FBW-Prädikate Juli/August 2009

FBW zeichnet aktuelle Filmproduktionen mit Prädikaten ›wertvoll‹ und ›besonders wertvoll‹ aus

Prädikate "Wertvoll" und "Besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle Wiesbaden
FBW zeichnet aktuelle Filmproduktionen mit Prädikaten ›wertvoll‹ und ›besonders wertvoll‹ aus

Die aktuellen prädikatisierten Filme der FBW im Juli/August 2009 umfassen zwei Filme mit dem Prädikat "Besonders wertvoll":

Das Prädikat "Wertvoll" wurde viermal vergeben, und zwar für:

Weiterhin zeichnete die FBW die drei Kurzfilme Bankenkrise (BRD 2008), Radfahrer (BRD 2008) und Moruk (BRD 2009) aus.

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Kinowerbung im Aufwind

Nielsen ermittelt Anstieg der Bruttowerbeinvestitionen im Mai 2009

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Nielsen ermittelt Anstieg der Bruttowerbeinvestitionen im Mai 2009

Nachdem die ersten vier Monate des Jahres 2009 sehr zurückhaltend verliefen, konnte im Mai erstmals wieder ein deutliches Plus für die Kinowerbung entgegen dem allgemeinen Markttrend verzeichnet werden. Mit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von 6,8 Millionen Euro stieg der Werbedruck in den deutschen Filmtheatern um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Vor allem die Finanz- und die Automobilbranche erwiesen sich laut der Werbestatistik von Nielsen Media in den Kinos als starke Investoren. Die Finanzdienstleister investierten im Mai 1,2 Millionen Euro (brutto) in Kinowerbung, mit rund 1,1 Millionen Euro landeten die PKW-Hersteller auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Rang folgte Werbung für alkoholfreie Getränke mit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von einer halben Million Euro.

Auch die Top-Werbungtreibenden sind dementsprechend diesen Branchen zuzuordnen. So rangieren die Volksbanken Raiffeisenbanken auf Platz eins der aktivsten Kinowerber gefolgt von der Daimler AG. Der Getränkeriese Coca Cola sicherte sich indes den fünften Platz im Kinowerberanking.

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10 Millionen Deutsche kaufen Filme im Web

Jeder fünfte Internetnutzer lädt Filme herunter oder bestellt DVDs - Berufstätige und Hausfrauen ordern am meisten

Jeder fünfte Internetnutzer lädt Filme herunter oder bestellt DVDs - Berufstätige und Hausfrauen ordern am meisten

10 Millionen Deutsche haben schon einmal Filme im Internet gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Wirtschaftsverbands BITKOM hervor.

Am beliebtesten sind die Angebote bei 30- bis 49-Jährigen Surfern: In dieser Altersgruppe werden sie von 28 Prozent genutzt. Die 50- bis 64-jährigen Internetnutzer folgen - jeder fünfte (21 Prozent) kauft Filme online.

Auch nach Bevölkerungsgruppen gibt es Unterschiede: Unter allen Web-Nutzern ist der Filmkauf bei Arbeitslosen (7 Prozent), Azubis (11 Prozent) und Rentnern (15 Prozent) am wenigsten verbreitet. Dagegen ordern 20 Prozent der Hausfrauen und 27 Prozent der Berufstätigen Filme online.

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The Forbidden Kingdom, Cover

The Forbidden Kingdom ist ein Actionfilm vom Rob Minkoff aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Yifei Liu, Jackie Chan, Jet Li, Michael Angarano und Collin Chou.

Ein Unsterblicher und ein Mönch müssen einen Kung-Fu Fanatiker aus dem 21. Jahrhundert trainieren, den es in das mythische China verschlagen hat um einen schon seit Jahrhunderten andauernden Kampf zu beenden und den legendären Monkey King zu befreien...

Das Potpourri aus zahllosen Martial arts-Versatzstücken bringt die emigrierten Fernost-Stars Jackie Chan und Jet Li in einem gemeinsamen Film zusammen; um das Starvehikel am Laufen zu halten, konstruiert es eine dünne Handlung, die als bunte Nummernrevue auch recht gut unterhält. Bereit sein sollte mal allerdings für allerlei verquasten Unfug, den echte Martial arts-Produktionen weitaus überzeugender vermitteln. Insgesamt eine unterhaltsame Karate Kid-Variation für Popcorn-Freunde. Ansehbar!

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Krabat, Hauptplakat

Krabat ist ein deutscher Fantasy-Film von Marco Kreuzpaintner aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen David Kross (Krabat), Daniel Brühl (Tonda), Christian Redl (Meister), Robert Stadlober (Lyschko), Paula Kalenberg (Kantorka), Anna Thalbach (Worschula), Hanno Koffler (Juro) und Charly Hübner (Michal). Die Verfilmung basiert auf Otfried Preußlers vielfach ausgezeichnetem gleichnamigen Roman aus dem Jahr 1971, der auf einer deutsch-sorbischen Sage um den Zweikampf eines Zauberlehrlings mit seinem Meister basiert.

Elternlos streift der junge Krabat durch das hungernde, durch den Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Eines Nachts dringt eine unheimliche Stimme in seine Träume ein und führt ihn zur dunklen Mühle am Koselbruch. Dort bietet ihm der strenge, aber charismatische Meister ein Lehre als Müllerbursche an, die Krabats Leben für immer verändert. Erst lernt er unter elf Mitgesellen seinen besten Freund Tonda kennen, dann durch den Meister die Macht der Schwarzen Magie. In zwei Sommern eignet sich Krabat große Kräfte und die Fähigkeit an, zum Raben verwandelt mit den Wolken über die Hügel, Berge und Täler zu gleiten. Noch verführerischer als die Schwarze Kunst ist der Zauber von Kantorka, einem Bauernmädchen, in das Krabat sich auf den ersten Blick verliebt. Damit riskiert er aber ihr Leben und auch seines. Denn der Meister duldet niemand neben sich, fordert Gehorsam und fürchtet die Liebe. Nur sie nämlich kann seinen geheimen Bund mit dem Tod und damit den Fluch der Mühle brechen, der jedes Jahr einem Gesellen das Leben nimmt...

Krabat entführt den Zuschauer in eine trostlose Zeit, als Deutschland durch Kriege und Seuchen über weite Strecken entvölkert war; Trost suchen die Menschen im Glauben: ein Widerstreit zwischen neuen christlichen und tradierten haidnischen Vorstellungen, Magie hat noch ihren festen Stellen wert im Leben der Menschen. Filmisch vermag das alles nicht so recht zu überzeugen; weder dramaturgisch noch emotional wird man von der fast dokumentarisch berichteten Handlung engesprochen. Eine schwerfällige Literaturverfilmung mit eigenem Erzählrhythmus, auf die man sich einlassen muss. Ansehbar!

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DEFA Stiftung - Trailer

Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums stellt die DEFA-Stiftung ihr neues Web-Portal vor. Unter www.defa.de bzw. www.defa-stiftung.de ist eine umfangreiche Sammlung an Informationen zum filmischen Schaffen der in der DDR abrufbar.

Darunter befindet sich beispielsweise die DEFA Filmdatenbank mit mehreren 10.000 Filmen, Dokumentationen und anderen filmischen Werken der DEFA. Hier können Sie sich mit der Suche einen Überblick über das Wirken Ihres Lieblings Schauspielers verschaffen. Gleichzeitig werden durch die Suchalgorithmen und die Einbeziehung aller beteiligten Personen an den Werken neue Zusammenhänge sichtbar.

Viele Beteiligte steuerten Inhalte zu dieser eindrucksvollen Dokumentation bei. So laden Biographien über namhafte Schauspieler wie Armin Müller-Stahl oder Manfred Krug zur Lektüre ein.

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After the Sunset, Cover

After the Sunset ist eine US-amerikanische Krimi-Komödie von Brett Ratner aus dem Jahr 2004. In den Hauptrollen spielen Pierce Brosnan, Woody Harrelson und Salma Hayek.

Meisterdiebin Lola (Salma Hayek) und ihr Liebhaber Max (Pierce Brosnan) stehlen kostbare Steine. Ihr größter Gegner ist der FBI-Agent Stan (Woody Harrelson). Doch nun hat Lola genug vom Diebesleben. Auf den Bahamas, wohin sich die beiden abgesetzt haben, träumt sie von einem ruhigen Leben mit Max. Doch der ist abgelenkt: von Stan, der ihnen auf die Inseln gefolgt ist, und von einem großen Kreuzfahrtschiff, das für zwei Tage vor Nassau vor Anker geht und als besonderes Ausstellungsstück einen Riesendiamanten mit sich führt, der der Legende nach einmal Napoleons Schwert geziert haben soll. Lola will eine Entscheidung: Sie oder der Diamant! Stan will - obwohl sich die Männer schnell anfreunden - Max als Dieb überführen und den Diamanten an sich bringen, um seinen ramponierten Ruf als Agent zu retten. Und Max will alles, Klunker und privates Glück, und dieser Wunsch bringt ihn schwer in die Bredouille.

After the Sunset ist ein kurzweiliges, starbesetztes Räuber-und-Gendarm-Spiel vor traumhafter Kulisse, in dem alle Beteiligten sich nicht ganz ernst nehmen und ihr Spaß an Sonne, Sand und "dolce vita" auf das Publikum überspringt. Regisseur Brett Ratner beweist seinen unnachahmlichen Umgang mit großen Namen, opulenten Schauplätzen und gekonntem Timing. Kurzweilig, unterhaltsam und ansehbar!

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FBW-Prädikate Juni/Juli 2009

›Oben‹ und ›Die Stimme des Adlers‹ sind ›besonders wertvoll‹

Prädikate "Wertvoll" und "Besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle Wiesbaden
›Oben‹ und ›Die Stimme des Adlers‹ sind ›besonders wertvoll‹

Die aktuellen prädikatisierten Filme der FBW im Juni/Juli 2009 umfassen zwei Filme mit dem Prädikat "Besonders wertvoll":

Das Prädikat "Wertvoll" wurde einmal vergeben, und zwar für:

Weiterhin zeichnete die FBW den Dokumentarfilm Wasser und Seife (BRD 2008) sowie den Kurzfilm Teilweise Wolkig (USA 2009) aus.

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Dark Floors, Cover

Dark Floors ist ein finnisch-isländischer Horrorfilm von Pete Riski aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Dominique McElligott, Skye Bennett, Noah Huntley, Amen, Ox, Awa und Kita und Lordi.

Bens Tochter Sarah ist im Krankenhaus. Aber auch dort kann ihr nicht geholfen werden, denn die Ärzte wissen einfach nicht, was sie krank macht. Ben entschließt sich, seine Tochter aus der Klinik zu nehmen. Auf dem Weg zum Ausgang bleibt jedoch der Aufzug plötzlich stecken. Sarah, Ben, die Krankenschwester Emily und drei weitere Fahrgäste sind gefangen. Nur mit Mühe können sich alle befreien und betreten völlig unvorbereitet eine andere Dimension voller Gewalt und Terror.

"Effektvoller Horrormummenschanz in ansprechender Zubereitung, an bekannten Film- und Game-Vorbildern ("Silent Hill") orientiert, doch ohne sonderliche Überraschungen" (VideoWoche).

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Midnight Movie, Cover

Midnight Movie ist ein US-amerikanischer Horror-Thriller von Jack Messitt aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Rebekah Brandes, Daniel Bonjour und Mandell Maughan.

Vierzig Jahre gab es keine öffentliche Aufführung des Low-Budget-Horrorfilms „Dark Beneath“. Aus gutem Grund, der Schöpfer des Films ist nämlich ein durchgedrehter Mörder, der jahrelang in einer Irrenanstalt einsaß. Doch jetzt gibt es endlich wieder eine Vorstellung - trotzdem ist das Kino nicht übermäßig gefüllt. Als einer der Zuschauer, der gerade auf Toilette gegangen ist, im Film niedergemetzelt wird, glaubt man anfangs noch an einen Scherz der Kinobesitzers. Doch das Kino ist verschlossen, niemand kann hinaus. Und die Reihen im Kino beginnen sich auf blutigste Art und Weise zu lichten. Gefangen zwischen der Realität und dem Flimmern des Horrorstreifens werden die Jugendlichen bald zum Opfer in ihrem eigenen Film.

Regisseur Jack Mesitt läßt in seinem Erstlingswerk aus dem Jahre 2008 eine alte US-Tradition aus den 1970er Jahren wieder aufleben, nach welcher er auch seinen Film benannt hat: So genannte „Midnight Movies“ waren ein Phänomen der amerikanischen Filmszene: Damals avancierten Filme, die mit geringem Budget gedreht oder seit vielen Jahren in der Versenkung verschwunden waren, zu Kultfilmen. Die Vorstellungen begannen immer gegen Mitternacht... Entsprechend klischeegeschwängert ist daher Midnight Movie, doch das Spiel mit Gewohntem und Erwarteten hält immer wieder kleine Überraschungen bereit: Sehenswert!

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