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ArchivierungDas cineastische Kulturerbe wird bislang meist auf Film gespeichert und in riesigen Rollen gelagert. Doch mit der zunehmenden Digitalisierung von Kino und Fernsehen sind auch neue Archivierungskonzepte gefragt. Fraunhofer-Forscher arbeiten gemeinsam mit Partnern in dem EU-Projekt 'EDCINE (Enhanced Digital Cinema) an einem standardisierten Format für die digitale Filmarchivierung. Erste Ergebnisse stellen die Wissenschaftler auf der International Broadcast Convention (IBC) in Amsterdam vor (12. bis 16. September). weiter » Lost Films ist ein Projekt der Deutschen Kinemathek. Die große Filmsuche rund um die Welt (Hans Schmid, 10.02.2008, Telepolis) weiter » → Zur Website Mehr als 400 Filme tragen die Handschrift Manfred Durnioks – Spielfilme, Fernsehfilme und Fernsehserien, Industrie-, Dokumentar- und Unterhaltungsfilme, gedreht in allen Teilen der Welt. Fünf Jahrzehnte war Manfred Durniok unterwegs als Filmemacher, Regisseur, Produzent und Autor, über alle geografischen und politischen Grenzen hinweg. Er wurde zum Wegbereiter des asiatischen Films in Europa, ein Vermittler und Dialogstifter zwischen den Kulturen. Seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Oscar für Mephisto (HU/BRD/A 1980/81) und dem British Academy Award für Oberst Redl (HU/BRD/A 1984), beide unter der Regie von István Szabó. Die Tochter Manfred Durnioks, Ayano Teramoto, gleichzeitig auch Gründerin der Manfred Durniok Foundation, übergibt nun den filmischen Nachlass ihres Vaters an die Deutsche Kinemathek. Er umfasst ca. 900 Filmtitel, zum Teil von Durniok produzierte, zum Teil ausländische Filme, an denen er die Rechte erwarb; darüber hinaus Produktionsunterlagen wie Fotos, Drehbücher, Dokumente. Im Rahmen der Berlinale wird als „Special Event“ der Film Mephisto (HU/BRD/A 1980/81) am Sonntag, den 10. Februar um 14.30 Uhr im CinemaxX 8 gezeigt. weiter » Die Deutsche Kinemathek freut sich, eine außergewöhnliche Neuerwerbung öffentlich vorstellen zu können: Das Gästebuch von Emil Jannings. Es erlaubt einen Blick auf den prominenten Freundeskreis des Schauspielers in den Jahren 1923 bis 1931 und ergänzt die bisherigen Sammlungen der Kinemathek zu Leben und Werk dieses Ausnahmekünstlers mit einem sehr persönlichen Dokument. Emil Jannings’ (1884–1950) Karriere führte über das Deutsche Theater in Berlin zum Film. Unter der Regie von Ernst Lubitsch wurde er 1919 mit dem Film MADAME DUBARRY auch international bekannt. 1926 engagierte ihn die Paramount nach Hollywood. Seine Ankunft in den USA wurde zum Triumphzug. Am Hollywood Boulevard mietete er eine mondäne Villa und empfing Charles Chaplin, das Ehepaar Douglas Fairbanks, Pola Negri und Greta Garbo, aber auch Egon Erwin Kisch sowie Klaus und Erika Mann. Viele von ihnen trugen sich in das Gästebuch ein, das Kurt Tucholsky Jannings noch in Berlin mit der Widmung geschenkt hatte: „Der guten Gussy [Jannings Ehefrau] und dem lieben Ämil von Theobald Tiger“. In einem Geleitwort schrieb Tucholsky: „Gäste sind in aller Welt die gleichen/Kommen, essen, trinken, plaudern, gehen/und sind auch von hinten lieblich anzusehen“. weiter » Nach dem Tod von Ingmar Bergman und Michelangelo Antonioni, zwei der bedeutendsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts, am 30. Juli 2007 erhielten wir eine Reihe von Anfragen nach bestimmten Werken der beiden Filmpersönlichkeiten. Ein Leser konnte beispielsweise einfach nicht glauben, dass ausgerechnet sein Lieblingsfilm L'eclisse (Italien/Frankreich 1962) nicht auf DVD zu beschaffen sein sollte; ein anderer sucht seit Jahren verzweifelt nach Bergmanns Filmadaptation der Mozartoper Die Zauberflöte (Trollflöjten, 1974) - auch hier musste die Antwort lauten: leider ebenfalls Fehlanzeige. Die letzte Ausgabe erschien 1999 auf VHS-Kassette und ist längst nicht mehr lieferbar. Nicht nur viele Filmklassiker aus den 1960er und 1970er Jahren sind auf dem deutschen DVD-Markt einfach nicht verfügbar, sondern beispielsweise auch signifikante Teile des Filmkanons der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2003 - oder nahezu beliebiger anderer cineastischer "Bestenlisten". Obwohl die Werke längst digitalisiert wurden, gibt der Markt es nicht her, sie verfügbar zu halten. Jedenfalls nicht über die legalen Distributionskanäle, denn in den so genannten Tauschbörsen sollen all diese Filmkunstwerke problemlos zu beschaffen sein. Technisch möglich mag das sein, legal ist es jedoch nach aktueller Rechtslage nicht, beispielsweise kompensiert die von Verwertungsgesellschaften erhobene Leermedienabgabe die Filmurheber nicht hinreichend. weiter » Wer seine alten VHS-Kassetten richtig lagern möchte, sollte sie aufrecht in einem trockenen, staubarmen und kühlen Raum aufbewahren. Das empfiehlt das Fachmagazin "video" in seiner neuen Ausgabe (Heft 8/2007). Ebenso sollten die Kassetten im VHS-Recorder alle ein bis zwei Jahre komplett vor- und zurückgespult werden, um ein verkleben der Windungen des Magnetbands zu verhindern. weiter » |
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