h2 id="toc22">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Format: Dolby, PAL, Surround Sound</li>
<li> Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)</li>
<li> Untertitel: Deutsch</li>
<li> Bildseitenformat: 16:9</li>
</ul>
<h2 id="toc23">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0427848/">IMDb</a></li>
<li> <a href="http://www.deadriot.com/">Offizielle Website</a></li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Monsanto - Mit Gift und Genen (Frankreich 2007)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/monsanto_mit_gift_und_genen" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/monsanto_mit_gift_und_genen</id>
    <published>2008-06-28T17:42:12+02:00</published>
    <updated>2008-06-28T17:52:10+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="2007" />
    <category term="Frankreich" />
    <category term="Dokumentarfilm" />
    <category term="DVD" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Monsanto - Mit Gift und Genen&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;Le monde selon Monsanto&lt;/strong&gt;) ist ein französischer Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin aus dem Jahr 2007.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Drei Jahre hat Regisseurin Marie-Monique Robin in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert, mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Das von Werbekampagnen bediente Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns der »&lt;em&gt;Wissenschaft des Lebens&lt;/em&gt;« bekommt tiefe Risse. Dürfen Grundlebensmittel Ziel einer gnadenlos nach Monopol und Marktführerschaft strebenden Unternehmenspolitik sein?&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Am 11. März 2008 sendete &lt;em&gt;Arte&lt;/em&gt; die Dokumentation »&lt;em&gt;Monsanto, mit Gift und Genen&lt;/em&gt;« – die Zuschauerresonanz war überwältigend. Filmemacherin Marie-Monique Robin zeigt, was sie in dreijähriger Recherche über Geschäftspraktiken, globale Strategien und den Missbrauch des patentrechtlichen Monopols herausgefunden hat und sorgte damit »&lt;em&gt;in der ganzen Welt für Furore&lt;/em&gt;« (Robin).&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Monsanto - Mit Gift und Genen</strong> (Originaltitel: <strong>Le monde selon Monsanto</strong>) ist ein französischer Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin aus dem Jahr 2007.</p>
<p>Drei Jahre hat Regisseurin Marie-Monique Robin in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert, mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Das von Werbekampagnen bediente Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns der »<em>Wissenschaft des Lebens</em>« bekommt tiefe Risse. Dürfen Grundlebensmittel Ziel einer gnadenlos nach Monopol und Marktführerschaft strebenden Unternehmenspolitik sein?</p>
<p>Am 11. März 2008 sendete <em>Arte</em> die Dokumentation »<em>Monsanto, mit Gift und Genen</em>« – die Zuschauerresonanz war überwältigend. Filmemacherin Marie-Monique Robin zeigt, was sie in dreijähriger Recherche über Geschäftspraktiken, globale Strategien und den Missbrauch des patentrechtlichen Monopols herausgefunden hat und sorgte damit »<em>in der ganzen Welt für Furore</em>« (Robin).</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Über den Effekt, den der Film in Frankreich hatte, sagte die Regisseurin im <br />
Deutschlandfunk: »<em>vor sechs Wochen wusste noch niemand in Frankreich, wer <br />
Monsanto wirklich ist, selbst die nicht, die sich hätten auskennen müssen. Das weiß ich, weil ich viele Leute befragte. Heute jedoch ist der Name des <br />
Unternehmens in aller Munde, die Zeitungen berichten, die Leute diskutieren beim Abendessen zuhause darüber. Und der Name Monsanto hat etwas leicht <br />
Geringschätziges bekommen</em>«.</p>
<p>Der Dokumentarfilm stützt sich auf unveröffentlichte Dokumente und Stellungnahmen von Geschädigten, Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen <em>Food and Drug Administration</em> (FDA).</p>
<dl>
<dd> &quot;<em>Beeindruckend direkter Film!</em>&quot; (<em>taz</em>)</dd>
</dl>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittliche gute Bewertung von 8,3 von 10 bei 72 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2008).</p>
<h2 id="toc24">Inhalt</h2>
<p>Monsanto erforscht, produziert und verkauft gentechnisch verändertes Saatgut. Als Chemieproduzent für Saccharin und Koffein 1901 gegründet, gelangte Monsanto als Hersteller des im Vietnamkrieg exzessiv eingesetzten Herbizids Agent Orange zu trauriger Berühmtheit. Monsantos Hormon zur Steigerung der Milchleistung Posilac wird in den USA bei einem Drittel aller Milchkühe eingesetzt, in der EU und in Kanada ist es verboten. Monsanto ist mit Niederlassungen in 46 Ländern weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind Monsanto-Patente. Die Praktiken des Konzerns stehen weltweit in der Kritik der Betroffenen und Globalisierungsgegner.</p>
<p>»<em>Sie wollen alles Saatgut kontrollieren und machen alle Lebensmittel zu ihrem Eigentum</em>«, sagt ein Bauer in <em>Monsanto - Mit Gift und Genen</em>. Besonders drastisch geschieht dies beim Baumwollanbau in Indien. Hier hat Monsanto fast alle Saatgutfirmen aufgekauft. Die Bauern können nur noch die viermal so teure, gentechnisch veränderte BT-Baumwollsaat von Monsanto beziehen. Die ist gegen einige Schädlinge resistent, dafür werden die Pflanzen jedoch von neuen, bisher unbekannten Krankheiten befallen. Um sich das Saatgut überhaupt leisten zu können, müssen die Bauern Kredite aufnehmen. Fällt die Ernte schlecht aus, sind sie pleite. Jedes Jahr begehen hunderte von ihnen deswegen Selbstmord. Die dortigen Agrarwissenschaftler sprechen von einer Katastrophe – und auch die ist eine indirekte Folge der vermeintlich so segensreichen grünen Gentechnik.</p>
<p>Auch den US-Sojaanbauern spielte der Konzern übel mit: Wie einer im Film es ausdrückte, »<em>verbreitet Monsanto Angst und Schrecken unter den Farmern</em>«. Da es sich bei den Genpflanzen um patentiertes Saatgut – eine Art Kopierschutz – handelt, dürfen die Bauern nichts von der Ernte zurückbehalten, um es im nächsten Jahr auszusäen. Rüde werden sie von Monsanto deswegen mit Prozessen überzogen. Um ihre Felder zu kontrollieren, hat Monsanto sogar eigens eine »Gen-Polizei« geschaffen oder bietet gleich so genanntes Hybrid-Saatgut an, das nach der Ernte nicht erneut zur Aussaat verwendet werden kann. So werden jährliche Nachkäufe von Saatgut gesichert. Seine marktbeherrschende Position baute das Unternehmen seit 1999 mit Zukäufen für mehr als 13 Milliarden US-Dollar für Saatgutfirmen sowie bedeutende Patente auf gentechnische Methoden und Gene. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von Monsanto. Aber noch nie hat ein agro-industrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt.</p>
<h2 id="toc25">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> DVD-Start (BRD): 27. Juni 2008 [Absolut Medien]</li>
</ul>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 107 Minuten</li>
</ul>
<h2 id="toc26">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Tonformat und Sprachen: Französisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> Bildformat: NTSC, 16:9, Color</li>
</ul>
<ul>
<li> DVD 5, codefree</li>
<li> ISBN: 978-3-89848-959-1</li>
<li> EAN: 978-3-89848-959-1</li>
</ul>
<h2 id="toc27">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt1189345/">IMDb</a></li>
<li> <a href="http://absolutmedien.de/film-1279">Produktseite bei Absolut Medien</a></li>
</ul>
<p><strong>Hintergrundmaterialien</strong>:</p>
<ul>
<li> <a href="http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Monsanto-mit-Gift-und-Genen/Interview-mit-Marie-Monique-Robin/1912692.html">Interview Mit Marie-Monique Robin</a></li>
<li> <a href="http://www.oeko-anbieter.de/">Öko-Anbieter.de - Suchmaschine für Öko und Bio - Anbieter, Produkte, Technik</a></li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Zombie Strippers (USA 2008)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/zombie_strippers" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/zombie_strippers</id>
    <published>2008-06-28T04:14:19+02:00</published>
    <updated>2008-06-28T15:25:16+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Review" />
    <category term="2008" />
    <category term="USA" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Horror" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Splatter" />
    <category term="Thriller" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zombie Strippers&lt;/strong&gt; ist eine US-amerikanische Horror-Komödie von Jay Lee aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Robert Englund, Jenna Jameson, Joey Medina, Shamron Moore, Penny Drake, Jennifer Holland und Roxy Saint.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Bei einem militärischen Experiment in der nahemn Zukunft werden menschenfressende Zombies freigesetzt, die über eine illegale Stripper-Bar herfallen. Das Publikum zeigt sich zunächst begeistert von den leicht unterkühlten Tänzerinnen, doch bald geraten die untoten Stripperinnen außer Kontrolle.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Offensichtlich als B-Picture konzipiert vermag diese Parodie durch liebevolle Details und einige hochkomische Einfälle zu gefallen. Plausible Handlung oder überzeugende Darsteller darf man freilich nicht erwarten, solche ›Kleinigkeiten‹ werden im üblichen Splatter-Reigen mit Kunstblut und Eingeweiden ersäuft. Für den Durchschnittszuschauer zu unappetitlich, in der deutschen FSK-18-Fassung zu stark geschnitten, in der Uncut-Version dafür ein großes Vergnügen für Genrefreunde: &lt;strong&gt;Sehenswert&lt;/strong&gt;!&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Zombie Strippers</strong> ist eine US-amerikanische Horror-Komödie von Jay Lee aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Robert Englund, Jenna Jameson, Joey Medina, Shamron Moore, Penny Drake, Jennifer Holland und Roxy Saint.</p>
<p>Bei einem militärischen Experiment in der nahemn Zukunft werden menschenfressende Zombies freigesetzt, die über eine illegale Stripper-Bar herfallen. Das Publikum zeigt sich zunächst begeistert von den leicht unterkühlten Tänzerinnen, doch bald geraten die untoten Stripperinnen außer Kontrolle.</p>
<p>Offensichtlich als B-Picture konzipiert vermag diese Parodie durch liebevolle Details und einige hochkomische Einfälle zu gefallen. Plausible Handlung oder überzeugende Darsteller darf man freilich nicht erwarten, solche ›Kleinigkeiten‹ werden im üblichen Splatter-Reigen mit Kunstblut und Eingeweiden ersäuft. Für den Durchschnittszuschauer zu unappetitlich, in der deutschen FSK-18-Fassung zu stark geschnitten, in der Uncut-Version dafür ein großes Vergnügen für Genrefreunde: <strong>Sehenswert</strong>!</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Für Gourmets enthält <em>Zombie Strippers</em> - bei einem Film dieser Konzeption eher überraschend - eine Fülle von intellektuellen Anspielungen, beispielsweise zu Philosphie (&quot;<em>aber bitte mit ontologischem Tiefgang</em>&quot;) oder Literatur; so heißt der Besitzer der Strip-Bar (Robert Englund) <em>Ian Essko'</em>, was eine Anspielung auf Eugène Ionescos Schauspiel <em>Die Nashörner</em> (<em>Rhinocéros</em>, 1960). Auch kleine fotografische Details erfreuen, so wird beispielsweise Ian Essko bevorzugt &quot;gehörnt&quot; dargestellt - vor dem Hintergrund eines Gemäldes mit Hirschgeweih, das ihm aus dem Kopf zu wachsen scheint und natürlich einen fotografischen <em>Fauxpas</em> erster Güte darstellt.</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings dennoch nur eine leicht unterdurchschnittliche Bewertung von 4,7 von 10 bei 972 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2008).</p>
<h2 id="toc28">Handlung</h2>
<p>Als eine geheime Regierungsorganisation einen chemischen Virus freisetzt, der Tote wieder zu Leben erweckt, ist der angesagte Underground-Stripclub Rhino's als erster betroffen. Eine der Stripperinnen infiziert sich unabsichtlich mit dem Virus, verwandelt sich in eine übermenschliche, Fleisch fressende Zombiestripperin und wird zum Star des Clubs. Können die anderen Mädchen der Versuchung widerstehen, so erfolgreich wie die Starstripperin zu werden - auch wenn es für Sie kein Zurück gibt?</p>
<h2 id="toc29">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> FSK: Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG [= Freigegeben ab 18 Jahren]</li>
<li> Studio: Sony Pictures Home Entertainment</li>
<li> DVD-Erscheinungstermin: 26. Juni 2008</li>
<li> Spieldauer: 86 Minuten</li>
</ul>
<p>Die Kauf-DVD wird identisch mit der Leih-DVD sein und <em>Zombie Strippers</em> in seiner 90-minütigen Uncut-Fassung beinhalten. Als Extras wird es geschnittene Szenen, Dokumentationen und Trailer geben.</p>
<p>Neben der ungeschnittenen JK-DVD ist auch eine gekürzte Fassung geplant. Für diese wurde bei der FSK &quot;Keine Jugendfreigabe&quot; beantragt. Diese Version soll nur noch 86 Minuten gehen und ist somit vier Minuten kürzer als die SPIO/JK-Variante.</p>
<h2 id="toc30">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Format: Dolby, PAL, Surround Sound</li>
<li> Sprache: Deutsch, Englisch</li>
<li> Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch</li>
<li> Bildseitenformat: 16:9</li>
</ul>
<h2 id="toc31">Siehe auch</h2>
<ul>
<li> Planet Terror</li>
<li> Braindead</li>
<li> Doomsday</li>
<li> Land of the Dead</li>
<li> Yi boh laai beng duk</li>
</ul>
<h2 id="toc32">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt0960890/">IMDb</a></li>
<li> <a href="http://www.sonypictures.com/movies/zombiestrippers/index.html">Offizielle Websiet</a> (<em>Sony Pictures</em>)</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>The Tomb</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/the_tomb/2007" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/the_tomb/2007</id>
    <published>2008-06-27T12:09:48+02:00</published>
    <updated>2008-06-29T14:35:35+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="2007" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Horror" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Thriller" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;The Tomb&lt;/strong&gt; ist ein Horror-Thriller von Ulli Lommel aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Victoria Ullmann, Christian Behm und Gerard Griesbaum.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>The Tomb</strong> ist ein Horror-Thriller von Ulli Lommel aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Victoria Ullmann, Christian Behm und Gerard Griesbaum.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc33">Handlung</h2>
<p>Aus der Ohnmacht erwacht, befreit sich eine junge geschundene Frau aus der Plastikfolie, die ihren Körper fesselt. Als sie sich umsieht, findet sie sich in einem dunklen, feuchten Kellerraum wieder. Überall stehen verschlossene Holzsärge. Doch da findet sie noch einen Menschen, der am Leben ist. Noch ahnen die beiden Gefangenen nicht, welches makabere Spiel der &quot;Puppetmaster&quot; mit ihnen spielen wird - und dass sie sich in der leibhaftigen Hölle befinden...</p>
<h2 id="toc34">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> FSK: Freigegeben ab 18 Jahren </li>
<li> Studio: SUNFILM Entertainment</li>
<li> DVD-Erscheinungstermin: 27. Juni 2008</li>
<li> Spieldauer: 81 Minuten</li>
</ul>
<h2 id="toc35">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Format: Dolby, HiFi Sound, PAL</li>
<li> Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> Bildseitenformat: 16:9</li>
</ul>
<h2 id="toc36">Netmarks</h2>
<ul>
<li> [ IMDb]</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Brügge sehen... und sterben? (Großbritannien/Belgien 2008)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/bruegge_sehen_und_sterben" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/bruegge_sehen_und_sterben</id>
    <published>2008-06-24T23:34:18+02:00</published>
    <updated>2008-06-28T17:25:59+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Review" />
    <category term="2008" />
    <category term="Belgien" />
    <category term="Großbritannien" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Komödie" />
    <category term="Krimi" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Belgien" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Brügge sehen... und sterben?&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;In Bruges&lt;/strong&gt;) ist eine Kriminalkomödie von Martin McDonagh aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes, Mark Donovan und Ann Elsley.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Zwei irische Auftragskiller sollen im belgischen Brügge untertauchen; die Stadt mit ihrem historischen Zentrum, Kanälen und jahrhundertealter Geschichte entfaltet eine dramatische Wirkung auf die beiden unterschiedlichen Charaktere.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;In langsamen und stimmungsvollen Bildern erzählt Martin McDonagh eine schlichte, aber dennoch fesselnde Geschichte um Schuld und Sühne. Europäisch-dröge wird &lt;em&gt;Brügge sehen... und sterben?&lt;/em&gt; dabei zu keinem Moment - die Dialoge sind intelligent, die schauspielerischen Leistungen Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes sind schlichtweg brilliant. Ungewöhnlich, amüsant und geistvoll - Ohne Einschränkungen &lt;strong&gt;Sehenswert&lt;/strong&gt;!&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Brügge sehen... und sterben?</strong> (Originaltitel: <strong>In Bruges</strong>) ist eine Kriminalkomödie von Martin McDonagh aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes, Mark Donovan und Ann Elsley.</p>
<p>Zwei irische Auftragskiller sollen im belgischen Brügge untertauchen; die Stadt mit ihrem historischen Zentrum, Kanälen und jahrhundertealter Geschichte entfaltet eine dramatische Wirkung auf die beiden unterschiedlichen Charaktere.</p>
<p>In langsamen und stimmungsvollen Bildern erzählt Martin McDonagh eine schlichte, aber dennoch fesselnde Geschichte um Schuld und Sühne. Europäisch-dröge wird <em>Brügge sehen... und sterben?</em> dabei zu keinem Moment - die Dialoge sind intelligent, die schauspielerischen Leistungen Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes sind schlichtweg brilliant. Ungewöhnlich, amüsant und geistvoll - Ohne Einschränkungen <strong>Sehenswert</strong>!</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc37">Handlung</h2>
<h2 id="toc38">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 107 Minuten</li>
</ul>
<ul>
<li> Bildformat: 35 mm, Anamorphic), 2.35:1</li>
<li> Tonformat und Sprachen: Englisch</li>
</ul>
<h2 id="toc39">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> N/A</li>
</ul>
<h2 id="toc40">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt0780536/">IMDb</a></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.brueggesehenundsterben.de/">Offizielle Website</a> (deutschschsprachig)</li>
<li> <a href="http://www.inbruges.co.uk/">Offizielle Website</a> (englischsprachig)</li>
<li> <a href="http://www.filminfocus.com/inbruges">Offizielle Website</a> (<em>Focus Features</em>)</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Ruinen (Australien/USA 2008)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/the_ruins/2008" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/the_ruins/2008</id>
    <published>2008-06-22T23:49:16+02:00</published>
    <updated>2008-06-24T21:29:26+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Literaturverfilmung" />
    <category term="Review" />
    <category term="2008" />
    <category term="Australien" />
    <category term="USA" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Horror" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Thriller" />
    <category term="Ausgrabung" />
    <category term="Parasiten" />
    <category term="Pflanzenhorror" />
    <category term="Selbstverstümmelung" />
    <category term="Urwald" />
    <category term="Verstümmelung" />
    <category term="Mexiko" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ruinen&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;The Ruins&lt;/strong&gt;) ist ein Horror-Thriller von Carter Smith aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore und Joe Anderson. Der Film basiert auf dem Roman &amp;quot;&lt;em&gt;The Ruins&lt;/em&gt;&amp;quot; von Scott Smith (Alfred A. Knopf, 2006), der auch das Drehbuch verfasste.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt in Mexiko einen Kurztrip zu einer unbekannten Maya-Pyramide im Urwald; dort angekommen, werden sie von Ureinwohnern gestellt und auf der Pyramide festgehalten. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur von den feindseligen Indios eine Bedrohung ausgeht.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Aus einer begrenzt originellen Idee kreiert Regisseur Carter Smith mit ebenso begrenzten Mitteln ein wirkungsvolles Urwald-Drama. Über Logik und Wahrscheinlichkeit darf man bei dieser Produktion sicherlich nicht nachdenken, vielmehr sollte man das surreale Szenario einfach auf sich wirken lassen. Der Durchschnittszuschauer sei jedoch gewarnt: &lt;em&gt;The Ruins&lt;/em&gt; enthält einige der brutalsten Sequenzen, die seit langem in einer Mainstream-Produktion zu sehen waren. Im Gegensatz zu Horror-Pornos im Stile der &lt;a href=&quot;<a href="http://www.cinedat.org/serien/saw">http://www.cinedat.org/serien/saw</a>&quot;&gt;Saw-Filmserie&lt;/a&gt; ist den Gewaltausbrüchen auf dem Pyramidengipfel eine gewisse Notwendigkeit im Rahmen des zugegebenermaßen arg konstruierten &lt;em&gt;Plots&lt;/em&gt; nicht abzusprechen. &lt;strong&gt;Sehenswert&lt;/strong&gt; für Genrefreunde!&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Ruinen</strong> (Originaltitel: <strong>The Ruins</strong>) ist ein Horror-Thriller von Carter Smith aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore und Joe Anderson. Der Film basiert auf dem Roman &quot;<em>The Ruins</em>&quot; von Scott Smith (Alfred A. Knopf, 2006), der auch das Drehbuch verfasste.</p>
<p>Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt in Mexiko einen Kurztrip zu einer unbekannten Maya-Pyramide im Urwald; dort angekommen, werden sie von Ureinwohnern gestellt und auf der Pyramide festgehalten. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur von den feindseligen Indios eine Bedrohung ausgeht.</p>
<p>Aus einer begrenzt originellen Idee kreiert Regisseur Carter Smith mit ebenso begrenzten Mitteln ein wirkungsvolles Urwald-Drama. Über Logik und Wahrscheinlichkeit darf man bei dieser Produktion sicherlich nicht nachdenken, vielmehr sollte man das surreale Szenario einfach auf sich wirken lassen. Der Durchschnittszuschauer sei jedoch gewarnt: <em>The Ruins</em> enthält einige der brutalsten Sequenzen, die seit langem in einer Mainstream-Produktion zu sehen waren. Im Gegensatz zu Horror-Pornos im Stile der <a href="http://www.cinedat.org/serien/saw">Saw-Filmserie</a> ist den Gewaltausbrüchen auf dem Pyramidengipfel eine gewisse Notwendigkeit im Rahmen des zugegebenermaßen arg konstruierten <em>Plots</em> nicht abzusprechen. <strong>Sehenswert</strong> für Genrefreunde!</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine leicht überdurchschnittliche Bewertung von 6,4 von 10 bei 4.047 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2008).</p>
<h2 id="toc41">Handlung</h2>
<p>Was wäre, wenn eine der heiligen Opferstätten der Mayas nicht nur eine verfallene Sehenswürdigkeit wäre, sondern noch immer nach Opfern schreien würde?</p>
<p>Basierend auf dem Roman von Scott B. Smith lässt „Ruinen&quot; eine Handvoll Teenager von den ausgetretenen Touristenpfaden Yucatáns abkommen und in einen grauenvollen Alptraum geraten. Teils aus Abenteuerlust, teils aus Hilfsbereitschaft kehren die Jungen und Mädchen den Pool-Landschaften Cancúns den Rücken und folgen einer geheimnisvollen Karte zu einer archäologischen Fundstelle mitten im Dschungel. Vor tausend Jahren wurden hier Menschen geopfert und irgendwas treibt hier auf der von Pfl anzen überwucherten Maya-Pyramide noch immer sein Unwesen. Die Bewohner eines naheliegenden Dorfes hindern die Jugendlichen daran mit Gewalt, die unheimliche Opferstätte zu verlassen, und spätestens, als sie unter den Rankpfl anzen einige Leichen entdecken, wird allen klar, dass ihr Leben in Gefahr ist. Einer nach dem anderen wird in eine tödliche Falle gelockt, angegriff en und ermordet - es gibt kein Entkommen und keine Hoff nung!</p>
<p>Vor der Kamera ein frisches, unverbrauchtes Schauspielerensemble und dahinter beispielsweise Cutter Jeff Betancourt, der zuletzt bei Filmen wie „Der Fluch - The Grudge&quot; 1 und 2 oder „Der Exorzismus von Emily Rose&quot; für den bedrohlichen Feinschliff sorgte, oder der erfahrene Kameramann Darius Khondji („Panic Room&quot;, „The Beach&quot;). Eine fantastische, konsequente Horrorfantasie, in der ein mysteriöses uraltes Wesen zum Leben erweckt wird, das seit Jahrhunderten unersättlich nach Menschenfleisch verlangt. Spannend, eindringlich und unerbittlich - „Ruinen&quot;.</p>
<h2 id="toc42">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> DVD-Start (USA): 8. Juli 2008 [Paramount]</li>
<li> DVD-Start (BRD): 11. August 2008</li>
</ul>
<h2 id="toc43">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> N/A</li>
</ul>
<h2 id="toc44">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt0963794/">IMDb</a></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.ruinen-film.de">Offizielle Website</a> (deutschsprachig)</li>
<li> <a href="http://www.ruinsmovie.com/">Offizielle Website</a> (<em>Dreamworks</em>, englischsprachig)</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Das Zauberflugzeug (Frankreich/BRD 2005)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/das_zauberflugzeug" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/das_zauberflugzeug</id>
    <published>2008-06-22T16:57:52+02:00</published>
    <updated>2008-06-22T17:03:25+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="2005" />
    <category term="BRD" />
    <category term="Frankreich" />
    <category term="DVD" />
    <category term="Kinder" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Spielfilm" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Zauberflugzeug&lt;/strong&gt; ist ein Kinderfilm von Cédric Kahn aus dem Jahr 2005. In den Hauptrollen spielen Roméo Botzaris, Alicia Djemaï und Isabelle Carré.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Ein magisches Modellflugzeug hilft dem achtjährigen Charly den plötzlichen Tod des Vaters zu überwinden: Obwohl er sich sehnsüchtig ein Fahrrad wünscht, bekommt Charly (Roméo Botzaris) von seinem Vater Pierre (Vincent Lindon), einem Flugzeugingenieur, zu Weihnachten ein Modellflugzeug geschenkt. Charly ist sichtlich enttäuscht. Als der Vater kurz darauf bei einem Unfall ums Leben kommt, entwickelt das Flugzeug ein aufregendes Eigenleben und hilft dem Jungen nach bestandenen Abenteuern von&lt;br /&gt;<br />
seinem Vater Abschied zu nehmen.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;&lt;em&gt;L'Avion - Das Zauberflugzeug&lt;/em&gt; ist ein bezauberndes Märchen von Céderic Kahn, das sich auf leichte und sensible Weise den Themen Loslassen und Abschiednehmen widmet. Ein Film voller Liebe und Poesie und dem Glauben daran, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Das Zauberflugzeug</strong> ist ein Kinderfilm von Cédric Kahn aus dem Jahr 2005. In den Hauptrollen spielen Roméo Botzaris, Alicia Djemaï und Isabelle Carré.</p>
<p>Ein magisches Modellflugzeug hilft dem achtjährigen Charly den plötzlichen Tod des Vaters zu überwinden: Obwohl er sich sehnsüchtig ein Fahrrad wünscht, bekommt Charly (Roméo Botzaris) von seinem Vater Pierre (Vincent Lindon), einem Flugzeugingenieur, zu Weihnachten ein Modellflugzeug geschenkt. Charly ist sichtlich enttäuscht. Als der Vater kurz darauf bei einem Unfall ums Leben kommt, entwickelt das Flugzeug ein aufregendes Eigenleben und hilft dem Jungen nach bestandenen Abenteuern von<br />
seinem Vater Abschied zu nehmen.</p>
<p><em>L'Avion - Das Zauberflugzeug</em> ist ein bezauberndes Märchen von Céderic Kahn, das sich auf leichte und sensible Weise den Themen Loslassen und Abschiednehmen widmet. Ein Film voller Liebe und Poesie und dem Glauben daran, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc45">Handlung</h2>
<p>Weihnachten. Der achtjährige Charly (Roméo Botzaris) erwartet sehnsüchtig seinen Vater Pierre (Vincent Lindon), ein sehr beschäftigter Flugzeugingenieur, der selten zu Hause ist. Charly ist sich ganz sicher, dass ihm sein Vater das heiß und lang ersehnte Fahrrad schenken wird. Als er stattdessen ein von seinem Vater gebautes Flugzeugmodell geschenkt bekommt, ist die Enttäuschung groß.</p>
<p>Kurze Zeit später kommt Pierre bei einem Unfall ums Leben. Charly begreift nicht, dass sein Vater nie mehr wiederkommen wird. Er erinnert sich an das bisher verschmähte Flugzeug, das immer noch unberührt auf seinem Schrank steht. Charly holt es vom Schrank herunter und schläft mit ihm im Arm ein.</p>
<p>Als sich das Flugzeug am nächsten Morgen wie durch Zauberhand an seinem alten Platz auf dem Schrank befindet, ist Charly verwirrt. Es scheint magische Kräfte zu haben, und von nun an nimmt er es überall mit hin: Selbst in die Schule, wo er deswegen den Hänseleien seiner Mitschüler ausgesetzt ist. Als ihm ein Mitschüler das  Flugzeug wegnimmt, fliegt es plötzlich von selbst zu Charly zurück.</p>
<p>Charly ist sich sicher, dass es ein Zeichen ist und er beschließt, dass ihm Flugzeug dabei helfen kann, seinen Vater zu finden. Übermütig versucht er, mit dem Flugzeug vom Dach seines Hauses zu fliegen und verunglückt beinahe. Charlys Mutter Catherine (Isabelle Carré) ist geschockt und glaubt nicht an die magischen Kräfte des kleinen Flugzeugs. Kurzerhand schließt sie es weg, doch nachts bahnt sich das Flugzeugmodell erneut den Weg zurück zu seinem Besitzer Charly, der über das Misstrauen seiner Mutter sehr enttäuscht ist.</p>
<p>Der Streit zwischen Mutter und Sohn eskaliert, als Catherine das Flugzeug zu<br />
Xavier (Nicolas Briançon), einem ehemaligen Kollegen von Pierre, ins Labor gibt, um es von ihm untersuchen zu lassen. Charly bittet seine Freundin Mercedes um Hilfe und ihm gelingt es, in das Labor einzudringen und sein Flugzeug zu befreien. Von Xavier und dem Wachpersonal verfolgt, flüchtet er auf das Dach des Labors, und als es keinen anderen Ausweg mehr gibt, springt er mit dem Flugzeug in die Tiefe. Ungläubig schaut Xavier dabei zu, wie das Flugzeug den Jungen durch die Lüfte trägt.</p>
<p>Vom Ehrgeiz getrieben, das Geheimnis des Modells zu ergründen, nimmt Xavier die Jagd<br />
auf, gefolgt von der verzweifelten Catherine. In einem Wald spitzt sich die Situation zu: Xavier holt Charly ein, doch mit Hilfe des Flugzeugs kann dieser sich retten, kurz bevor er vor Erschöpfung völlig zusammenbricht. Das Flugzeug verlässt ihn plötzlich in dieser Notlage um seine Mutter Catherine zur Hilfe zu holen.</p>
<p>Sie schafft es mit Charly und seiner Freundin Mercedes ans Meer zu ist flüchten, dorthin, wo sie früher gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann als Familie glücklich waren. Doch plötzlich fliegt das Flugzeug nicht mehr. Charly folgt dem Rat seiner Freundin Mercedes, dass man seinen Lieblingsgegenstand vergraben müsse,<br />
damit ein Wunsch in Erfüllung gehe. In dieser Nacht erscheint Charlys Vater am Strand. Der Junge ist überglücklich. Endlich kann er von ihm Abschied nehmen.</p>
<h2 id="toc46">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Länge:           98 Minuten</li>
</ul>
<ul>
<li> Bildformat:           1:1,85</li>
<li> Tonformat:           Dolby Digital</li>
<li> FSK:           keine Altersbeschränkung, ab 0 Jahre</li>
<li> FBW:           Prädikat besonders wertvoll</li>
</ul>
<ul>
<li> Regie:           Cédric Kahn</li>
<li> Produktion:           Fidélité und Akkord Film Produktion</li>
<li> Produzenten:           Marc Missonnier (Fidélité), Olivier Delbosc (Fidélité), Dirk Beinhold</li>
</ul>
<p>(Akkord Film)</p>
<ul>
<li> Drehbuch:           Cédric Kahn und Ismaël Ferroukhi</li>
<li> Kamera:           Michel Amathieu</li>
<li> Schnitt:           Noelle Boisson</li>
</ul>
</p>
<p><strong>Darsteller</strong>:</p>
<ul>
<li> Roméo Botzaris (Charly),</li>
<li> Isabelle Carré (CATHERINE),</li>
<li> Nicolas Briançon (Xavier)</li>
</ul>
<h2 id="toc47">Preise und Auszeichnungen</h2>
<ul>
<li> Gewinner LUCAS 2005</li>
</ul>
<h2 id="toc48">Produktionsnotizen</h2>
<p>L‘AVION - DAS ZAUBERFLUGZEUG ist eine Kooproduktion der französischen Produktion Fidélité (u.a. 8 FRAUEN und SWIMMINGPOOL, beide von Frank Ozon) und der deutschen Produktion Akkord Film.</p>
<h2 id="toc49">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> Bildformat: PAL, 16:9, Anamorph, Color</li>
<li> Tonformat und Sprachen: Französisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)</li>
<li> Untertitel: Deutsch</li>
</ul>
<ul>
<li> Regionalcode: 2</li>
<li> DVD-Start (BRD): 6. Dezember 2007 [Galileo Medien]</li>
</ul>
<h2 id="toc50">Netmarks</h2>
<ul>
<li> N/A</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Underdogs (BRD 2007)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/underdogs/2007" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/underdogs/2007</id>
    <published>2008-06-22T03:48:36+02:00</published>
    <updated>2008-06-22T04:06:02+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="2007" />
    <category term="BRD" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Komödie" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Hamburg" />
    <category term="Mecklenburg-Vorpommern" />
    <category term="Schleswig-Holstein" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Underdogs&lt;/strong&gt; ist eine Komödie von Jan Hinrik Drevs aus dem Jahr 2007.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Er ist introvertiert, hat einen beeindruckenden Brustkorb, und fragt nicht zweimal nach, bevor er zuschlägt: Häftling Mosk (&lt;em&gt;Thomas Sarbacher&lt;/em&gt;) trainiert verbissen für die gefängnisinternen Meisterschaften im Gewichtheben. Dass die neue Gefängnisdirektorin (&lt;em&gt;Clelia Sartos&lt;/em&gt;) ein Programm etablieren möchte, bei dem ausgewählte Häftlinge kleine Hundewelpen zu Blindenhunden ausbilden, ist ihm schnurz. Dennoch bewohnt plötzlich ein niedliches Hundebaby seine Zelle, und er muss sein Bestes tun, um der piepsenden und pinkelnden Welpe die nötigen Befehle beizubringen.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Mosks Strenge und Ablehung dem Hündchen gegenüber lassen das Ausbildungsziel in weite Ferne rücken. Zudem zieht Mosk den Zorn der Mitinsassen auf sich, die das ganze Projekt durch seine Verweigerungshaltung gefährdet wissen, und den Vierbeinern ihrerseits voller Elan und Schmuseeinheiten „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ einbleuen. Aber die größte Prüfung steht allen harten Kerlen noch bevor: nämlich das Weggeben des dann doch treuesten Freundes nach erfolgreicher Ausbildung.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Underdogs</strong> ist eine Komödie von Jan Hinrik Drevs aus dem Jahr 2007.</p>
<p>Er ist introvertiert, hat einen beeindruckenden Brustkorb, und fragt nicht zweimal nach, bevor er zuschlägt: Häftling Mosk (<em>Thomas Sarbacher</em>) trainiert verbissen für die gefängnisinternen Meisterschaften im Gewichtheben. Dass die neue Gefängnisdirektorin (<em>Clelia Sartos</em>) ein Programm etablieren möchte, bei dem ausgewählte Häftlinge kleine Hundewelpen zu Blindenhunden ausbilden, ist ihm schnurz. Dennoch bewohnt plötzlich ein niedliches Hundebaby seine Zelle, und er muss sein Bestes tun, um der piepsenden und pinkelnden Welpe die nötigen Befehle beizubringen.</p>
<p>Mosks Strenge und Ablehung dem Hündchen gegenüber lassen das Ausbildungsziel in weite Ferne rücken. Zudem zieht Mosk den Zorn der Mitinsassen auf sich, die das ganze Projekt durch seine Verweigerungshaltung gefährdet wissen, und den Vierbeinern ihrerseits voller Elan und Schmuseeinheiten „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ einbleuen. Aber die größte Prüfung steht allen harten Kerlen noch bevor: nämlich das Weggeben des dann doch treuesten Freundes nach erfolgreicher Ausbildung.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<dl>
<dd> „<em>Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen</em>“ (Friedrich der Große)</dd>
</dl>
<h2 id="toc51">Handlung</h2>
<p>Großversammlung in der JVA Brunnenberg. Die Häftlinge hocken abwartend auf ihren<br />
Stühlen, auch der schweigsame, muskelmassige Mosk (Thomas Sarbacher) harrt der Dinge. Die neue Direktorin Gloria Cornelius (Clelia Sarto) betritt den Raum und stellt den Insassen ein Projekt vor: Sechs ausgewählte Häftlinge sollen in einem einjährigen Programm Blindenführhunde ausbilden. Obwohl das Halten von Haustieren normalerweise verboten ist.</p>
<p>Nach einer Weile bekunden sämtliche Gefangenen ihr Interesse an dem Projekt. Nur Mosk bleibt mit verschränkten Armen sitzen. Er hat etwas anderes zu tun: Der wegen Totschlag in besonders schwerem Fall Verurteilte bereitet sich auf die knastinternen Meisterschaften im Gewichtheben vor, und möchte keine Trainingsminute missen. Schon gar nicht wegen eines Köters...</p>
<p>Beim auf Video aufgezeichneten Einzelgespräch, das die selbstbewusste Direktorin und der skeptische Hundetrainer Wache (Hark Bohm) mit jedem Häftling führen, unterstreicht Mosk noch einmal seine ablehnende Haltung: Er habe keine Zeit für eine solche Idee. Obwohl er es natürlich könnte, wenn er wollte... In seiner Zelle, deren wenige Möbel er regelmäßig für sein Muskeltraining zweckentfremdet und in der er auch die geschmuggelte Zusatz-Kraftnahrung für Bodybuilder versteckt, schreibt Mosk Postkarten an einen italienischen Freund - während der zuständige Staatssekretär sich ausgerechnet ihn, den unzugänglichen und brutalen Mosk, für die Teilnahme am Hundeprogramm ausguckt. Gerade ein solcher Härtefall würde doch die Effizienz des Projekts untermauern, erklärt er der Direktorin.</p>
<p>Notgedrungen stellt Frau Cornelius dem Häftling Mosk ein Ultimatum: Nur wenn er einen kleinen Hundewelpen in seiner Zelle aufnehme und mit ihm die Blindenführhund-Zwischenprüfung bestände, dürfe er an den Knastmeisterschaften teilnehmen.</p>
<p>Zusammen mit den Häftlingen Döner (Kida Ramadan), Prell (Ingo Naujoks) und Forster<br />
(Thorsten Merten) beginnt Mosk also die Ausbildung. Doch während die anderen Insassen ihre Babyhunde liebevoll behandeln, mit ihnen kuscheln und herumtollen, gibt Mosk der kleinen Hündin nicht mal einen Namen, vermeidet jeden Körperkontakt und pfeffert sie barsch zurück in die Ecke, wenn das einsame Tier nachts Mosks Nähe sucht. Beim Vorführen der gelernten Befehle in Anwesenheit von Direktorin Cornelius und Hundetrainer Wache versagt Mosks Hund – er gehorcht zwar hin und wieder, aber ausschließlich aus Angst vor seinem Herrchen. Das Ziel war jedoch, eine Beziehung zwischen Hund und Mensch herzustellen. Wache bezweifelt stark, dass Mosk der Richtige war, um ein Exempel zu statuieren.</p>
<p>Die Direktorin erhöht den Druck auf Mosk, und schränkt die Zeiten für sein Muskeltraining ein. Mosk zieht sich noch mehr zurück, legt sich mit den Mitinsassen an und schläft aus Gewohnheit weiterhin jede Nacht mit Ohrstöpseln, damit er möglichst ungestört bleibt. Doch Mosks Mit-Hundehalter werden langsam sauer, denn das Scheitern von „Ausbilder“ Mosk bringt das gesamte Projekt in Gefahr. Es droht zu platzen, wenn nicht alle Hundehalter die anstehende Zwischenprüfung bestehen, bei der die Hunde auf Befehl sitzen, stehen und „Platz“ machen müssen. Außerdem müssen sie es sich gefallen lassen, dass das Herrchen sich über sie stellt – die meisten Vierbeiner finden das sehr unangenehm.</p>
<p>Wieder geraten Mosk und Wache aneinander – der Hundetrainer bedauert das Tier und verlässt wütend den Ausbildungsplatz. Sogar der ansonsten sehr zurückhaltende, wegen organisierten Verbrechens einsitzende Mithäftling Kiriakov (Wladimir Tarasjanz) mischt sich ein und bedroht Mosk: Er soll sich gefälligst endlich um seinen Hund kümmern. Eines Morgens liegt das Tier krank unter Mosks Bett – der Häftling hatte das jammervolle nächtliche Winseln nicht gehört. Geschockt lässt Mosk seinen Hund zum Arzt bringen und wartet ängstlich auf Nachricht, ob er die mysteriöse Krankheit überlebt. Als Mosk erfährt, dass die Hündin außer Gefahr ist – sie hatte sich an ein paar Löffeln der Kraftnahrung vergiftet, die Mosk ahnungslos an sie verfüttert hatte – ist seine eisige Haltung gebrochen. Er lässt den Hund nachts am Fußendes seines Bettes schlafen und offenbart ihm gegenüber endlich Gefühle: Er lobt und streichelt ihn und bemüht sich um ein faires Verhältnis.</p>
<p>Bei der Meisterschaft im Gewichtheben stemmt Mosk, der viel Training verpasst hat, nicht mehr genug Kilos für den Titel. Doch der Erfolg mit seinem Zellenhaustier  lässt nicht auf sich warten: Auch Mosks Hündin erreicht das Ausbildungsziel und schafft die Zwischenprüfung.</p>
<p>Bei der anschließenden Siegesfeier im Gefängnis kommen sich Mosk und die Direktorin<br />
vorsichtig näher – sie stoßen mit geschmuggeltem Schnaps auf den Erfolg an. Mosk tauft den Hund „Grappa“, nach seiner – einem heimlichen Italienfan angemessenen –<br />
Lieblingsspirituose. Doch die größte Prüfung steht erst noch bevor. Denn die Hündin ist jetzt bereit, an einen blinden Menschen abgegeben zu werden – eine junge Frau freut sich über die neue Chance, die der Führhund ihr eröffnet. Mit seinen eben erst mühsam ausgegrabenen Gefühlen steht Mosk plötzlich wieder allein da. Wie wird er auf diese Situation reagieren?</p>
<h2 id="toc52">Produktionsnotizen</h2>
<p>Häftlinge und Hunde – dass die Erziehung der treuen Tiere positive Auswirkungen auf Menschen hat, wurde in us-amerikanischen Programmen wie dem in New York ansässigen Projekt „Puppies behind bars“ (Welpen hinter Gittern) zur knastinternen Blindenhundausbildung bewiesen. „Underdogs“-Regisseur und Hundehalter Drevs hat 2001 einen Dokumentarfilm über dieses Projekt gedreht, bei dem Schwerverbrecher ihre Emotionalität und die Hunde ihren Spaß am (räumlich recht eingegrenzten) Apportieren entdecken. Vom Thema seitdem fasziniert, arbeitete Drevs seine Erfahrungen ein paar Jahre später zu einem Drehbuch für einen Spielfilm um, in dem ein unzugänglicher Häftling von seiner Zuneigung zum Tier überrascht wird.</p>
<p>Der schweigsame Einzelgänger Mosk sträubt sich anfangs gegen seine Rolle als verantwortungsvolles Herrchen, lehnt jeden Körperkontakt mit der tapsigen Welpe ab, und will sich auf gar keinen Fall von treuen Hundeaugen einwickeln lassen – das Image des gefährlichen Gangsters passt nun mal nicht zum Streichelzoo. Doch in Drevs’ Film geht es nicht nur um Hündchen, Knochen und Gehorsam. Denn vor allem die Beschäftigung mit wiedergefundenen – oder neu entwickelten – Gefühlen birgt Probleme für Menschen, die hinter schwedischen Gardinen sitzen: Wie sollen sie sie ausleben, wenn sie am Ende des Tages doch alleine bleiben? Und weder mit dem Hund noch mit dem Frauchen schmusen können?</p>
<p>Ein „harter“ und ein „kleiner Hund“ erleben in „Underdogs“ eine wechselhafte Beziehung, die dem Menschen einige neue Erkenntnisse über sich und seine Gefühlswelt beschert. Und so manchen nassen Fleck auf dem Zellenboden.</p>
<h2 id="toc53">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Länge:           92 Min.</li>
<li> Bildformat:           1:1,85</li>
<li> Tonformat:           Dolby SRD</li>
</ul>
<ul>
<li> Kinostart (BRD): 24. Juli 2008</li>
<li> FSK:           Ab 6 Jahren beantragt</li>
<li> FBW:           Prädikat wertvoll</li>
</ul>
<ul>
<li> Regie:           Jan Hinrik Drevs</li>
<li> Buch:           Jan Hinrik Drevs</li>
<li> Produzenten:           Ralph Schwingel, Stefan Schubert, WÜSTE Filmproduktion, Hamburg</li>
<li> Producer:           Björn Vosgerau</li>
<li> Co-Produzent:     NDR, in Zusammenarbeit mit Arte</li>
<li> Redaktion:           Jeanette Würl (NDR) / Andreas Schreitmüller (Arte)</li>
<li> Kamera:           Peter Przybylski</li>
<li> Ton:           Jörg Krieger</li>
<li> Szenenbild:           Anke Vorwick</li>
<li> Kostümbild:           Christine Zahn</li>
<li> Maske:           Peter Guttenberg</li>
<li> Casting:           Deborah Congia</li>
<li> Schnitt:           Nikolai Hartmann</li>
<li> Drehzeit:           10. Oktober bis 21. November 2006</li>
<li> Drehort:           Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein</li>
</ul>
<p><strong>Darsteller</strong>:</p>
<ul>
<li> Thomas Sarbacher ist MOSK</li>
<li> Clelia Sarto ist GLORIA</li>
<li> Hark Bohm ist WACHE</li>
<li> Ingo Naujoks ist PRELL</li>
<li> Kida Ramadan ist DÖNER</li>
<li> Thorsten Merten ist FORSTER</li>
<li> Wladimir Tarasjanz ist KIRIAKOV</li>
<li> Philipp Baltus ist TOM</li>
<li> Patrycia Ziolkowska ist FAMKE PREMINGER</li>
<li> Peter Jordan ist STAATSSEKRETÄR BÜCHNER</li>
<li> Christoph Grunert ist BLUME</li>
<li> Henning Schimke ist DETHLOFF</li>
<li> Karsten Kretschmer ist SEGER</li>
<li> Luca Maric ist PACO</li>
<li> Marc Zwinz ist SEGER</li>
</ul>
<h2 id="toc54">DVD-Ausstattung</h2>
<ul>
<li> N/A</li>
</ul>
<h2 id="toc55">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt1130898/">IMDb</a></li>
<li> <a href="http://www.underdogs-derfilm.de/">Offizielle Website</a></li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Shutter - Sie sehen dich (USA 2008)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinedat.org/filme/shutter/2008" />
    <id>http://www.cinedat.org/filme/shutter/2008</id>
    <published>2008-06-22T03:17:05+02:00</published>
    <updated>2008-06-22T03:28:18+02:00</updated>
    <author>
      <name>asb</name>
    </author>
    <category term="Film des Tages" />
    <category term="Remake" />
    <category term="Review" />
    <category term="2008" />
    <category term="USA" />
    <category term="Kinofilm" />
    <category term="Mystery" />
    <category term="Spielfilm" />
    <category term="Thriller" />
    <category term="Fotografie" />
    <category term="Geister" />
    <category term="Japan" />
    <category term="New York" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Shutter - Sie sehen dich&lt;/strong&gt; (Originaltitel: &lt;strong&gt;Shutter&lt;/strong&gt;) ist ein US-amerikanischer Mystery-Thriller von Masayuki Ochiai aus dem Jahr 2008. Es handelt sich um ein Remake des gleichnamigen thailändischen Horrofilms &lt;a href=&quot;/node/9554&quot;&gt;Shutter - Sie sind unter uns&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2004.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Etwas abgegriffene Effekte, die aber wirkungsvoll eingesetzt werden. Ingesamt durchaus &lt;strong&gt;ansehbar&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><strong>Shutter - Sie sehen dich</strong> (Originaltitel: <strong>Shutter</strong>) ist ein US-amerikanischer Mystery-Thriller von Masayuki Ochiai aus dem Jahr 2008. Es handelt sich um ein Remake des gleichnamigen thailändischen Horrofilms <a href="/node/9554">Shutter - Sie sind unter uns</a> aus dem Jahr 2004.</p>
<p>Etwas abgegriffene Effekte, die aber wirkungsvoll eingesetzt werden. Ingesamt durchaus <strong>ansehbar</strong>.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings lediglich eine leicht unterdurchschnittliche Bewertung von 4,7 von 10 bei 2.792 abgegebenen Stimmen (Stand: Juni 2008).</p>
<h2 id="toc56">Handlung</h2>
<p>Für das frisch getraute Ehepaar Jane (<em>Rachael Taylor</em>) und Ben Shaw (<em>Joshua Jackson</em>) ist der neue Job in Tokio, den Ben als Fotograf angenommen hat, ein Abenteuer und Neuanfang zugleich.</p>
<p>Als die beiden einen ersten Ausflug machen, kommt es allerdings zu einem folgenschweren und seltsamen Unfall. Auf der Rückfahrt in der Nacht taucht plötzlich mitten auf der Straße eine Frau auf, der Jane mit dem Wagen nicht ausweichen kann. Sie ist sich sicher die Frau überfahren zu haben, doch als die beiden wieder zu sich kommen, ist von der Frau und einem tödlichen Unfall nichts zu entdecken.</p>
<p>Während sich Ben rasch erholt und in die Arbeit stürzt, lässt der nächtliche Vorfall Jane keine Ruhe. Dann macht sie weitere mysteriöse Entdeckungen: Auf allen von ihnen geschossenen Fotos sind weiße Schatten zu erkennen, die wie Geister wirken. Und bald wird Jane bewusst, dass es sich dabei um die Gestalt von der Frau auf der Strasse handelt, die sie auf den Bildern zu verfolgen scheint. Jane beginnt Nachforschungen über Geisterfotografie anzustellen und begreift nach und nach, dass sie einem gefährlichen Geheimnis auf der Spur ist…</p>
<h2 id="toc57">Filmografische Daten</h2>
<ul>
<li> Laufzeit: ca. 85 Minuten</li>
</ul>
<ul>
<li> Kinostart (BRD): 15. Mai 2008 [20th Century Fox]</li>
</ul>
<h2 id="toc58">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://german.imdb.com/title/tt0482599/">IMDb</a></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.shutter-derfilm.de">Offizielle Website</a> (deutschsprachig)</li>
<li> <a href="http://www.shutter-movie.com/">Offizielle Website</a> (20th Century Fox, englischsprachig)</li>
</ul>
    ]]></content>
  </entry>
</feed>
